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Weser, südl. Heide, Vorharz und Eichsfeld

Mai 11, 2020

 

 

14.05.2020,

am frühen Nachmittag starteten wir heute als Vorhut für die gemeinsame Ausfahrt der Stammtischfreunde Ederbergland in Richtung Lauenförde zum Campingplatz Dreiländereck.

Über die B 252 kamen wir zügig voran und kurz vor Arolsen wechselten wir auf die B 450 um die Residenzstadt Arolsen sozusagen links liegen zu lassen. In Höhe des Twistesees wechselten wir auf die Landstraße und fuhren auf der L 3080 über Wetterburg und Volkmarsen nach Hofgeismar. Ab hier konnten wir dann auf der B 83 wieder etwas zügiger fahren und waren dann schnell über Trendelburg in Bad Karlshafen. Hier nutzten wir die Gelegenheit zu einem kurzen Zwischenstopp, um uns den wiederbelebten Hafen mitten im Ort anzusehen.

Der im letzten Jahr nach umfangreichen Bauarbeiten an der Schleusenanlage neu eröffnete Hafen macht einen traurigen Eindruck. Der Wasserstand ist extrem abgesenkt, wahrscheinlich wegen den Instandsetzungsarbeiten an den Hafenmauern, hierdurch treiben die Wasserpflanzen an der Oberfläche.

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Nachdem wir dann wieder am Womo waren, fuhren wir zurück zur B 83, da die Brücke in Richtung Lauenförde um rechts der Weser zu fahren nur bis 3,5to zu befahren war. Nach ca.5 km konnten wir die Brücke über die Weser nehmen, um dann am ehemaligen Atomkraftwerk Würgassen vorbei kurz darauf am Campingplatz zukommen. Hier wurden wir schon von einer anderen Womo-Besatzung von unserem Stammtisch erwartet.

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Der Platz ist sehr schön gelegen und für uns ist reichlich Platz vorhanden.

Den Nachmittag konnten wir bis ca. 20 Uhr im Freien verbringen, doch dann wurde es dazu zu kühl so dass wir den Rest des Abends im Womo verbrachten.

15.+16.05.2020, im Laufe des 15.05. reisten so nach und nach die anderen Teilnehmer unseres Stammtischtreffens an, so dass wir am Abend mit  insgesamt 9 Wohnmobilen vertreten waren. Wir verlebten zwei schöne Tage trotz Corona und auch das mit dem Abstandhalten funktionierte recht gut und so konnten wir uns alle etwas näher kennenlernen.

17.05.2020, heute Vormittag hieß es dann voneinander Abschied nehmen und jeder fuhr seines Weges.

Unser Weg führte uns als erstes in den Ort Lügde, der noch einen recht großen sehenswerten historischen Ortskern hat, welcher zum Teil noch von Resten der Stadtmauer und ihren ehemals sieben Türmen umgeben ist.

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Leider mussten wir feststellen, dass neben vielen sehr schönen historischen Häusern

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auch sehr viele historische Häuser leer stehen und anscheinend dem Verfall preisgegeben sind.

Die Weiterfahrt führte uns dann nach Bad Pyrmont auf den Stellplatz in den Emmerauen, hier durfte wegen Corona nur jeder zweite Platz belegt werden.

 

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Die anderen Plätze waren mit Pylonen abgesperrt. Nach dem Mittagsimbiss spazierten wir durch die Hauptallee und die Fußgängerzone, bevor wir uns in der Hauptallee zum Kaffeetrinken niederließen.

Anschließend spazierten wir durch den sehr schönen Kurpark, der das größte Palmenvorkommen nördlich der Alpen haben soll.

Zurück am Womo konnten wir noch einige Zeit draußen sitzen bevor uns der kühle Wind nach innen trieb.

18.05.2020, nach Ent- und Versorgung war heute unser erstes Ziel der kleine Ort Coppenbrügge, was sich jedoch nicht wirklich lohnte. Außer den Resten einer ehemaligen Burganlage und nur wenigen gut erhaltenen Fachwerkhäusern gab es hier nichts sehenswertes anzuschauen.

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Also zügig nach Springe weitergefahren, hier konnten wir uns in der Fußgängerzone viele schöne Fachwerkhäuser ansehen. Wobei uns eine besondere Bauform auffiel, die Häuser hatten auf der Giebelseite jeweils einen nach vorne gezogenen Anbau dessen Sinn uns noch nicht ganz klar ist.

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Nachdem wir uns noch ein leckeres Eis gegönnt hatten, ging es weiter zum geplanten heutigen Tagesziel dem Ort Celle. Jedoch war die Aufnahmekapazität des Platzes aufgrund von Corona halbiert und komplett belegt. Also weiter gesucht und den nächsten Versuch im 7 km entfernten Nienhagen gestartet, drei Plätze und alle belegt. Nächster Versuch im zwei Kilometer weiter gelegenen Ortsteil Papenhorst auf einer Parkanlage am Schwimmbad. Hier war von fünf Plätzen nur einer besetzt und so hatten wir die Auswahl und endlich einen Platz.

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Nach dem Kaffeetrinken unternahmen wir noch eine Radtour nach Celle in die schöne Altstadt, die wir schon von früheren Besuchen kennen und schauten uns da noch historische Gebäude an.

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Rathaus

19.05.2020, heute fuhren wir auf direktem Weg nach Wittingen zu einem Stellplatz am Elbe-Seitenkanal bei Wittingen. Doch Murphys Gesetz folgend hatten wir wieder Pech, der Stellplatz war frisch eingesät und die Ausweichstellfläche gefiel uns nicht.

So fiel unsere nächste Wahl auf den recht einfachen Stellplatz Am Bohldamm in Hankensbüttel,

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wo wir die einzigen Gäste waren. Diese Wahl ersparte uns eine Radtour in den Ort, da wir uns hier den Otterpark ansehen wollten.

Nach dem Mittagsimbiss machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg zum Otterpark. Auf dem Weg dahin konnten wir ein Storchennest beobachten, in dem mindestens ein Junges gefüttert wurde, jedoch das Junge bekamen wir leider nicht zu sehen.

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Im Otterpark konnten wir außer den Fischottern

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auch noch Frettchen

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Nerze

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und auch einen Dachs bzw. dessen Kopf beobachten.

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Auf dem Rückweg spazierten wir noch in den Ort um die Quelle für die morgigen Frühstücksbrötchen zu erkunden. Hierbei fiel uns die für den kleinen Ort recht mächtige Kirche

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ein Denkmal für die Schweinehirtin

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und eine schöne Fachwerkgaststätte auf.

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Den Rest des Tages dann relaxt und dem Treiben der Sportler und auf dem nebenan liegenden Sportplatz und dem „Corona gerechtem Verhalten“ der Begleitpersonen zugeschaut.

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20.05.2020, heute steuerten wir direkt den ca. 35 km entfernten Stellplatz in Gifhorn am Sport- und Freizeitbad Allerwelle an. Auch hier war jeder zweite Platz mit Trassierband abgesperrt, jedoch konnten wir noch unter mehreren freien Plätzen wählen.

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Vom Stellplatz aus gingen wir zu Fuß zum internationalen Mühlenmuseum. Auf dem Weg dorthin kamen wir schon an einer Windmühle vorbei, die von der Stadt Gifhorn als Trauzimmer des Standesamtes genutzt wird.

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Im Museum angekommen schauten wir uns zuerst die über fünfzig Mühlenmodelle aus vielen Ländern an.

Hier eine Auswahl:

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Vertikalmühle aus dem Iran

Anschließend wechselten wir in das Freigelände. Hier waren viele Originalnachbauten aus aller Welt aufgebaut.

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Schiffsmühle

Auf dem Rückweg zum Womo machten wir noch einen Schwenk durch den historischen Teil der Stadt, hier war leider nicht mehr viel historische Bausubstanz vorhanden, nachdem es allein im 19. Jahrhundert drei Großbrände gegeben hatte.

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ehemaliges Rathaus

 

Kaffeetrinken vor dem Womo und den Abend dann im Womo.

