Archive for September 2021

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern September 2021

September 1, 2021

02.09.2021, Vormittag starteten wir in Richtung Brandenburg und erreichten über die staufreien Autobahnen A7, 38, 14 und 2 gegen 17:00 den Stellplatz Am Grillendamm in Brandenburg.

Nach dem Kaffeetrinken unternahmen wir noch einen Spaziergang am Dom St.Peter und Paul

vorbei in die Stadt.

Der Rest des Tages dann am  und im Womo.

03.09.2021, bis gegen 08:00Uhr geschlafen, trotz vorbeiführender Hauptstraße. Nach dem Frühstück unternahmen wir eine Radtour auf dem Havel Radweg, der uns um eine größere Seenfläche führte.

In Kirchmöser schauten wir uns die Reste einer ehemals riesigen Industrieanlage an, in der ehedem Eisenbahnbedarf hergestellt wurde.

Wieder am Womo gab es Kaffeetrinken im Freien und anschließend eine gut einstündige Bootsfahrt auf der Havel im Stadtgebiet von Brandenburg.

Bis dann das Boot wieder verpackt war und die Fahrräder im Womo verstaut waren, war es auch schon wieder Abendessenszeit. So dass diese Zeilen nach einem schönen sonnigen Tag im Dunkeln vor dem Womo geschrieben werden mussten.

04.09.2021, heute Morgen war Frühstück mit Strickjacke angesagt, da wir bei dicht bewölktem Himmel ganze 14 Grad hatten. Anschließend fuhren wir nach Ent- und Versorgung nach Potsdam auf den Parkplatz am Krongut, der auch als Stellplatz genutzt wird. Hier sucht sich jeder den Platz der ihm gefällt.

Nach dem Mittagsimbiss ging es dann zu Fuß am Park Sanssouci vorbei in Richtung Zentrum

wo wir durch das Brandenburger Tor in die Brandenburger Straße gingen.

Mittlerweile war die Sonne rausgekommen und hier herrschte reges Treiben.

Am Ende der Brandenburger Straße steht die Kirche Peter und Paul.

Das nächste Ziel war der der Alte Markt wo neben Museen die Nikolaikirche und der Landtag zu besichtigen sind.

die Nikolaikirche.

und der Landtag zu besichtigen sind.

Der Rückweg ging dann nochmal durch die Brandenburger Straße

in Richtung des Parks Sanssouci

wo wir den Alten Fritz

und seinen bescheidenen Park besuchten.

Kaffeetrinken konnten wir dann noch im Freien, aber als die Sonne hinter den Bäumen verschwand wurde der Wind so kühl, dass wir es vorzogen den Rest des Tages im Womo zu verbringen.

05.09.2021, nach spätem Langschläferfrühstück war heute unser erstes Ziel die Stadt Fürstenwalde. Hier mussten wir feststellen, dass es so gut wie kein altes Zentrum mehr gibt. Dies wurde in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges hauptsächlich durch Artilleriebeschuss zerstört. Im Zentrum fanden wir den wiederaufgebauten Dom

und das ebenfalls wieder aufgebaute Alte Rathaus.

Die weitere Bebauung besteht hauptsächlich aus ehemaligen Plattenbauten die aber recht schön saniert wurden.

Vereinzelt konnte wir am Rand des Zentrums noch erhaltene historische Bauten finden.

Unsere Weiterfahrt führte uns dann zum Tagesziel, dem Stellplatz an der Marina in Beeskow.

Auch hier hat der alte Ortskern zum Ende des Krieges stark gelitten. Der Wiederaufbau der Kirche St. Marien ist im inneren noch lange nicht abgeschlossen und auch außen gibt es noch Restarbeiten und im direktem Umfeld stehen einige Häuser die man beim Sanieren wohl vergessen hat. Der in der Nähe liegende Marktplatz ist ganz schön anzusehen

Das älteste Haus der Stadt, saniert aber leider nicht bewohnt

und auch von der Stadtmauer gibt es noch einige erhaltene Bereiche mit gut erhaltenen Türmen.

