Archive for September 2018

Bodensee und Südtirol 21.09. -12.10.2018

September 20, 2018

Teil1 Südtirol

Teil 2 Südtirol

12.10.2018, nach schmackhaftem Abendessen in der Schwälmer Stubb und ruhiger Nacht gings an das letzte Stück der Heimreise wo wir kurz vor 12:00 nach insgesamt 2078 km und 10,10 ltr. ankamen.

11.10.2018, staufreie Fahrt auf der A7 bis zum Kirchheimer Dreieck, und dann noch rund 23 km bis zum Wohnmobilpark Urbachtal in Neukirchen im Schwalm-Eder Kreis wo wir gegen 14:00 ankamen.

DSC09490a

Nach dem Mittagsimbiss vor dem Womo in der Sonne anschließend eine 31 km lange Radtour auf dem Rotkäppchen-Radweg bis nach Treysa. Auf dem Rückweg einen kurzen Abstecher nach Ziegenhain,

DSC09491

Schloßkirche

DSC09491b

DSC09492

DSC09495

DSC09501

DSC09502

DSC09498

Hotel Rosengarten

DSC09499

wo ein Besuch eines Teils der Altstadt nur mit einem Gesetzesverstoß möglich ist, da dieser eine Justizvollzuganstalt ist.

DSC09500

DSC09497

Das Wasserschloß hinter den Gefängnissmauern.

Kaffeetrinken dann wieder vor dem Womo. Abendessen dann in der Schwälmer Stubb direkt am Stellplatz.

10.10.2018, morgens steuerten wir als erstes Ellwangen an, um uns die dortige Altstadt anzusehen, diese ist nicht all zu groß aber im Gegensatz zu Aalen sehr aufgeräumt.

DSC09460

DSC09463

DSC09467

DSC09468

Was uns besonders auffiel war, dass die evangelische Kirche und die katholische Basilika direkt aneinander gebaut sind

DSC09453

Links die evangelische Kirche, rechts die katholische Basilika.

und das man seit einigen Jahren auch von einer Kirche zur anderen durchgehen kann.

DSC09455

Evangelische Kirche

DSC09457

Katholische Basilika

Weiter ging es nach Dinkelsbühl, wo wir bereits in 2011 schon einmal zwecks Besichtigung waren. Bilder von Dinkelsbühl sind hier http://www.williunterwegs.wordpress.com/2011/10/ beim 04.11.2011 anzusehen.

Schon damals hatten es uns die Speisekarten der Lokale angetan und deshalb wurde der Platz für heute ausgewählt.

Von Dinkelsbühl aus unternahmen wir am Nachmittag eine ca. 31 km lange Radttour nach Feuchtwangen. Hier war der eigentliche historische Bereich der Altstadt auch nicht sehr groß, aber schön anzusehen.

DSC09471

DSC09475

DSC09481

Kaffeetrinken gönnten wir uns dort im Kaffee Kreuzgang bei herrlichem Sonnenschein bevor wir zurück radelten.

DSC09489

Abendessen dann im Hotel-Restaurant Eisenkrug in Dinkelsbühl, reichhaltig und sehr schmackhaft.

09.10.2018, wenn auch etwas verhaltener wie die Tage vorher kam auch heute die Sonne raus und wir konnten nach Ent- und Versorgung bei schönem Wetter eine weitere Etappe unserer Heimreise auf der alten Brennerstraße beginnen.
Bei wenig Verkehr kamen wir zügig voran und waren bald an der Grenzstation zwischen Italien und Österreich. Hier bekamen wir auf der österreichischen Seite erst einmal einen Schreck. Die Abfahrt nach Innsbruck ist dort für Lkw über 3,5 t. verboten. Auf der italienischen Seite war die Auffahrt bis 7,5 t. Erlaubt. Was tun? Unser Fahrzeug wiegt 4,5 t. Drehen war keine Lösung, also erst einmal weiter ins Tal und gehofft das alles gut geht. Bei passender Gelegenheit dann eine Recherche im Internet und danach Aufatmen. In Österreich ist ein nicht schienengebundenes Fahrzeug welches Güter befördert ein LKW. Im Klartext, unser Womo befördert Personen und keine Güter. Also dürfen wir auch legal über den Brenner hinab über Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen fahren. Hierbei mussten wir über das Karwendelgebirge fahren. Hierbei waren extreme Steigungen zu überwinden, und wir dachten diese in Südtirol hinter uns gelassen zu haben.
Von Garmisch-Partenkirchen machten wir nochmal einen Bogen über Österreich und zwar über Reutte, um dann ab Füssen auf der A7 in Richtung Norden zu fahren. Als Tagesziel hatten wir uns den Stellplatz in Heidenheim ausgesucht. Doch hier wartete die nächste Überraschung, der Platz war komplett von irischen Landfahrern besetzt. Wir zogen es vor auf deren Nachbarschaft zu verzichten und fuhren weiter nach Aalen auf den Stellplatz am Hirschgraben.