21.05.2020, heute hatten wir wieder rund 30 km vor uns und in Anbedracht des heutigen Feiertages versuchten wir möglichst früh auf einen Stellplatz in Braunschweig anzukommen. Als erstes steuerten wir einen Platz ziemlich im Zentrum an einem Schwimmbad an. Aber da das Schwimmbad wegen Corona geschlossen war, war auch gleich der Stellplatz mitgeschlossen. Also den nächsten Platz im Navi eingegeben, diesmal sollte es der am Bürgerpark sein. Hier hatte erstmal das Navi seine Probleme, da wir keine Hausnummer hatten, entschied das Navi in der Mitte der recht langen Straße das wir da wären. Nach einigem Suchen und zwei 180 Grad Wendungen hatten wir den Platz erreicht. Und siehe da man hatte uns einen Platz freigehalten.

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Wegen Corona war auch hier jeder zweite Platz gesperrt, aber im Laufe des Tages füllten auch diese sich noch, wobei sich die Menschen aber nicht zu nahe kamen.

Nach dem Mittagsimbiss spazierten wir durch den sehr schönen Bürgerpark in Richtung Altstadt. Hier fanden wir nur verstreut historische Gebäude , wobei wir nicht erkennen konnten was wirklich alt und was wieder aufgebaut war, denn die Innenstadt war durch Bombenangriffe zu ca. 90% zerstört.

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Der Braunschweiger Löwe

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Burg Dankwarderode

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Rathaus

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Wieder zurück am Womo verbrachten wir den Rest des Tages bei schönstem Sonnenschein im Freien. Zum Abendessen gab es frischen Spargel aus Niedersachsen, den wir auf der Fahrt hierher an einem Stand gekauft hatten.

22.05.2020, auch heute konnten wir bei angenehmer Temperatur wieder im Freien frühstücken. Nach Ent- und Versorgung fuhren wir direkt nach Helmstedt auf den Stellplatz am Schützenplatz unserem heutigen Tagesziel. Hier war nichts gesperrt und es waren noch reichlich Plätze frei, was sich im Bereich der Stromsäulen bis zum Abend noch änderte.

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Nach dem Mittagsimbiss starteten wir zur obligatorischen Stadtbesichtigung, wobei uns auffiel dass man hier noch besonders stolz auf die ehemalige Universität ist. Eines der ersten historischen Gebäude die wir zu sehen bekamen war die ehemalige Universitätsbibliothek und ein direkt gegenüber liegendes U-förmiges Gebäude deren ehemalige Verwendung wir nicht erfahren konnten.

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Ehemalige Universitätsbibliothek

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Besonders fielen uns der Hausmannsturm, das Rathaus und das Amtsgericht auf.

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Hausmannsturm

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Rathaus

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Es waren aber auch so noch viele schöne Gebäude zu sehen, aber wir sahen auch viele leer stehende Häuser. Hier kann man nur hoffen, dass sich noch Sanierer finden.

23.05.2020, heute steuerten wir schon einmal etwas in Richtung Heimat, wo wir am Montag wieder ankommen wollen. Unser Ziel war Wolfenbüttel, der Stellplatz Wohnmobilpark Okeraue, der zum Okerbad gehört. Auch an diesem Platz war jeder zweite Stellplatz mit Trassierband gesperrt, aber bis zum Abend waren noch frei Flächen vorhanden.

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Nach dem Mittagsimbiss spazierten wir zur recht nah gelegenen Altstadt zwecks Besichtigung.

Auf dem Weg zur Altstadt kamen wir am Lessing Theater

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und an der Trinitatikirche vorbei.

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Die Trinitatikirche war von außen nicht unbedingt als Kirche zu erkennen und gefiel Im Inneren durch die für Kirchen ungewohnte Helligkeit.

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Man kann sagen, der Altstadtbereich besteht fast nur aus historischen Gebäuden, wobei die Fachwerkhäuserbei weitem in der Überzahl sind.

 

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Ein Blick nach Klein Venedig

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Das schöne Schloss wurde leider durch den davor auf einem Parkplatz befindlichen Wochenmarkt verdeckt.

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Sehr schön war auch der riesige Marktplatz am Rathaus, der von allen vier Seiten von historischen Häusern eingerahmt war.

Was uns hier auffiel, waren viele Fachwerkhäuser bei denen das Gebälk und die Gefache im gleichen Farbton gestrichen waren. An manchen Häusern hatte man auch noch zu allem Überfluss Linien aufgemalt um dem Ganzen einen Steincharakter zu geben.

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Nach dem Rundgang konnten wir noch bis zum Abendessen vor dem Womo sitzen, bevor es zu kühl wurde.

24.05.2020, auch heute ging es wieder etwas mehr Richtung Heimat. Zunächst steuerten wir Osterwieck am Harz in Sachsen Anhalt an. Eine eigentlich schöne Fachwerkstadt, jedoch mit vielen noch nicht sanierten Häusern, obwohl hier nach der Wende bis 2016 schon über 50 Millionen Euro in die Sanierung flossen, wie aus einer Broschüre „25 Jahre Sanierung“ zu entnehmen ist. Hier hat mindestens noch eine Generation damit zu tun die Untätigkeit von mind. 1939 bis 1989 aufzuarbeiten.

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Rathaus

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Nach dem Mittagsimbiss fuhren wir dann von Nord nach Süd über den Harz, wobei wir zeitweise den Brocken im Blickfeld hatten. Mit vielen Kurven ging es hoch bis zum Torfhaus und von dort ebenso kurvig wieder runter bis nach Bad Lauterberg im Harz. Bei der Harzüberquerung konnten wir riesige Flächen mit abgestorbenen Nadelbäumen sehen.

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Symbolbild

Hier wird der Harz in Zukunft ein ganz anderes Aussehen haben.

Von Bad Lauterberg fuhren wir nach Bartolfelde und von dort mal östlich mal westlich entlang der ehemals innerdeutschen Grenze entlang nach Duderstadt auf den Stellplatz am Adenauerring, unserem heutigen Tagessziel.

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Nach dem Kaffeetrinken im Womo, wegen Regenschauern, begaben wir uns durch den Stadtpark in Richtung Innenstadt. Von einem früheren Besuch kannten wir Duderstadt mit seinen hunderten von schönen Fachwerkhäusern schon, aber die Besichtigung lohnte sich auch diesmal.

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Rathaus

Für unser Urlaubsabschlussessen reservierten wir uns einen Tisch im Lokal Budapest

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und gingen dann zurück zum Womo um diese Zeilen zu schreiben.

25.06.2020, nach ruhiger Nacht, trotz der LKW die auf dem angrenzenden Parkplatz standen und in der Nacht fortfuhren, fuhren wir nach dem Frühstück in Richtung Heimat. Um zügig vorwärts zu kommen wählten wir die A38 und die A7 und kamen gegen 12:30 i nach 774 km und 10,1 ltr. wohlbehalten zu Hause an.

Mandelblüte in der Pfalz 2020, 15.03. – 18.03.2020

März 13, 2020

15.03.2020, nachdem Karin vom Frühdienst gekommen war, begannen wir umgehend unsere erste Reise in 2020. Das Ziel war die Mandelblüte in der Pfalz. Wir fuhren auf staufreien Straßen bis Neustadt an der Weinstraße auf den Stellplatz an der Martin-Luther-Kirche. Hier waren noch reichlich Plätze vorhanden, so dass wir freie Wahl hatten.

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Nach dem Kaffeetrinken im Womo unternahmen wir noch einen Spaziergang in die uns von früheren Aufenthalten bekannte Altstadt.

16.03.2020, nach ruhiger Nacht wurden wir beim Aufwachen schon von der Sonne begrüßt. Brötchen zum Frühstück gab es von dem direkt gegenüber des Stellplatzes befindlichem Bäcker.

Nach dem Frühstück fuhren wir dann mit den Rädern in den Ortsteil Gimmeldingen, um uns die Mandelblüte an zu sehen. Die Mandelbäume sind hauptsächlich außerhalb der Ortslage an den Ein- und Ausfallstraßen. Bei einem großen Teil der Bäume begannen die Blüten schon zu verwelken.

Wieder zurück in Neustadt fuhren wir nochmals ins Zentrum, um uns am Marktplatz einen Latte Macchiato zu gönnen.

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Wieder am Womo konnten wir den Mittagsimbiss vor dem Womo in der Sonne genießen. Anschließend unternahmen wir noch eine Radtour über Hambach bis nach Maikammer wo wir noch eine am Weg liegende Eisdiele aufsuchten, bevor es zurück zum Womo ging. Nach insgesamt 30 km mit dem Rad gab es dort den Nachmittagskaffee noch vor dem Womo, bevor die Sonne hinter Wolken verschwand und es schnell kühl wurde. Den Rest des Tages dann im Womo.