Aufgrund der kühlen Temperatur nach dem Sonnenuntergang fand das Abendessen im Womo statt. Mal sehen wie morgen das Wetter wird.

06.09.2021, auch heute haben wir wieder lange geschlafen und das Wetter meinte es gleich morgens gut mit uns. 15,5 Grad im Schatten aber in der Sonne lies es sich schon schön Frühstücken. Nach Ent- und Versorgung und Einkauf im Supermarkt fuhren wir über die B 87 nach Frankfurt an der Oder auf den Stellplatz am Winterhafen, wo wir noch einen der nur sieben Plätze für uns ergattern konnten.

Da auch Frankfurt Oder im Kampf um Berlin zu über 90 Prozent zerstört worden war, konnten wir hier fast nur wieder errichtete historische Gebäude anschauen.

Die St. Marienkirche die heute auch für außerkirchliche Veranstaltungen genutzt wird.

Beim Wiederaufbau der Stadt wurden sehr großzügige Straßenzüge geplant und die Wohnbebauung besteht hauptsächlich aus sehr großen Gebäuden.

Am Oderufer wurden in den letzten Jahren etwas kleinere aber schön anzusehende Wohnhäuser gebaut.

Die Brücke nach Slubice / Polen
Das Ufer von Slubice

Alles in allem macht die Stadt einen recht aufgeräumten Eindruck. Nach dem Abendessen vertrieben uns fliegende Ameisen schon, bevor es zum draußen sitzen zu kalt wurde.

07.09.2021, bei schönstem Sonnenschein fuhren wir heute unser erstes Ziel Bad Freienwalde an. Hier sollte es ein historisches Stadtzentrum geben. Doch darüber lässt sich streiten. Das Rathaus mit der daneben stehenden Kirche ist recht schön anzusehen.

Auch gibt es noch einige Häuser mit historischem Charakter, aber deren Zustand ist zum großen Teil renovierungsbedürftig.

Aber insgesamt macht der Ort einen aufgeräumten Eindruck und im Zentrum gibt es fast keine leer stehenden Läden.

Die Weiterfahrt ging dann nach Niederfinow auf den Parkplatz des Schiffshebewerkes, auf dem wir auch die kommende Nacht verbringen wollen.

Nach dem Mittagsimbiss unternahmen wir dann eine Besichtigung des noch in Betrieb befindlichen Schiffshebewerkes, welches 1934 in Stahlfachwerkbauweise in Betrieb gegangen ist.

Bei der Besichtigung konnten wir uns auch gleich das Nachfolgebauwerk aus der Ferne mit ansehen, da es parallel zum alten Hebewerk seit 2009 entsteht. Allem Anschein nach wird es bis zur Inbetriebnahme auch nicht mehr lange dauern.

Während unseres Aufenthaltes auf dem Hebewerk wurde leider nur ein kleines Polizeischiff nach oben befördert, aber so konnte man zumindest die Funktion der Anlage in Betrieb sehen.

08.09.2021, nach dem Frühstück fuhren wir zuerst nach Eberswalde, wo wir uns die Stadt anschauten die wohl im Zentrum in den letzten 30 Jahren ihr Aussehen total verändert hat. Denn Ende April 1945 wurde das Zentrum von Eberswalde von der deutschen Luftwaffe bombadiert, um den Vormarsch der russischen Armee auf Berlin aufzuhalten. Die hierdurch entstandenen Freiflächen lies man während der DDR-Zeiten unbebaut und dadurch wurde nach der Wende hier ein modernes neues Zentrum gebaut.

Wir fanden aber auch viele schöne gut erhaltene historische Häuser.

Anschließend fuhren wir in das nahe gelegene Kloster Chorin.

Die Weiterfahrt ging dann zum heutigen Tagesziel, dem Stellplatz Kietz in Stolzenhagen an der Havel-Oder-Wasserstraße, wo wir einen Platz direkt am Ufer bekamen.

Nach dem Imbiss fuhren wir mit den Rädern über 19 km nach Angermünde, um uns dort den Ort anzuschauen. Auch hier fanden wir einen sehr aufgeräumten Ort mit vielen historischen Gebäuden.