DSC09451

Um uns nach der ganzen Fahrerei etwas die Füße zu vertreten spazierten wir nochmal gut 1,5 km in den Ort ,um uns hier die Altstadt anzusehen. Leider fanden wir nur wenige historische Häuser, und viele von denen waren in einem schlechten Zustand.

DSC09439

DSC09441

Rathaus

DSC09442

DSC09443

DSC09444

DSC09445

DSC09446

DSC09447

DSC09448

Zum einen war hier eine Stadtplanung nur schwer erkennbar und zum anderen erschien uns vieles sehr ungepflegt. Dies auch wenn man bedenkt, dass der Ort im April 1945 durch Luftangriffe stark beschädigt wurde. Der Rest des Tages dann im Womo.

08.10.2018, bei Sonnenschein, aber noch recht kühler Luft wanderten wir direkt nach dem Frühstück vom Campingplatz aus zur sehr sehenswerten Gilfenklamm.

DSC09386

DSC09387

DSC09390

DSC09392

DSC09393

DSC09396

DSC09403

DSC09404

Der Weg endete am Jaufensteg, von dort ging es über Pardaun und Stange wieder zurück zum Campingplatz (10km). Hier konnten wir uns direkt wieder in die Sonne setzen und dort später auch noch Kaffeetrinken. Anschließend fuhren wir mit den Rädern nach Sterzing, um uns dort das alte Zentrum, welches quasi komplett Fußgängerzone ist, anzuschauen. In dieser sehr hübschen Straße sind fast nur historische Häuser und viele mit den Tiroler Laubengängen.

DSC09415

DSC09416

DSC09417

DSC09419

DSC09420

DSC09422

Rathaus

 

DSC09424

DSC09431

DSC09430

Zurück am Womo wurde es Zeit Tisch, Stühle und Räder zu verstauen, denn im hier vorhandenen Schatten war es mittlerweile sehr kühl.

07.10.2018, obwohl es am gestrigen Abend noch kräftig geregnet hatte, waren die Berge über dem See heute morgen wie gewünscht wolkenlos zu sehen.

DSC09305

Wir waren heute mit Wecker aufgestanden, da wir den Parkplatz spätestens bis 09:00 Uhr verlassen sollten. Unsere Weiterfahrt ging nach Bruneck, wo wir uns die Fußgängerzone aufgrund der frühen Uhrzeit nur mit wenigen Menschen teilen mussten. In der Fußgängerzone gab es viele schöne historische Häuser.

DSC09308

DSC09313

DSC09314

DSC09315

DSC09320

Am Ende der Fußgängerzone war eine recht schöne Kirche

DSC09323

DSC09328

DSC09329a

DSC09329b

mit einem beindruckenden Friedhof. Beeindruckend wegen der den Friedhof umgebenden Einfassung unter der wohl nur die „besseren“ Bürger bestattet wurden. Auf dem Rückweg zum Womo gingen wir ein kurzes Stück durch die Parallelstraße der Füßgängerzone, die Hintergasse, hier bekam man einen ganz anderen Eindruck von Bruneck.

DSC09330

DSC09331

Wieder am Womo fuhren wir weiter nach Brixen, um uns sowohl die Altstadt als auch den heute dort auf dem Domplatz stattfindenden Brot und Strudelmarkt anzuschauen. Hier boten ganz viel verschiedene Bäckereien ihre unterschiedlichsten Brotsorten und andere Erzeugnisse an.

DSC09347

DSC09356

In der Altstadt mit ihren Laubengängen als auch auf dem Domplatz war sehr reger Betrieb.

DSC09361

DSC09362

DSC09363

DSC09368

Neben dem Dom war am Domplatz noch eine weitere Kirche, die beide innen sehr beeindruckend waren.