17.03.2020, heute Vormittag fuhren wir von Neustadt aus auf der Landstraße über Albertsweiler nach Annweiler am Trifels. Auch hier standen an der Strecke viele in der Blüte befindliche Mandelbäume. In Annweiler fuhren wir den Stellplatz am Kurpark an, wo wir zuerst alleine standen, mittlerweile sind wir zu viert aber bis jetzt ohne Kontakte. Corona lässt grüßen.

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Vom Stellplatz aus unternahmen wir einen Spaziergang durch den Kurpark in den Ort, um uns die Altstadt anzusehen.

Anschließend konnten wir wieder bis zum Nachmittag vor dem Wohnmobil sitzen bevor wir den Rest des Tages im Wohnmobil verbrachten. Morgen werden wir die Heimreise antreten, bevor man uns offiziell dazu auffordert.

18.03.2020, aufgrund der aktuellen Coronakrise haben wir uns entschlossen diesen Urlaub abzubrechen. Hier siegte die Vernunft über den Wunsch zu reisen. Hoffen wir dass wir in 2020 noch andere Reisen starten können. Mal sehen was aus unserer geplanten Skandinavienreise wird.

Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf die Rückreise. Auf der Autobahn hatten wir das Gefühl das der Anteil der PKW am Verkehr schon erheblich weniger war. Die Wohnmobile die Richtung Norden fuhren stammten laut Kfz.-Kennzeichen auch von dort. Also auch Heimfahrer. So kamen wir gut voran und waren kurz nach 13:00 Uhr nach 520 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,6 ltr. Diesel wieder zu Hause.

Bodensee und Südtirol 21.09. -12.10.2018

September 20, 2018

Teil1 Südtirol

Teil 2 Südtirol

12.10.2018, nach schmackhaftem Abendessen in der Schwälmer Stubb und ruhiger Nacht gings an das letzte Stück der Heimreise wo wir kurz vor 12:00 nach insgesamt 2078 km und 10,10 ltr. ankamen.

11.10.2018, staufreie Fahrt auf der A7 bis zum Kirchheimer Dreieck, und dann noch rund 23 km bis zum Wohnmobilpark Urbachtal in Neukirchen im Schwalm-Eder Kreis wo wir gegen 14:00 ankamen.

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Nach dem Mittagsimbiss vor dem Womo in der Sonne anschließend eine 31 km lange Radtour auf dem Rotkäppchen-Radweg bis nach Treysa. Auf dem Rückweg einen kurzen Abstecher nach Ziegenhain,

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Schloßkirche

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Hotel Rosengarten

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wo ein Besuch eines Teils der Altstadt nur mit einem Gesetzesverstoß möglich ist, da dieser eine Justizvollzuganstalt ist.

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Das Wasserschloß hinter den Gefängnissmauern.

Kaffeetrinken dann wieder vor dem Womo. Abendessen dann in der Schwälmer Stubb direkt am Stellplatz.

10.10.2018, morgens steuerten wir als erstes Ellwangen an, um uns die dortige Altstadt anzusehen, diese ist nicht all zu groß aber im Gegensatz zu Aalen sehr aufgeräumt.

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Was uns besonders auffiel war, dass die evangelische Kirche und die katholische Basilika direkt aneinander gebaut sind

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Links die evangelische Kirche, rechts die katholische Basilika.

und das man seit einigen Jahren auch von einer Kirche zur anderen durchgehen kann.

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Evangelische Kirche

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Katholische Basilika

Weiter ging es nach Dinkelsbühl, wo wir bereits in 2011 schon einmal zwecks Besichtigung waren. Bilder von Dinkelsbühl sind hier http://www.williunterwegs.wordpress.com/2011/10/ beim 04.11.2011 anzusehen.

Schon damals hatten es uns die Speisekarten der Lokale angetan und deshalb wurde der Platz für heute ausgewählt.

Von Dinkelsbühl aus unternahmen wir am Nachmittag eine ca. 31 km lange Radttour nach Feuchtwangen. Hier war der eigentliche historische Bereich der Altstadt auch nicht sehr groß, aber schön anzusehen.

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Kaffeetrinken gönnten wir uns dort im Kaffee Kreuzgang bei herrlichem Sonnenschein bevor wir zurück radelten.

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Abendessen dann im Hotel-Restaurant Eisenkrug in Dinkelsbühl, reichhaltig und sehr schmackhaft.

09.10.2018, wenn auch etwas verhaltener wie die Tage vorher kam auch heute die Sonne raus und wir konnten nach Ent- und Versorgung bei schönem Wetter eine weitere Etappe unserer Heimreise auf der alten Brennerstraße beginnen.
Bei wenig Verkehr kamen wir zügig voran und waren bald an der Grenzstation zwischen Italien und Österreich. Hier bekamen wir auf der österreichischen Seite erst einmal einen Schreck. Die Abfahrt nach Innsbruck ist dort für Lkw über 3,5 t. verboten. Auf der italienischen Seite war die Auffahrt bis 7,5 t. Erlaubt. Was tun? Unser Fahrzeug wiegt 4,5 t. Drehen war keine Lösung, also erst einmal weiter ins Tal und gehofft das alles gut geht. Bei passender Gelegenheit dann eine Recherche im Internet und danach Aufatmen. In Österreich ist ein nicht schienengebundenes Fahrzeug welches Güter befördert ein LKW. Im Klartext, unser Womo befördert Personen und keine Güter. Also dürfen wir auch legal über den Brenner hinab über Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen fahren. Hierbei mussten wir über das Karwendelgebirge fahren. Hierbei waren extreme Steigungen zu überwinden, und wir dachten diese in Südtirol hinter uns gelassen zu haben.
Von Garmisch-Partenkirchen machten wir nochmal einen Bogen über Österreich und zwar über Reutte, um dann ab Füssen auf der A7 in Richtung Norden zu fahren. Als Tagesziel hatten wir uns den Stellplatz in Heidenheim ausgesucht. Doch hier wartete die nächste Überraschung, der Platz war komplett von irischen Landfahrern besetzt. Wir zogen es vor auf deren Nachbarschaft zu verzichten und fuhren weiter nach Aalen auf den Stellplatz am Hirschgraben.

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Um uns nach der ganzen Fahrerei etwas die Füße zu vertreten spazierten wir nochmal gut 1,5 km in den Ort ,um uns hier die Altstadt anzusehen. Leider fanden wir nur wenige historische Häuser, und viele von denen waren in einem schlechten Zustand.

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Rathaus

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Zum einen war hier eine Stadtplanung nur schwer erkennbar und zum anderen erschien uns vieles sehr ungepflegt. Dies auch wenn man bedenkt, dass der Ort im April 1945 durch Luftangriffe stark beschädigt wurde. Der Rest des Tages dann im Womo.

08.10.2018, bei Sonnenschein, aber noch recht kühler Luft wanderten wir direkt nach dem Frühstück vom Campingplatz aus zur sehr sehenswerten Gilfenklamm.

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Der Weg endete am Jaufensteg, von dort ging es über Pardaun und Stange wieder zurück zum Campingplatz (10km). Hier konnten wir uns direkt wieder in die Sonne setzen und dort später auch noch Kaffeetrinken. Anschließend fuhren wir mit den Rädern nach Sterzing, um uns dort das alte Zentrum, welches quasi komplett Fußgängerzone ist, anzuschauen. In dieser sehr hübschen Straße sind fast nur historische Häuser und viele mit den Tiroler Laubengängen.

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Rathaus

 

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Zurück am Womo wurde es Zeit Tisch, Stühle und Räder zu verstauen, denn im hier vorhandenen Schatten war es mittlerweile sehr kühl.

07.10.2018, obwohl es am gestrigen Abend noch kräftig geregnet hatte, waren die Berge über dem See heute morgen wie gewünscht wolkenlos zu sehen.

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Wir waren heute mit Wecker aufgestanden, da wir den Parkplatz spätestens bis 09:00 Uhr verlassen sollten. Unsere Weiterfahrt ging nach Bruneck, wo wir uns die Fußgängerzone aufgrund der frühen Uhrzeit nur mit wenigen Menschen teilen mussten. In der Fußgängerzone gab es viele schöne historische Häuser.