Am Radweg fielen uns verschiedene schöne Kunstwerke auf.

Kurz vor Stolzenhagen konnten wir noch einen riesigen Schwarm von Wildgänsen beobachten.

Am späten Nachmittag konnten wir feststellen dass der Kanal am Stellplatz auch wirklich von Schiffen genutzt wird.

09.09.2021, auch heute konnten wir wieder bei strahlendem Sonnenschein im Freien frühstücken. Nach Ent- und Versorgung fuhren wir weiter nach Schwedt an der Oder.

Auch Schwedt wurde zum Ende des 2. Weltkrieges im Rahmen er Verteidigung Berlins unnötig zerstört. Hier waren es rund 85 Prozent der Stadtfläche. Bis auf wenige einzeln stehende Häuser handelte es sich quasi nur um einen Straßenzug im ehemaligen Zentrum.

Hier erfolgte kein Wiederaufbau, sondern Plattenbauten waren hier angesagt. Trotzdem ist Schwedt eine freundlich anzusehende aufgeräumte Stadt. Hierbei helfen vielleicht so große Industriebetriebe wie die Erdölraffinerie und die Papierfabrik als Steuerzahler. Seltsamerweise ist die Arbeitslosenquote trotzdem noch bei über 11 Prozent.

Unser Tagesziel war dann der kleine Stellplatz Suckow in der Nähe vom Oberuckersee. Zum Badestrand sind es 350 m. Da wir durch weiträumige Umleitungen erst am späteren Nachmittag ankamen, verzichteten wir aber auf Schwimmen bzw. Bootfahren.

Abendessen ging noch im Freien, aber dann zogen wir es wegen der kühlen Luft vor den Rest des Tages im Womo zu verbringen.

10.09.2021, für heute hatten wir uns eigentlich nur ein Ziel vorgenommen, doch schon beim Frühstück mussten wir umplanen. Der Campingplatz den wir gestern angeschrieben hatten, teilte uns mit dass alles belegt sei. Also einen weiteren Platz rausgesucht und direkt angefahren. Du ahnst es schon? Ja, auch dieser Platz war restlos ausgebucht. Alle guten Dinge sind drei und jetzt sind wir hier am Campingplatz Am Dreetzsee gelandet. Wir wissen zwar nicht wie die anderen Plätze gewesen wären, aber dieser ist einfach nur gut. Der uns zugewiesene Platz ist recht nah am Seeufer und trotz der vielen Bäume auch noch sonnenbeschienen.

Nach dem Kaffeetrinken haben wir dann erst einmal eine kleine Tour mit dem Boot auf dem See unternommen. Das Wasser ist glasklar und auch noch recht warm.

Der Campingplatz vom Wasser aus gesehen.

Nach dem Abendessen konnten wir noch bis spät in den Abend bei angenehmer Temperatur vor dem Womo unter der Markise sitzen.

11.09.2021, da es in der vergangenen Nacht geregnet hatte und der Himmel nach unserem Frühstück auch noch nicht so richtig wusste was er uns für ein Wetter bringen wollte, ließen wir es erst einmal ruhig angehen. Gegen 12:00 Uhr meinten wir, dass es heute keinen Regen gibt und beschlossen direkt nach dem Mittagsimbiss zu einer Bootstour zu starten. Wir hatten uns vorgenommen vom Dreetzsee über eine schmale Verbindung in den Carwitzer See zu fahren. Doch hier hatten wir bei der Planung nicht an unseren Tiefgang und die Wassertiefe zwischen den beiden Seen gedacht. Nachdem wir schon den größten Teil durch die Schilfpassage dem sogenanntem Hals geschafft hatten, bekam unser Boot Grundberührung und wir mussten uns entscheiden auszusteigen und das Boot gut 100 m hinter uns herzuziehen oder umzudrehen. Wir entschieden uns zu letzterem und fuhren zurück zum Campingplatz, um dann nach dem Kaffeetrinken noch eine kurze Radtour zu machen.