DSC09348a

DSC09349

DSC09351

DSC09334

DSC09341

DSC09342

Zurück am Womo fuhren wir weiter über die alte Brennerstraße nach Ratschings/Gasteig auf den Campingplatz Gilfenklamm, wo noch reichlich Plätze frei waren.

DSC09369

Kaffeetrinken konnten wir wieder im Freien, aber den Rest des Tages dann im Womo.

06.10.2018, heute morgen fuhren wir bei bewölktem Himmel und leichtem Nieselregen erst einmal grobe Richtung zu den „Drei Zinnen“. Da wir bis Cortina d´Ampezzo schon zwei Pässe, 2000 und 1800 m und gefühlte 100 Serpentinen, hinter uns hatten, wollten wir uns gerne den Ort anschauen. Wegen fehlender Parkmöglichkeiten fuhren wir jedoch weiter zu unserem angedachten Tagesziel Misurina, von wo aus wir morgen mit dem Bus zu den „Drei Zinnen“ fahren wollten, um diese zu umwandern. Bei dem Anblick der hier recht tief stehenden Wolken entschlossen wir uns die „Drei Zinnen“ zu streichen und planten um.

DSC09219

DSC09218

Selbst die Pferde machten den Eindruck das ihnen das Wetter nicht gefällt.

Wir fuhren durch das Höhlensteintal weiter bis nach Toblach, wo wir nach einigem Suchen einen Platz für eine Ortsbesichtigung fanden. Der relativ kleine historische Ortskern

DSC09223

DSC09224

DSC09225

DSC09232

DSC09226

DSC09228

DSC09231

war schnell abgearbeitet und wir spazierten zurück zum Womo, wo wir erst einmal unseren Mittagsimbiss zu uns nahmen.

Die Weiterfahrt ging dann ein kurzes Stück durch das Pustertal , um dann nochmal steil bergauf zum Pragser Wildsee zu fahren. Hier gibt es die Möglichkeit auf einem kostenpflichtigen Parkplatz zu übernachten, allerdings ohne Infrastruktur und am anderen Morgen soll man den Platz verlassen haben.

DSC09236

Nach der Ankunft begaben wir uns auf die Seeumrundung, ca. 3,5 km, wobei es hierbei viele verschiedene Sichtmöglichkeiten auf und über den See gab.

DSC09239

DSC09242

DSC09247

DSC09256

DSC09285

DSC09286

DSC09292

DSC09293DSC09295

An zwei Stellen, an denen Muren von den Bergen bis in den See abgegangen waren, hatten Freunde von Steinmännchen hiervon reichlich aufgebaut.

DSC09270

DSC09273

DSC09261

Während der Seeumrundung hatten die Wolken etwas mehr von den Bergen freigegeben, aber die Gipfel hoffen wir morgen früh zu sehen.

DSC09302

Kaffeetrinken heute zum zweiten Mal in diesem Urlaub im Womo, wo wir dann auch den Rest des Tages verbrachten.

05.10.2018, für heute hatten wir eine Wanderung direkt vom Stellplatz zur Berghütte und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz geplant und der Himmel beim Aufwachen versprach, dass dies etwas werden könnte. Die Außentemperatur lag um 08:00 bei fünf Grad, schon ganz schön frisch.

Zum Einstieg in den Wanderweg Nr.13 marschierten wir erst einmal ein ganzes Stück durch den Ort. Das erste Stück führte der Weg über Fahrwege, um dann zum Teil auf schmalen und stark ausgewaschenen Trampelpfade zu wechseln. Auf ungefähr halber Höhe hatten wir einen schönen Blick auf den Ort Stern und entdeckten dabei auch weit ab von der Ortsdurchfahrt den alten Ortskern.

DSC09174

DSC09175

Damit war klar, was ich nach dem Kaffeetrinken am Nachmittag noch unternehmen muss. Der Weg führte direkt an der schon geschlossenen Almhütte Malga Pasciantadu Alm vorbei.

DSC09176

DSC09180

Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir die Berghütte und Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in 2045m, die man erst rund 200m vor dem Erreichen sehen konnte.