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Am Ende der Fußgängerzone war eine recht schöne Kirche

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mit einem beindruckenden Friedhof. Beeindruckend wegen der den Friedhof umgebenden Einfassung unter der wohl nur die „besseren“ Bürger bestattet wurden. Auf dem Rückweg zum Womo gingen wir ein kurzes Stück durch die Parallelstraße der Füßgängerzone, die Hintergasse, hier bekam man einen ganz anderen Eindruck von Bruneck.

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Wieder am Womo fuhren wir weiter nach Brixen, um uns sowohl die Altstadt als auch den heute dort auf dem Domplatz stattfindenden Brot und Strudelmarkt anzuschauen. Hier boten ganz viel verschiedene Bäckereien ihre unterschiedlichsten Brotsorten und andere Erzeugnisse an.

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In der Altstadt mit ihren Laubengängen als auch auf dem Domplatz war sehr reger Betrieb.

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Neben dem Dom war am Domplatz noch eine weitere Kirche, die beide innen sehr beeindruckend waren.

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Zurück am Womo fuhren wir weiter über die alte Brennerstraße nach Ratschings/Gasteig auf den Campingplatz Gilfenklamm, wo noch reichlich Plätze frei waren.

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Kaffeetrinken konnten wir wieder im Freien, aber den Rest des Tages dann im Womo.

06.10.2018, heute morgen fuhren wir bei bewölktem Himmel und leichtem Nieselregen erst einmal grobe Richtung zu den „Drei Zinnen“. Da wir bis Cortina d´Ampezzo schon zwei Pässe, 2000 und 1800 m und gefühlte 100 Serpentinen, hinter uns hatten, wollten wir uns gerne den Ort anschauen. Wegen fehlender Parkmöglichkeiten fuhren wir jedoch weiter zu unserem angedachten Tagesziel Misurina, von wo aus wir morgen mit dem Bus zu den „Drei Zinnen“ fahren wollten, um diese zu umwandern. Bei dem Anblick der hier recht tief stehenden Wolken entschlossen wir uns die „Drei Zinnen“ zu streichen und planten um.

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Selbst die Pferde machten den Eindruck das ihnen das Wetter nicht gefällt.

Wir fuhren durch das Höhlensteintal weiter bis nach Toblach, wo wir nach einigem Suchen einen Platz für eine Ortsbesichtigung fanden. Der relativ kleine historische Ortskern

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war schnell abgearbeitet und wir spazierten zurück zum Womo, wo wir erst einmal unseren Mittagsimbiss zu uns nahmen.

Die Weiterfahrt ging dann ein kurzes Stück durch das Pustertal , um dann nochmal steil bergauf zum Pragser Wildsee zu fahren. Hier gibt es die Möglichkeit auf einem kostenpflichtigen Parkplatz zu übernachten, allerdings ohne Infrastruktur und am anderen Morgen soll man den Platz verlassen haben.

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Nach der Ankunft begaben wir uns auf die Seeumrundung, ca. 3,5 km, wobei es hierbei viele verschiedene Sichtmöglichkeiten auf und über den See gab.

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An zwei Stellen, an denen Muren von den Bergen bis in den See abgegangen waren, hatten Freunde von Steinmännchen hiervon reichlich aufgebaut.

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Während der Seeumrundung hatten die Wolken etwas mehr von den Bergen freigegeben, aber die Gipfel hoffen wir morgen früh zu sehen.

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Kaffeetrinken heute zum zweiten Mal in diesem Urlaub im Womo, wo wir dann auch den Rest des Tages verbrachten.

05.10.2018, für heute hatten wir eine Wanderung direkt vom Stellplatz zur Berghütte und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz geplant und der Himmel beim Aufwachen versprach, dass dies etwas werden könnte. Die Außentemperatur lag um 08:00 bei fünf Grad, schon ganz schön frisch.

Zum Einstieg in den Wanderweg Nr.13 marschierten wir erst einmal ein ganzes Stück durch den Ort. Das erste Stück führte der Weg über Fahrwege, um dann zum Teil auf schmalen und stark ausgewaschenen Trampelpfade zu wechseln. Auf ungefähr halber Höhe hatten wir einen schönen Blick auf den Ort Stern und entdeckten dabei auch weit ab von der Ortsdurchfahrt den alten Ortskern.

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Damit war klar, was ich nach dem Kaffeetrinken am Nachmittag noch unternehmen muss. Der Weg führte direkt an der schon geschlossenen Almhütte Malga Pasciantadu Alm vorbei.

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Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir die Berghütte und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in 2045m, die man erst rund 200m vor dem Erreichen sehen konnte.

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Da hier mehrere Wanderwege herführten, waren doch schon einige Gäste da, obwohl wir während der Wanderung niemandem begegnet waren. Nach einem almtypischen Mittagessen wanderten wir auf dem gleichen Weg zurück zum Womo. Hier konnten wir wieder im Freien Kaffeetrinken bevor die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Wie schon angekündigt lief ich nach dem Kaffeetrinken noch mal zum alten Ortskern, bzw. zu den Resten. Außer der Kirche die aus dem 16.Jahrhundert stammt,

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waren allerdings nur noch ganz wenige historische Häuser zu finden.

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Dafür aber Hotels, Appartementhäuser und Fremdenzimmer die fast alle geschlossen hatten. Hier soll das touristische Leben erst Anfang Dezember wieder los gehen.

04.10.2018, nach zwei Tagen verließen wir heute Kastelruth bevor die Spatzenmania für das nächste Woche stattfindende Fest losgeht. Wir fuhren über Sankt Ulrich, Sankt Christina und Wolkenstein im Grödnertal in Richtung Grödner Joch. Hierbei konnten wir sehr schöne Ausblicke auf die verschiedenen Berggruppen genießen.

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Auf dem Grödner Joch.

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Von nun an gehts bergab.

An unserem Ziel in Stern / La Villa angekommen freuten wir uns auf dem Stellplatz Odlina einen schönen Platz mit Blick auf den Kreuzkoffel bekommen zu haben.

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Hier ist derzeit absolute Nachsaison, viele Lifte, Berghütten aber auch Hotels im Ort haben derzeit geschlossen. Das ist wohl die Ruhe vor dem Sturm, wenn erst der Schnee kommt. Der Ort besteht auf den ersten Blick nur aus Hotels, Gaststätten und Geschäften.

Mittagsimbiss und Kaffeetrinken im schönsten Sonnenschein, aber nix wie rein als die Sonne hinter den Bergen verschwand. Ruckzuck wurde es empfindlich kühl.

03.10.2018, auch heute schien wieder beim Aufwachen die Sonne, aber wie angekündigt mit leicht bewölktem Himmel. Also gute Voraussetzungen für unsere geplante Wanderung. Mit dem Sessellift

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Unser Stellplatz vom Lift aus.

fuhren wir erst einmal zur Marinzenhütte,

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um von dort auf noch ziemlich ebenem Weg zur Schafstall Hütte (1473m) zu wandern.

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Vom Schafstall aus wurde der Weg zum Teil sehr steil. Als nächstes kamen wir an der Tschonadui Hütte (1774m) vorbei,

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bevor der Weg an einem großen Geröllfeld entlang ging.

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Hier hat sich ein Künstler an einem Geländerpfosten sehr schön verewigt.

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Am Gollerkreuz (2104m) kamen wir aus dem Hang raus. Ab hier begann die Umrundung der Puflatschalm, an der Arnikahütte

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vorbei zur Engelsrast mit herrlichem Ausblick auf die Berge der Dolomiten.

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An der Puflatsch-Gaststätte kehrten wir kurz ein,

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bevor wir nach Kompatsch über die Tschötsch Alm (2033m) abstiegen.

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Die zu Kompatsch gehörenden Hotels tragen nicht unbedingt zur Schönheit der Gegend bei.

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Mit der Seiser-Alm-Bahn fuhren wir dann ins Tal nach Seis,

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von wo wir direkt mit dem Linienbus weiter nach Kastelruth fuhren. Kaffeetrinken konnten wir dann wieder im Freien, verzogen uns dann aber bald wegen aufkommendem Wind ins Womo. Abendessen dann wieder in der Sporthütte.