Abendessen konnten wir dann noch im Freien, doch kurz danach gab es einen heftigen Schauer der uns ins Womo trieb, wo dann der Tag ausklang.

12.09.2021, da wir mit dem Boot nicht zum Carwitzer See kamen, sind wir heute gut 2 km weiter gefahren und stehen jetzt auf dem Campingplatz „klein und fein“ in Carwitz direkt am See.

Zum Mittagessen sind wir vom CP aus mit den Rädern gut fünf Kilometer zum Restaurant Schwalbennest nach Wittenhagen gefahren. Dort gab es dann Hirschkalbsbraten mit Knödeln und Rotkraut und dazu Böitzenburger Bier. Einfach nur gut. In Wittenhagen fiel uns die achteckige Kirche ohne Turm am Friedhof auf, die erst vor einigen Jahren vor dem Verfall gerettet wurde.

Den Rückweg wählten wir dann über Feldberg, wo wir uns die oben am Berg stehende Ziegelsteinkirche ansahen bevor wir weiter nach Carwitz fuhren.

Hier steuerten wir direkt das Café Carwitzer Eck an, hier gab es ganz frischen Blechkuchen.

Anschließend besuchten wir das ehemalige Wohnhaus und heutige Museum der Schriftstellers Hans Fallada, das Haus und der Garten sind nach Renovierung ungefähr in dem Zustand wie zu der Zeit als er dort gelebt hat.

Das Grundstück Fallada mit seinem Bootshaus vom CP aus gesehen.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann vor dem Womo, Fernsehen fällt heute und morgen mangels freie Sicht zum Satelliten aus.

13.09.2021, für heute Morgen hatten wir uns eine  Wanderung vorgenommen und das Wetter hatte sich über Nacht bereits darauf eingestellt. Gefrühstückt wurde bei grenzwertigen 14,6 Grad im Freien, aber leider ohne Sonne.

Als Wanderstrecke hatten wir uns die Fridolinwanderung, benannt nach dem Dachs Fridolin aus einer Kindergeschichte von Hans Fallada.

Als erstes kamen wir an der Kirche von Carwitz mit ihrem separat stehendem Glockenturm vorbei, bevor wir in den Verbindungsweg nach Wittenhagen abbogen.

Nach einer kurzen Strecke bogen wir dann in einen Hutewaldbereich ab,

bevor der Weg dann durch schon längere Zeit unbewirtschaftete Waldbereiche immer auf einem Höhenrücken oberhalb des Carwitzsees führte.

Hier gab es viele dem Verfall preis gegebene Bäume an denen wir uns die verschiedensten Pilzarten ansehen konnten.

Nach gut einem Drittel des Weges änderten wir die Laufrichtung in Richtung Schmaler Luzin See. Hier ging es dann über einen recht steilen Weg hinunter zur Fähre mit der wir auf die andere Seeseite wechselten.

Ein Blick zurück.

Ab dort führte der Weg immer am Ufer des Sees entlang bis wir wieder in Carwitz ankamen.

Auch hier gab es viele umgestürzte Bäume die zum Teil im See lagen.

Was auffiel waren viele Baumgruppen die dicht aneinander standen.
Mittagspause
Carwitz in Sicht
Wieder im Ort.

14.09.2021, heute war es dann soweit, wegen der kühlen Temperatur wurde drinnen gefrühstückt.

Die Burg Stargard am Rand der gleichnamigen Stadt war heute unser erstes Ziel. Aufgrund von zwei Umleitungen kamen wir rund eine Stunde später an als vom Navi voraus gesagt.

Viele Teile der Burg sind unter anderem durch Brände zerstört,

aber der Bergfried und das Museum sind gut erhalten und konnten besichtigt werden.

In den Bergfried kommt man durch eine um den Turm geschwungene Eisentreppe

und innen gibt es eine Treppenanlage mit je einer Treppe für rauf und runter.

Von oben hatten wir eine schöne Aussicht und konnten unter anderem den nördlichsten zugelassene Weinbaugebiet Deutschlands sehen.

Zum Schluss besuchten wir noch das Museum, hier gefielen uns im ersten Stock zum Beispiel die Themen Weinbau und Schusterwerkstatt.