DSC09184a

DSC09190

DSC09194

DSC09197

Da hier mehrere Wanderwege herführten, waren doch schon einige Gäste da, obwohl wir während der Wanderung niemandem begegnet waren. Nach einem almtypischen Mittagessen wanderten wir auf dem gleichen Weg zurück zum Womo. Hier konnten wir wieder im Freien Kaffeetrinken bevor die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Wie schon angekündigt lief ich nach dem Kaffeetrinken noch mal zum alten Ortskern, bzw. zu den Resten. Außer der Kirche die aus dem 16.Jahrhundert stammt,

DSC09204

DSC09205

DSC09207

waren allerdings nur noch ganz wenige historische Häuser zu finden.

DSC09211

DSC09212

DSC09214

DSC09215

Dafür aber Hotels, Appartementhäuser und Fremdenzimmer die fast alle geschlossen hatten. Hier soll das touristische Leben erst Anfang Dezember wieder los gehen.

04.10.2018, nach zwei Tagen verließen wir heute Kastelruth bevor die Spatzenmania für das nächste Woche stattfindende Fest losgeht. Wir fuhren über Sankt Ulrich, Sankt Christina und Wolkenstein im Grödnertal in Richtung Grödner Joch. Hierbei konnten wir sehr schöne Ausblicke auf die verschiedenen Berggruppen genießen.

DSC09144

DSC09147

DSC09150

DSC09155

Auf dem Grödner Joch.

DSC09157

Von nun an gehts bergab.

An unserem Ziel in Stern / La Villa angekommen freuten wir uns auf dem Stellplatz Odlina einen schönen Platz mit Blick auf den Kreuzkoffel bekommen zu haben.

DSC09162

DSC09160

Hier ist derzeit absolute Nachsaison, viele Lifte, Berghütten aber auch Hotels im Ort haben derzeit geschlossen. Das ist wohl die Ruhe vor dem Sturm, wenn erst der Schnee kommt. Der Ort besteht auf den ersten Blick nur aus Hotels, Gaststätten und Geschäften.

Mittagsimbiss und Kaffeetrinken im schönsten Sonnenschein, aber nix wie rein als die Sonne hinter den Bergen verschwand. Ruckzuck wurde es empfindlich kühl.

03.10.2018, auch heute schien wieder beim Aufwachen die Sonne, aber wie angekündigt mit leicht bewölktem Himmel. Also gute Voraussetzungen für unsere geplante Wanderung. Mit dem Sessellift

DSC09087

Unser Stellplatz vom Lift aus.

fuhren wir erst einmal zur Marinzenhütte,

DSC09088

um von dort auf noch ziemlich ebenem Weg zur Schafstall Hütte (1473m) zu wandern.

DSC09094

Vom Schafstall aus wurde der Weg zum Teil sehr steil. Als nächstes kamen wir an der Tschonadui Hütte (1774m) vorbei,

DSC09099

bevor der Weg an einem großen Geröllfeld entlang ging.

DSC09100

Hier hat sich ein Künstler an einem Geländerpfosten sehr schön verewigt.

DSC09101

Am Gollerkreuz (2104m) kamen wir aus dem Hang raus. Ab hier begann die Umrundung der Puflatschalm, an der Arnikahütte

DSC09114

vorbei zur Engelsrast mit herrlichem Ausblick auf die Berge der Dolomiten.

DSC09124

DSC09125

DSC09123

DSC09129

An der Puflatsch-Gaststätte kehrten wir kurz ein,

DSC09130

bevor wir nach Kompatsch über die Tschötsch Alm (2033m) abstiegen.

DSC09133

Die zu Kompatsch gehörenden Hotels tragen nicht unbedingt zur Schönheit der Gegend bei.

DSC09135

Mit der Seiser-Alm-Bahn fuhren wir dann ins Tal nach Seis,

DSC09138

von wo wir direkt mit dem Linienbus weiter nach Kastelruth fuhren. Kaffeetrinken konnten wir dann wieder im Freien, verzogen uns dann aber bald wegen aufkommendem Wind ins Womo. Abendessen dann wieder in der Sporthütte.

02.10.2018, heute war sie wieder da, schon beim Aufwachen schien die Sonne. Unser Ziel war Völs, wo wir die recht enge Einfahrt in den Campingplatz verpasst hatten. So wurde sich nochmal neu orientiert und heraus kam die Sporthütte in Kastelruth, Stellplatz kostenlos bei Einkehr!! Auf dem Stellplatz waren noch einige Plätze frei und wir kamen auf einen mit sehr schöner Aussicht.