02.10.2018, heute war sie wieder da, schon beim Aufwachen schien die Sonne. Unser Ziel war Völs, wo wir die recht enge Einfahrt in den Campingplatz verpasst hatten. So wurde sich nochmal neu orientiert und heraus kam die Sporthütte in Kastelruth, Stellplatz kostenlos bei Einkehr!! Auf dem Stellplatz waren noch einige Plätze frei und wir kamen auf einen mit sehr schöner Aussicht.

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Nach dem Mittagsimbiss im Womo starteten wir zur Ortsbesichtigung

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Der Turm der Ortskirche, der höchste der Umgebung.

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Nicht vertauscht, das extravagante Haus steht am Ortsrand.

und nutzten den restlichen Nachmittag, um die Aussicht und die Sonne zu genießen.

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Abendessen in der sehr stark frequentierten Sporthütte, das Essen war echt lecker. Rest des Abends im Womo.

01.10.2018, für heute hatten wir uns die Besichtigung von Bozen vorgenommen. Schon beim Aufwachen war der Himmel stark bewölkt und während des Frühstücks fielen die ersten Regentropfen.

Wir fuhren mit einem völlig überfüllten Linienbus nach Bozen, und gefühlt alle anderen Touristen auch. Zur Altstadt mit ihren Laubengängen

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und den Jugendstil- und Gründerzeithäusern

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war es vom Busbahnhof nur ein kurzer Weg. Vorbei am Dom

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und über den Walterplatz

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Denkmal von Walther von der Vogelweide auf dem Walterplatz in Bozen

waren wir schon mitten drin im Geschehen. Hier im touristischen Zentrum reihte sich ein Exklusivladen an den anderen, aber auch viele Spezialitätengeschäfte befinden sich hier. Gefühlt benötigt der Tourist geräucherten Speck und alpine Ausrüstung. Zum Bummeln lud auch der Markt,

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der die ganze Woche über geöffnet hat ein.

Während des Bummelns fielen nur vereinzelte Regentropfen, aber als wir am frühen Nachmittag für die Rückfahrt wieder am Busbahnhof waren, fing es extrem stark an zu regnen. Was waren wir froh von der Fahrt mit den Rädern nach Bozen abgesehen zu haben. Der Bus, Linie 131, war wieder maximal gefüllt, wobei diesmal viele Schüler dabei waren.

Wieder am Womo wurde als erstes die Heizung aktiviert, 13,5 Grad lassen einen schnell frösteln. Der Rest des Tages dann witterungsbedingt im Womo.

30.09.2018, auch heute morgen schien beim Aufwachen schon die Sonne über die Berge, und so stand der geplanten Wanderung zu den Montigglerseen nichts im Wege. Nach ruhigem sonntäglichem Frühstück wanderten wir auf dem Seerundweg an Apfelplantagen und Weinhängen vorbei in Richtung Wald.

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Blick über die Apfelplantagen auf den kleinen Ort Montiggl

Hier ging es erst auf einem Fahrweg, der sich dann später in einen zum Teil recht steilen Wanderweg wandelte, durch das Frühlingstal stetig bergauf zu den idyllisch gelegenen Montigglerseen.

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Nachdem wir am kleinen Montigglersee ein Radler nach dem Aufstieg genossen hatten, begannen wir mit der Umrundung des großen Sees bereits den Abstieg auf dem gleichen Weg wie wir hoch gewandert waren. Kaffeetrinken bei schönem Sonnenschein vor dem Womo und Abendessen in der Pizzaria Geiger ganz in der Nähe.

29.09.2018, heute wurde nach dem Frühstück flott abgebaut und entsorgt, um in Richtung Süden zu starten. Aufgrund der kommenden Feiertagswoche ist anscheinend ganz Deutschland in Südtirol. Heute morgen hatten wir uns telefonisch die Zusage für einen Stellplatz beim Camping „Gretl am See“am Kalterer See geholt. Wir fuhren erst einmal nach Meran zurück und hatten uns dann für die Fahrt über Gampenpass und den Mendelpass in Richtung Eppan entschlossen. Von Eppan aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Kalterer See. Der rustikale Stellplatz dort war voll in deutscher Hand und Kuschelcamping war schon gegen Mittag angesagt.

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Bis zum Abend war alles voll. Nach dem Mittagsimbiss fuhren wir mit den Rädern nach Tramin um Lebensmittel einzukaufen, aber den uns von einem früheren Besuch bekannten Laden am Ortseingang gab es nicht mehr. Auf der Suche nach einem Supermarkt kamen wir dann bis nach Neumarkt auf der anderen Seite der Etsch. Den Rückweg nahmen wir durch die Apfelplantagen zurück zum Stellplatz. Hier, rund 700m tiefer wie in St.Leonhard war es so mild, dass wir bis nach dem Abendessen noch draußen sitzen konnten.

28.09.2018, gestern Abend beschlossen wir noch einen weiteren Tag in St. Leonhard zu bleiben, um bei dem schönen Wetter noch eine Wanderung durch die Passer-Schlucht zu machen. Direkt nach dem Frühstück ging es vom Stellplatz aus an der Passer entlang. Was sich erst als Spaziergang darstellte,

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wurde je weiter wir voran kamen dann doch anspruchsvoller. Das Tal der Passer wurde immer enger und somit zur Schlucht und unser Weg ging ständig rauf und runter.

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Zum Teil führte der Weg über recht spektakuläre Stege die mit sehr viel Aufwand in die Schlucht gebaut wurden.

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Die Stuller Wasserfälle konnten wir an der anderen Seite der Schlucht sehen. Hier stürzt das Wasser 342 m in die Tiefe.

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Da aufgrund der langen Trockenheit leider nur wenig Wasser aus den Bergen kommt war der Anblick nicht ganz so spektakulär wie zu anderen Jahreszeiten. Kurz vor Moos verließen wir die Schlucht in Richtung Platt. Der Weg dorthin führte über einen recht steilen Trampelpfad in vielen Serpentinen direkt bis in den Ort. Beim Platter-Wirt

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gönnten wir uns nach den 10 km und 500 Höhenmetern eine Erfrischung, um dann anschließend noch den kleinen Ort anzuschauen

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bevor wir mit dem Bus nach St.Leonhard zurück fuhren. Aufgrund des schönen Sonnenscheins konnten wir noch bis kurz vor 18:00 Uhr draußen sitzen und relaxen.

27.09.2018, für heute stand die Besichtigung von Meran auf unserem Programm. Direkt nach dem Frühstück gingen wir zum Busbahnhof, von dem im 15 bzw. 30 Minutentakt vormittags Busse nach Meran fahren. Fahrzeit ca. 1 Stunde und 3,50 € pro Person. In Meran erreicht man den Altstadtbereich mit Freiheitsstraße und Laubengasse vom Bahnhof aus in ca. 10 Minuten zu Fuß. Schon auf dem Weg dahin konnten wir uns viele Jugendstilhäuser in von Platanen gesäumten Straßen ansehen. Zwischen der Freiheitsstraße und der Passer ist die Passerpromenade mit einem schönen Park in dem überwiegend Palmen, Libanonzedern und andere südländische Bäume stehen, die hier aufgrund des mediterranen Klimas einfach im Freien wachsen können.

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Entlang der Passer steht das historische Kurhaus,

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wo die Straße von etlichen Straßencafes geprägt ist.

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Das Leben in der Freiheitsstraße und Laubengasse wird hauptsächlich von Touristen und den Schönen und den Reichen geprägt.

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Hier laden viele Spezialitätenläden und exklusive Boutiquen zum Shoppen ein.

Zurück am Womo konnten wir noch mit den Nachbarn gemeinsam in der Sonne sitzen und Eis essen, aber kurz nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, trieb uns die kühle Temperatur für den Rest des Tages ins Womo.

26.09.2018, nach dem Frühstück verließen wir Kurzras in Richtung Meran, um uns dort die Stadt anzuschauen. Als erstes fuhren wir den Stellplatz von Dorf Tirol an, von wo man Meran gut per Rad erreicht hätte. Aber leider war kein freier Platz für uns da.

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Das gleiche Ergebnis hatten wir in an den Campingplätzen in Meran und in Saltaus. Also fuhren wir weiter in Richtung Jaufenpass und fanden 20 km von Meran entfernt einen Stellplatz in St. Leonhard.