Im Erdgeschoß gefielen dann das Schlafzimmer und die Gute Stube.

Unser Tagesziel war dann die Marina am Wassersportzentrum in Neubrandenburg.

Die Hallen hinter den Wohnmobilen und der Tollensesee waren in der Zeit des Nationalsozialismus die Forschungs- und Entwicklungsstätte für Torpedos der deutschen Marine. Und ein Zeugnis aus der Zeit liegt auch noch vor Ort.

Um den Ort zu besichtigen fuhren wir mit den Rädern, denn wir wollten den Altstadtkern umrunden, um uns die vier Stadttore anzusehen die die Menschen durch die rund um die Stadt führende Stadtmauer lassen.

Das Stargarder Tor

Neues Tor

Das Friedländertor

Das Treptower Tor

In bestimmten Abständen befinden sich innen an der Stadtmauer sogenannte Wiekhäuser die früher mit zur Verteidigung der Stadt gebraucht wurden. Etwas ähnliches haben wir noch nirgends gesehen.

Die  sich innerhalb der Stadtmauer befindliche Altstadt wurde kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs von Rotarmisten zu 80 Prozent abgebrannt, obwohl ihnen hier kein Wiederstand entgegen gesetzt wurde.

Dadurch befindet sich hinter der historischen Stadtmauer eine illustre Mischung von Gebäuden, da man sich nicht die Mühe machte den Ort nach altem Vorbild wieder aufzubauen.

Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Halt am Stadtpark am Tollensesee.

15.09.2021, für heute hatten wir uns eine Fahrradtour um den Trollensesee vorgenommen, die laut Beschreibung ca. 37 km lang sein sollte. Rund um einen See keine große Sache dachten wir.

Die ersten Kilometer führten mit leichten Steigungen entlang des Sees bis Klein Nemerow durch den Wald. Dann folgte der Weg Feldwegen und kleinen Ortsverbindungswegen um den Lieps See herum, so dass wir die kleinen Orte Usadel, Prillwitz, Zippelow und Wastrow durchfuhren. Alles einfache kleine Orte die uns nicht animierten anzuhalten. Die Straßen gingen ständig bergauf und bergab, wobei die größte Steigung 12 Prozent betrug.

Doch dann kamen wir nach Alt Rehse, kaum waren wir im Ort mussten wir auch schon anhalten um uns umzusehen.

Linker Hand eine ganze Reihe von riedgedeckten Fachwerkhäusern unter großen alten Bäumen, die alle sehr ähnlich waren und seltsame Inschriften im Gebälk enthielten.

Rechts ein Dorfweiher und geradeaus eine kleine Kirche zwischen hohen Bäumen.

Schöner Hinweis auf ein abseits gelegenes Cafe.

Am Wegrand stand ein Infokasten in dem es die Informationen darüber gab, das der Ort in 1995 bei dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Kreis- und Landessieger und auf Bundesebene Bronzesieger geworden ist. Aber die gleichförmigen Häuser veranlassten uns, über den Ort im Internet zu recherchieren. Hier fanden wir dann eine Erklärung die uns etwas erschütterte. Wenn es dich interessiert kannst Du hier gerne nachlesen.

https://hierdadort.de › alt-rehse-am-tollensesee

Die Weiterfahrt führte  uns dann wieder näher an den See heran und am Campingplatz Gatsch Eck kurz vor Neubrandenburg legten wir noch eine kurze Rast ein und gönnten uns Fischbrötchen und kühle Getränke.

Wieder am Womo war dann auch schon bald Kaffeezeit die wir noch vor dem Womo verbrachten, um dann wegen beginnendem Regen den Rest des Tages im Womo zu verbringen.

16.09.2021, als wir heute Morgen Neubrandenburg verließen, lies die Sonne noch auf sich warten. Unser erstes Ziel war Ivenack, wo wir uns die Ivenacker 1000 jährigen Eichen und den dazu gehörigen Park ansehen wollten. Der Park ist vor Jahrhunderten als Tierpark angelegt worden, heute liegt der Schwerpunkt allerdings beim Schutz von alten Bäumen und hier besonders bei den Eichen. Die Hauptattraktionen sind hier die bis zu rund Tausend Jahre alten Eichen, die Stammumfänge von bis zu gut zehn Meter haben.