DSC09140

DSC09049

Nach dem Mittagsimbiss im Womo starteten wir zur Ortsbesichtigung

DSC09052

DSC09058

DSC09059

DSC09059a

Der Turm der Ortskirche, der höchste der Umgebung.

DSC09059b

DSC09060

DSC09078

DSC09075

Nicht vertauscht, das extravagante Haus steht am Ortsrand.

und nutzten den restlichen Nachmittag, um die Aussicht und die Sonne zu genießen.

DSC09081

Abendessen in der sehr stark frequentierten Sporthütte, das Essen war echt lecker. Rest des Abends im Womo.

01.10.2018, für heute hatten wir uns die Besichtigung von Bozen vorgenommen. Schon beim Aufwachen war der Himmel stark bewölkt und während des Frühstücks fielen die ersten Regentropfen.

Wir fuhren mit einem völlig überfüllten Linienbus nach Bozen, und gefühlt alle anderen Touristen auch. Zur Altstadt mit ihren Laubengängen

DSC09038

DSC09039

DSC09042

und den Jugendstil- und Gründerzeithäusern

DSC09035

DSC09045

DSC09046

DSC09047

war es vom Busbahnhof nur ein kurzer Weg. Vorbei am Dom

DSC09033

und über den Walterplatz

DSC09032

Denkmal von Walther von der Vogelweide auf dem Walterplatz in Bozen

waren wir schon mitten drin im Geschehen. Hier im touristischen Zentrum reihte sich ein Exklusivladen an den anderen, aber auch viele Spezialitätengeschäfte befinden sich hier. Gefühlt benötigt der Tourist geräucherten Speck und alpine Ausrüstung. Zum Bummeln lud auch der Markt,

DSC09044

DSC09036

der die ganze Woche über geöffnet hat ein.

Während des Bummelns fielen nur vereinzelte Regentropfen, aber als wir am frühen Nachmittag für die Rückfahrt wieder am Busbahnhof waren, fing es extrem stark an zu regnen. Was waren wir froh von der Fahrt mit den Rädern nach Bozen abgesehen zu haben. Der Bus, Linie 131, war wieder maximal gefüllt, wobei diesmal viele Schüler dabei waren.

Wieder am Womo wurde als erstes die Heizung aktiviert, 13,5 Grad lassen einen schnell frösteln. Der Rest des Tages dann witterungsbedingt im Womo.

30.09.2018, auch heute morgen schien beim Aufwachen schon die Sonne über die Berge, und so stand der geplanten Wanderung zu den Montigglerseen nichts im Wege. Nach ruhigem sonntäglichem Frühstück wanderten wir auf dem Seerundweg an Apfelplantagen und Weinhängen vorbei in Richtung Wald.

DSC09028

Blick über die Apfelplantagen auf den kleinen Ort Montiggl

Hier ging es erst auf einem Fahrweg, der sich dann später in einen zum Teil recht steilen Wanderweg wandelte, durch das Frühlingstal stetig bergauf zu den idyllisch gelegenen Montigglerseen.

DSC09029

DSC09030

Nachdem wir am kleinen Montigglersee ein Radler nach dem Aufstieg genossen hatten, begannen wir mit der Umrundung des großen Sees bereits den Abstieg auf dem gleichen Weg wie wir hoch gewandert waren. Kaffeetrinken bei schönem Sonnenschein vor dem Womo und Abendessen in der Pizzaria Geiger ganz in der Nähe.

29.09.2018, heute wurde nach dem Frühstück flott abgebaut und entsorgt, um in Richtung Süden zu starten. Aufgrund der kommenden Feiertagswoche ist anscheinend ganz Deutschland in Südtirol. Heute morgen hatten wir uns telefonisch die Zusage für einen Stellplatz beim Camping „Gretl am See“am Kalterer See geholt. Wir fuhren erst einmal nach Meran zurück und hatten uns dann für die Fahrt über Gampenpass und den Mendelpass in Richtung Eppan entschlossen. Von Eppan aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Kalterer See. Der rustikale Stellplatz dort war voll in deutscher Hand und Kuschelcamping war schon gegen Mittag angesagt.