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Kaffeetrinken mit den Nachbarn, mit denen wir uns schon in Kurzras unterhalten hatten und die wir hier zufällig wieder trafen. Anschließend Spaziergang durch den schönen Ort

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Was uns hier auffiel waren die fehlenden Grabsteine, hier gibt es nur metallische Kreuze.

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Andreas Hofer und sein kirchlicher Mitstreiter Kapuzinerpater Haspinger gegen die bayrische Besetzung.

und den Rest des Tages dann im Womo, denn mit der untergehenden Sonne wurde es auch hier in 700m empfindlich kühl.

25.09.2018, beim Aufwachen konnten wir sofort feststellen, dass wir im Hochgebirge waren: die Wiesen waren voller Raureif, aber oben am Bergesrand war schon schöner Sonnenschein. Da für heute eine Wanderung zur gut 800m höher gelegenen Hütte „Schöne Aussicht“ angesagt war, wurde fix gefrühstückt und schon ging es los. Der Einstieg für unseren Weg befand sich hinter den Hotelanlagen.

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Von hier aus ging es recht steil hinauf, so dass wir schon nach kurzer Zeit den Stellplatz von weit oben betrachten konnten.

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Der Weg führte über viele Serpentinen und zum Teil recht anstrengende Steilstrecken im großen Bogen nach oben,

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und rechts von uns konnten wir von oben auf ein neu entstehendes Skigebiet schauen.

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Hierüber kann zukünftig vom Gletscher bis ins Tal gefahren werden. Schon bald konnten wir unser Ziel sehen, aber es sollte noch einige Schweißtropfen kosten, bevor wir bei ca. 2850m oben ankamen.

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Die Hütte ist sehr schön gelegen, von hier hat man einen schönen Blick auf den Gletscher,

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aber auch ins Tal und die gegenüber liegenden Berge. Eigentlich wollten wir mit der Grawand-Kabinenbahn, oberhalb vom Gletscher, zurück ins Tal fahren. Jedoch erwischten wir den falschen Weg, da aufgrund der Baustelle derzeit die Beschilderung fehlt. Wir gingen ca. eine Stunde in die falsche Richtung, und dann das ganze bergauf zurück. Nach einer weiteren Stärkung in der Berghütte blieb uns dann nur noch der anstrengende Abstieg über die extrem steile Fahrstraße. Nach ca. 17 km kamen wir an der Grenze unserer Kräfte wieder am Womo an. Den Rest des Tages wurden dann nur noch die Füße hochgelegt.

24.09.2018, heute Morgen wurden wir bei leichtem Nieselregen wach, jedoch über den Bergen linste die Sonne schon etwas raus. Bis wir bereit zur Weiterfahrt waren, hatte sich der Regen verzogen und die Sonne war unser. Das erste Etappenziel für heute war Glurns, laut Reiseführer die kleinste Stadt Italiens mit 900 Einwohnern.

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Kloster Marienberg am Wegesrand

Der Ort ist noch komplett von einer Stadtmauer umgeben und der Zugang erfolgt durch Tore in den Wehrtürmen.

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Obwohl es in dem Ort eine sehr schöne kleine Kirche gibt

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hat man außerhalb der Stadtmauer noch eine größere errichtet bei der auch der Friedhof ist.

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Unser zweites Ziel war dann Schlunderns, wo wir uns das Schloss Churburg anschauen wollten.

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Doch daraus wurde leider nichts, da hier montags Ruhetag ist. So konnten wir einzigst von der Höhe aus den Blick über den Ort Schlunderns ins Etschtal genießen.

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In der Ferne konnte man den kompletten Ort Glurns sehen.

Eigentlich wollten wir dann den Tag auf dem Stellplatz in Schlanders beschließen, doch den gibt es wohl schon seit zwei Jahren nicht mehr. Auf dem nahe gelegenen Campingplatz hatte man nur noch zwei Komfortplätze frei, die Nacht zu 41 Euro. Doch da kam bei uns der Geiz durch und wir steuerten das Schnalstal an. Über diverse Tunnel und Serpentinen und vorbei am Vernagtsee fuhren wir auf den Stellplatz nach Kurzras in 2003 m Höhe.

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Hier oben wehte bei schönstem Sonnenschein ein recht kühler Wind, so dass wir unsere Stühle im Womo ließen und zum Kaffeetrinken eine Sitzgarnitur im Windschatten des Sanitärhauses nutzten. Nach einer kurzen Ortsbesichtigung,

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Talstation der Schnalstaler Gletscherbahn

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Denkmal für die Erbauer der Bergbahnen und Skipisten.

der anscheinend nur aus touristischer Infrastruktur besteht, zogen wir es vor den Rest des Tages im Womo zu verbringen.

23.09.2018, nach dem gemeinsamen Frühstück und der Verabschiedung mit dem Versprechen in zwei Jahren wieder dabei zu sein, verließen wir unsere Freunde und fuhren über Füssen, den Fernpass und den Reschenpass

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Der Kirchturm der ehemaligen Kirche von Altgraun die mit dem Ort vom Stausee überflutet wurde.

nach St.Valentin an der Haide auf den Campingplatz Thöni, wo wir einen der letzten Plätze bekamen.

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Kaffeetrinken erfolgte noch draußen, doch nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, verschwanden wir auch schnell im Womo , um dort den Rest des Tages zu verbringen. Obwohl wir noch 18 Grad Außentemperatur hatten war der Wind hier oben bei 1480m schon recht kühl.

22.09.2018, nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir heute mit dem Linienbus nach Meersburg, wo wir uns die Burg und die schöne Altstadt anschauten.

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Anschließend fuhren wir mit einem Ausflugschiff zurück nach Immenstaad.

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Schloß Hersberg, unsere Unterkunft.

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21.09.2018, heute ging unsere Reise erst einmal an den Bodensee nach Immenstaad , wo wir bis Sonntag an unserem alle zwei Jahre stattfindendem Adoptivelterntreffen teilnehmen.

An Weser, Fulda und Werra 20.08. – 30.08.2018

August 31, 2018

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20.08.2018, heute sollte eigentlich die erste Ausfahrt unseres Wohnmobilstammtisches sein. Doch aufgrund aller möglichen Gründe kamen für heute nur zwei Wohnmobile zusammen, die sich in Horn-Bad Meinberg im Laufe des Nachmittags treffen wollten.

Um auf der Anreise mal etwas neues zu sehen fuhren wir von der B252 ab und steuerten als erstes Willebadessen an; dieser Ort hatte so viel Charme, dass wir zügig weiter nach Bad Driburg fuhren, um auch dort enttäuscht weiter zu fahren. In beiden Orten gab es keine historische Bausubstanz, deren Besichtigung sich gelohnt hätte. Hier hat man anscheinend in den Zeiten des Wirtschaftswunders die Sanierung mit dem Bagger betrieben.

In Horn-Bad Meinberg wurden wir schon von unserem Stammtischfreund Klaus erwartet. Er hatte leider keine guten Nachrichten. Der gesamte Stellplatz war für die nächsten Tage wegen einer Yoga-Veranstaltung für die Öffentlichkeit gesperrt und die Rezeption lies nicht mit sich verhandeln. Also ein neues Ziel für die kommende Nacht gesucht.

Schnell konnten wir uns auf ein neues Ziel einigen. Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz Schieder See. Ein für uns bis dato komplett unbekannter Ort. Der See hat seinen Namen von dem angrenzenden Ort Schieder und ist eigentlich der Emmerstausee, denn hier wird seit den 1970er Jahren die Emmer zwecks Hochwasserschutz auf einer Fläche von 80 ha aufgestaut. In den 80er Jahren wurde dann daraus ein Naherholungsgebiet geschaffen.

Wir fanden einen sehr schön angelegten riesigen Camping / Stellplatz direkt am See mit vielen Attraktionen für Kinder. Den Nachmittag verbrachten wir zusammen mit Klaus vor dem Womo und gegen Abend haben Karin und ich den See dann noch mit den Rädern umrundet. Ganze 8 km aber ein sehr schöner Radweg. Da Klaus gesundheitlich etwas angeschlagen war, verbrachten wir den Abend dann allein im Womo, da es etwas zu regnen angefangen hatte.