Unter einer er Eichen konnten wir heute eine Musikaufführung miterleben, fanden allerdings nicht heraus welchem Zweck dies diente.

In der Mitte des Parks gibt es einen schönen Baumwipfelpfad und dieser endet n einem Aussichtsturm von dem aus mit einen weiten Blick ins Umland hat.

Das nächste Ziel war dann Demmin, der Ort wurde zum Ende des zweiten Weltkrieges von Rotarmisten zum großen Teil abgebrannt. Aus diesem Grund konnten wir uns auch hier nur wenige historische Gebäude ansehen.

Alte Lagerhäuser an der Peene

Die Kirche St.Bartholomaei

Das Luisentor

Unser Tagesziel war heute  der Stellplatz von Loitz, der zu der Marina an der Peene gehört.

Nach dem Kaffeetrinken erkundeten wir bei einem Spaziergang noch den Ort. Hier fanden wir leider noch viele nicht renovierte Häuser aus der Zeit der DDR, wobei viele der Häuser unbewohnt waren. In einem kurzen Gespräch mit einem Einwohner erfuhren wir, dass der Ort in der Wende rund 1100 Industriearbeitsplätze verloren hat und dadurch viele Menschen weggezogen sind. Laut Aussage des Einwohners hat sich die Lage in der letzten Zeit aber etwas verbessert.

Das Rathaus mit einer Seite des Marktplatzes

Zwei Seiten eines Ortes.

Ganz in der Nähe des Stellplatzes ist der schön renovierte ehemalige Bahnhof des Ortes in dem sich heute eine Gaststätte befindet.

17.09.2021, unser erstes Ziel war heute Morgen die Stadt Dargun, wo wir uns die Ruinen eines ehemaligen Schlosses, welches bis zur Reformation ein Kloster war, anschauten. Die Anlage wurde 1945 von Rotarmisten durch Brandstiftung zerstört und erst in den 80er-Jahren wurde begonnen die Reste zu sichern. Heute befindet sich im Mittelbau die Stadtbücherei.

Unser nächstes Ziel war dann der kleine Ort Basedow der neben seinem Renaissance Schloss auch eine schöne Kirche hat. Ansonsten befindet sich hier eine Luxus-Hotelanlage im Aufbau.

Das Tagesziel war dann Malchin und hier der Stellplatz am Kanu-Club.

Nach dem Kaffeetrinken im „Café Koesters Eck“ folgte die Ortsbesichtigung, wobei auch hier ¾ der Altstadt durch Brandstiftung von Rotarmisten verloren ging.

Die mächtige Kirche St. Johannis und das Rathaus am Marktplatz waren schön anzusehen, leider war die Besteigung des Kirchturmes nicht wie angekündigt möglich.

Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind noch das Kalenschetor, das Steintor und der Fangelturm erhalten.

18.09.2021, als erstes stand heute die Stadt Teterow auf unserem Besichtigungsplan. Hier fanden wir diverse schön renovierte Häuser und im Mühlenviertel am Mühlenteich das Feuerwehrmuseum.

Was uns überraschte, war der wenige Betrieb am Samstagmorgen in der Stadt und die leer stehenden Läden, es sah schon recht traurig aus.

Unser nächstes Ziel war dann Güstrow, hier hat uns der Altstadtkern gut gefallen.

Hier erklommen wir den Turm der Marienkirche über 196 Stufen und hatten von oben eine schöne Aussicht.

Das Schloss war derzeit nicht zu besichtigen da es eine umfangreiche Sanierung erhält.

Rechts das Eingangsportal

Das Tagesziel war heute der Stellplatz in Sternberg vor dem Campingplatz am Luckowersee.

Auch dieser Ort wurde noch zu Fuß erkundet und hat uns sehr gut gefallen, ganz besonders das etwas fremdländisch anmutende Rathaus.