21.08.2018, über Nacht hatten sich die Beschwerden von Klaus verschlechtert und er entschloss sich wieder nach Hause zu fahren. Damit war unsere Stammtischfahrt erst einmal zu Ende. Da sich für Donnerstag in Minden Astrid und Alfred angekündigt hatten, überlegten wir wie wir die Zeit bis dahin am besten für uns nutzen könnten.

Als erstes fuhren wir nach dem Frühstück zwecks Ortsbesichtigung nach Schwalenberg, wo wir einen sehr schönen Ortskern mit westfälischen Fachwerkhäusern vorfanden.

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Einige Häuser, wie z.B. das Rathaus,

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weisen bis heute die für die Weserregion typische Deckung aus dünnen Sandsteinen auf, die aus dem Solling, welcher zum großen Teil schon zu Niedersachsen gehört, stammen.

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Unsere Weiterfahrt ging dann nach Blomberg, wo wir auch wieder einen sehr schön erhaltenen Fachwerkortskern vorfanden.

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Motivgruppe mdie an die früher in Blomberg zahlreich vorhandenen Schuhmacher erinnert deren Waren durch wandernde Händler zum Kunden kamen.

Hier folgten wir einem ausgeschildertem Rundweg und fanden so auch noch Reste der Stadtbefestigung

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und der Burg, welche heute als Hotel genutzt wird.

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Anschließend fuhren wir dann zu unserem Tagesziel dem Stellplatz in Herford,

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wo wir nach dem Kaffeetrinken noch eine Radtour in den Ortskern unternahmen. Obwohl der Ort mit über 50 Tsd. Einwohnern schon etwas größer ist,  fanden wir neben einigen Häusern aus der Gründerzeit

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auch noch viele Fachwerkhäuser

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und Zeugen aus der Zeit der Weserrenaissance.

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Aber insgesamt ging es hier schon fast großstädtisch zu.

22.08.2018, heute fuhren wir dann direkt zum Stellplatz am Steinhuder Meer. Hier konnten wir gerade noch einen der letzten Plätze ergattern, da hier für das Wochenende ein großes Fest angesagt war und viele deshalb schon früh angereist waren.

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Auf eine Ortsbesichtigung verzichteten wir hier, da wir schon mehrfach dort waren. Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo bei schönstem Sonnenschein unternahmen wir noch eine ca. 34 km lange Radtour rund um das Steinhuder Meer.

23.08.2018, und schon ist es Donnerstag, und für heute Nachmittag ist das Zusammentreffen mit Astrid und Alfred in Minden angesagt. Doch zuvor fuhren wir noch nach Stadthagen. Hier waren neben vielen Fachwerkhäusern

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auch viele historische Steinhäuser,

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die zum Teil zur Zeit der Weserrenaissance gehören, anzusehen. Auch das frühere fürstliche Schloss, in dem heute das Finanzamt residiert,

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war sehr schön anzusehen.

Die Weiterfahrt ging dann nach Minden auf den Stellplatz Kanzlers Weide, von wo aus wir erst einmal zu einer gut 20 km langen Radtour an der Weser in Richtung Bad Oynhausen aufbrachen.

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Am späteren Nachmittag kamen dann Astrid und Alfred, mit denen wir nach einem gemeinsamen Abendessen noch einen Stadtbummel unternahmen.

24.08.2018, heute Morgen fuhren wir gemeinsam mit Astrid und Alfred den Stellplatz am Schloss von Bückeburg an, um von dort den Ort zu erkunden. Im Schlosshof

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konnten wir einige historische Fahrzeuge der ehemaligen englischen Firma Lagonda besichtigen, die hier während einer Ausfahrt eine Pause eingelegt hatten.

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Der nächste Anlaufpunkt war das Hubschraubermuseum, welches das einzige reine Drehflüglermuseum in Deutschland ist. Hier kann man sich vom kleinen Model bis zum modernen Hubschrauber die Entwicklung der Drehflügler vom Altertum bis heute anschauen.

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Der Kampfhubschrauber Tiger, wie er auch in Fritzlar stationiert ist.

Anschließend folgte dann die obligatorische Stadtbesichtigung, wobei ganz besonders das Rathaus im Stil der Weserrenaissance gefiel.

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Unser Tagesziel war dann der Stellplatz in Rinteln, von wo wir nach gemeinsamen Kaffeetrinken im Freien zu

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einer Stadtführung mit der Frau von Münchhausen in den Ort gingen.

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Hier konnten wir in launigem Stil viel über die Vergangenheit von Rinteln erfahren und durften zum Schluss der Führung auch noch von dem  spätbarocken Turm der Kirche St. Nikolai Rinteln von oben betrachten.

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25.08.2018, nach dem Frühstück ging unsere Reise heute erstmal zum Schloss Hämelschenburg, welches sich noch in Privatbesitz befindet.

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Auch hier machten wir eine Führung durch das sehr gut erhaltene Schloss,

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in dem innen leider das Fotografieren verboten ist.

Anschließend fuhren wir auf den Stellplatz von Hameln, wo wir auch mal wieder so ziemlich die letzten Plätze belegen konnten. Hier war an diesem Wochenende großes Stadtfest mit über fünfzig Band auf sechs Bühnen, was den Andrang möglicherweise erklärt.

Nach gemeinsamen Abendessen in der Krone und Bummel über das Fest ließen wir den Abend gemeinsam im Womo ausklingen.

26.08.2018, nachdem wir nach dem Frühstück beide Wohnmobile ent- und versorgt hatten, trennten sich unsere Wege: Astrid und Alfred fuhren zum Caravan Salon nach Düsseldorf und wir zum Naturpark Wilhelmshöhe, um uns den Herkules und die Wasserspiele an zu sehen.

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Nach den Wasserspielen fuhren wir dann zum Übernachten auf den Stellplatz am Campingplatz Kassel.

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27.08.2018, heute Vormittag erledigten wir einige Einkäufe und hatten dann einen Termin bei Wohnwagen Becker in Fuldatal. Die weitere Reise führte uns dann nach Bad Soden-Allendorf auf den Stellplatz Franzrasen, wo reichlich freie Plätze auf uns warteten.

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Zwischen Kaffeetrinken und Abendessen unternahmen wir schon mal einen ersten Erkundungsspaziergang in den Ortskern von Allendorf. Da hier in der Woche zuvor die 800 Jahrfeier verbunden mit dem Erntedankfest gefeiert worden war, konnten wir uns die Stadt schön geschmückt anschauen.

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Blick von der Werrabrücke

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Idylle in der Abendsonne vor der Werraschleuse

Wir haben bisher nur wenige Orte erlebt in denen solch eine große geschlossene Anlage von Fachwerkhäusern anzuschauen waren. Abendessen dann im Womo, da es abends langsam wieder etwas zu kühl zum draußen sitzen ist.

28.08.2018, nach dem Frühstück spazierten wir zum zweiten Teil der Ortsbesichtigung und schauten uns die schön geschmückten Nebenstraßen an.

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Die Weiterfahrt ging dann nach Spangenberg, wo es auch noch viele historische Häuser gibt, deren Zustand aber bei weitem nicht so schön war wie in Allendorf, und der Leerstand von Geschäften war hier auch ausgeprägter.

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Unser Tagesziel war heute der Stellplatz am Jahnpark in Bad Hersfeld, der gegenüber dem Geistalfreibad ist. Auch hier waren nur wenige Plätze belegt und wir hatten freie Auswahl.

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Nach dem Mittagsimbiss vor dem Womo ging es dann zu Fuß in die Stadt, um auch hier den Ortskern zu erkunden. Von den Busreisen zu den Festspielen in der Stiftsruine kannten wir bisher nur den Marktplatz.

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Hinter dem Marktplatz gibt es einen schönen Park der direkt in das Freigelände der Stiftsruine übergeht.

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Denkmal für die Himmelsstürmer

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Von der Stiftsruine aus kommend gibt es in der Verlängerung des Marktplatzes und den Seitenstraßen auch noch eine große Anzahl von historischen schön anzusehenden Häusern.

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Was uns besonders auffiel war der rege Betrieb in der Außengastronomie.

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Zum Kaffeetrinken waren wir dann wieder am Womo und nutzten anschließend das nahe Freibad zur Abkühlung.

29.08.2018, nach dem Frühstück starteten wir zu einer rund 42 km langen Radtour entlang der Fulda um dann zum Mittagsimbiss wieder am Womo zu sein. Anschließend begannen wir schon einmal die erste Etappe der Heimfahrt. Unsere letzte Station auf dieser Reise war der Stellplatz Urbachtal in Neukirchen am Knüll wo auch reichlich freie Plätze auf uns warteten.

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Es handelt sich hier um einen privat angelegten Stellplatz mit einer sehr guten Infrastruktur. Was mir besonders gefiel, war dass die Benutzung des Sanitärbereichs durch deinen Code gesichert ist und nur wer dies separat bucht diesen auch betreten kann. Denn ich bin der Meinung, dass ich bei vorhandenem Bad im Wohnmobil nicht noch zusätzlich hierfür im Stellplatzentgelt zahlen möchte.

Wie schon zur Gewohnheit geworden, wollten wir am letzten Urlaubsabend Essen gehen. Doch das gestaltete sich recht schwierig. Das eine Restaurant hatte Urlaub, das nächste war am Renovieren und ein weiteres hatte komplett geschlossen. Ich sah uns schon Döner aus der Hand essen, doch da fiel uns noch ein unscheinbares Hinweisschild auf ein Gasthaus „Zum hungrigen Wolf“ auf. Wir folgten dem Hinweis und machten dabei quasi noch eine unfreiwillige Ortsbesichtigung. Etwas abseits bei den Sportanlagen fanden wir dann den „Hungrigen Wolf“, der eine schöne Außengastronomie hat. Neben riesigen Salaten und anderen Speisen gab es z.B. Pizza nach Art des Hauses. Eine so reichlich belegte Pizza, die auch sehr schmackhaft war, habe ich bisher noch nirgendwo bekommen.

30.08.2018, nach Frühstück und anschließender Ent- und Versorgung traten wir dann den Rest der Heimreise an und waren nach 793 km und einem Durchschnittsverbrauch von 10,0 ltr. Gegen 12:00 Uhr wieder in Frankenberg.

Golden Oldies, Wettenberg 27.-28.07.2018

August 1, 2018

27.07.2018, für dieses Wochenende hatten wir uns den schon lange vorgenommenen Besuch der Veranstaltung Golden Oldies in Wettenberg, Ortsteil Krofdorf-Gleiberg vorgenommen. Dieses Oldtimertreffen fand in diesem Jahr bereits zum 29. mal statt.

Da Karin noch Frühdienst hatte konnten wir erst gegen 14:00 Uhr zu Hause losfahren. Obwohl die Veranstaltung erst gegen 18:00 Uhr beginnen sollte, war die stadtnahe Wiese für den Aufbau von Wohnmobilen bei unserer Ankunft schon fast volltändig gefüllt, aber gleich am Eingang war noch ein freier Platz, wahrscheinlich wollte niemand direkt neben den Mülltonnen stehen. DSC08111

Der Platz reichte sogar noch für den Oldtimer von Karins Bruder der gegen Abend noch nachkam.

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Bei extremer Hitze erfolgte dann der Aufbau mit Markise etc. und anschließend konnten wir dann erst einmal unseren eigenen Schatten genießen.

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Wenn wir uns ein kleines Stück von unserem Standplatz entfernten, konnten wir die Ruine der Burg Gleiberg sehen.

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Vom historischen Kern von Krofdorf-Gleiberg waren wir fußläufig nur gut zehn Minuten entfernt.

Nachdem Karins Bruder eingetroffen war, nahmen wir noch gemeinsam das Abendessen ein, um uns dann einen ersten Überblick über die bereits eingetroffenen Oldtimer und das Rahmenprogramm zu verschaffen. Auf den insgesammt neun Bühnen sollten an diesem Wochenende über 50 Bands auftreten. Zusätzlich gab es viele Stände mit Zubehör für den Oldtimerfan. Der Ortskern war bereits seit 18:00 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und alle Fahrzeuge am Straßenrand waren Oldtimer.

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Man beachte die original Autokinoausstattung!

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28.08.2018, nach einem reichlichen Frühstück unter der Markise bauten wir als erstes unser Wohnmobil soweit zurück, dass wir am Nachmittag, wenn wir aus dem Ort zurück kommen, direkt starten konnten, da wir für den Abend noch eine Geburtstagseinladung hatten. Diese Planung erwies sich im nach hinein als sehr gut, da direkt als wir zum Womo zurück wollten ein heftiger Gewitterschauer über den Ort zog.

Im Ort waren heute noch mehr Oldtimer als gestern, aber zusätzlich waren ganz viele Besucher und Aussteller im Stil der 50er bis 80er Jahre gekleidet. Es gab also genug zu sehen.

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Mit Enkel am Edersee

Juli 7, 2018

28.06.2018, schon um 09:00 Uhr holten wir unseren Enkel von zu Hause ab, um mit ihm einen kurzen Urlaub am Edersee zu verbringen. Als Standort hatten wir uns den Wohnmobilplatz Edersee auf Scheid ausgesucht. Hier auf dem terrassenförmig  angelegten Platz waren noch viele Plätze frei und wir konnten uns einen schönen Platz aussuchen, wobei alle Plätze freien Blick auf den See in Richtung Schloss Waldeck und auf Rehbach bieten.

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Vom Stellplatz aus begaben wir uns dann direkt zur Anlegestelle der Edersee-Schifffahrt, um mit dem Ausflugschiff

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über die Anlegestellen Bringhausen und Waldeck zur Anlegestelle Sperrmauer-Westseite zu fahren.

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Am Vorplatz der Sperrmauer befindet sich ein schön gestalteter Wasserpark mit diversen Spielmöglichkeiten, die von unserem Enkel dann ausgiebig genutzt wurden.

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Die Rückfahrt machten wir dann von der Anlegestelle Sperrmauer-Ostseite. Hierbei fuhren wir direkt unter dem Schloss her zur Anlegestelle Waldeck, um von dort dann über Bringhausen nach Scheid zurück zu fahren. Auf der Fahrt nach Bringhausen hatten wir auch noch einen schönen Blick auf den Edersee-Stellplatz und in Höhe von Rehbach konnten wir die Rückkehr der Schüler der Segelschule mit ihren Optimisten beobachten.

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Wieder am Womo angekommen gab es für Oma und Opa erst einmal den obligatorischen Nachmittagskaffee mit Blick aus Schloss Waldeck.

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29.06.2018, nach dem Frühstück spazierten wir zum Anlegeplatz der Personenfähre, um mit dieser nach Rehbach zu fahren. Von Rehbach aus wanderten wir dann am Vorstaubecken vorbei zum Baumkronenweg TreeTopWalk: hier konnten wir uns den Wald von oben anschauen. Schon auf dem Weg dorthin gab es einiges zu entdecken.

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Model eines Eichhörnchenkoben

Auf dem bis zu 25 Meter hoch gelegenem Weg gab es immer wieder etwas Neues zu sehen und die dazugehörigen Informationstafeln waren auch für uns sehr lehrreich.

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Nest eines Schwarzstorches

Aber auch die Aussicht auf den See war von hier oben sehr schön.

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Auf dem Rückweg zur Fähre legten wir am Badestrand in Rehbach noch einen kurzen Zwischenstopp ein.

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Zum Abendessen probierten wir die wirklich gute Küche des Lokals am Stellplatz aus.

30.06.2018, zum Abschluss des „Urlaubs“ mit Oma und Opa besuchten wir dann noch den Spielplatz an der Sommerodelbahn bei Niederwerbe,

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bevor wir zurück nach Frankenberg fuhren.

Osnabrücker Land, 18. – 24.06.2018

Juni 9, 2018

Osanabrücker Land

24.06.2018, nach dem wir heute Morgen gefrühstückt hatten fuhren wir auf kürzestem Weg zurück nach Frankenberg, wo wir gegen 12:30 nach 674 km und 9,1ltr/100 km wieder gut ankamen.

23.06.2018, heute früh fuhren wir zunächst nach Warendorf, um uns diesen hübschen Ort anzuschauen. Hier in Warendorf konzentriert sich der Altstadtbereich auf einen sehr kleinen Bereich, aber dafür sehr schön.

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Wieder am Womo, gab es erst einmal den Mittagsimbiss im Womo, bevor wir weiterfuhren zum heutigem Tagesziel nach Lippstadt. Hier herrschte am Stellplatz Hochbetrieb, so dass wir das Womo erst einmal auf dem angrenzenden Parkplatz abstellten und zur Ortsbesichtigung loszogen.