DSC09027

Bis zum Abend war alles voll. Nach dem Mittagsimbiss fuhren wir mit den Rädern nach Tramin um Lebensmittel einzukaufen, aber den uns von einem früheren Besuch bekannten Laden am Ortseingang gab es nicht mehr. Auf der Suche nach einem Supermarkt kamen wir dann bis nach Neumarkt auf der anderen Seite der Etsch. Den Rückweg nahmen wir durch die Apfelplantagen zurück zum Stellplatz. Hier, rund 700m tiefer wie in St.Leonhard war es so mild, dass wir bis nach dem Abendessen noch draußen sitzen konnten.

28.09.2018, gestern Abend beschlossen wir noch einen weiteren Tag in St. Leonhard zu bleiben, um bei dem schönen Wetter noch eine Wanderung durch die Passer-Schlucht zu machen. Direkt nach dem Frühstück ging es vom Stellplatz aus an der Passer entlang. Was sich erst als Spaziergang darstellte,

DSC08929

DSC08933

wurde je weiter wir voran kamen dann doch anspruchsvoller. Das Tal der Passer wurde immer enger und somit zur Schlucht und unser Weg ging ständig rauf und runter.

DSC08960

DSC08976

Zum Teil führte der Weg über recht spektakuläre Stege die mit sehr viel Aufwand in die Schlucht gebaut wurden.

DSC08966

DSC08967

DSC08987

Die Stuller Wasserfälle konnten wir an der anderen Seite der Schlucht sehen. Hier stürzt das Wasser 342 m in die Tiefe.

DSC08952

Da aufgrund der langen Trockenheit leider nur wenig Wasser aus den Bergen kommt war der Anblick nicht ganz so spektakulär wie zu anderen Jahreszeiten. Kurz vor Moos verließen wir die Schlucht in Richtung Platt. Der Weg dorthin führte über einen recht steilen Trampelpfad in vielen Serpentinen direkt bis in den Ort. Beim Platter-Wirt

DSC09013

gönnten wir uns nach den 10 km und 500 Höhenmetern eine Erfrischung, um dann anschließend noch den kleinen Ort anzuschauen

DSC09018

DSC09021

DSC09025

bevor wir mit dem Bus nach St.Leonhard zurück fuhren. Aufgrund des schönen Sonnenscheins konnten wir noch bis kurz vor 18:00 Uhr draußen sitzen und relaxen.

27.09.2018, für heute stand die Besichtigung von Meran auf unserem Programm. Direkt nach dem Frühstück gingen wir zum Busbahnhof, von dem im 15 bzw. 30 Minutentakt vormittags Busse nach Meran fahren. Fahrzeit ca. 1 Stunde und 3,50 € pro Person. In Meran erreicht man den Altstadtbereich mit Freiheitsstraße und Laubengasse vom Bahnhof aus in ca. 10 Minuten zu Fuß. Schon auf dem Weg dahin konnten wir uns viele Jugendstilhäuser in von Platanen gesäumten Straßen ansehen. Zwischen der Freiheitsstraße und der Passer ist die Passerpromenade mit einem schönen Park in dem überwiegend Palmen, Libanonzedern und andere südländische Bäume stehen, die hier aufgrund des mediterranen Klimas einfach im Freien wachsen können.

DSC08892

DSC08893

DSC08897

Entlang der Passer steht das historische Kurhaus,

DSC08899

wo die Straße von etlichen Straßencafes geprägt ist.

DSC08898

Das Leben in der Freiheitsstraße und Laubengasse wird hauptsächlich von Touristen und den Schönen und den Reichen geprägt.

DSC08882

DSC08883

DSC08885

DSC08886

DSC08911

Hier laden viele Spezialitätenläden und exklusive Boutiquen zum Shoppen ein.

Zurück am Womo konnten wir noch mit den Nachbarn gemeinsam in der Sonne sitzen und Eis essen, aber kurz nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, trieb uns die kühle Temperatur für den Rest des Tages ins Womo.

26.09.2018, nach dem Frühstück verließen wir Kurzras in Richtung Meran, um uns dort die Stadt anzuschauen. Als erstes fuhren wir den Stellplatz von Dorf Tirol an, von wo man Meran gut per Rad erreicht hätte. Aber leider war kein freier Platz für uns da.

DSC08864

Das gleiche Ergebnis hatten wir in an den Campingplätzen in Meran und in Saltaus. Also fuhren wir weiter in Richtung Jaufenpass und fanden 20 km von Meran entfernt einen Stellplatz in St. Leonhard.

DSC08866

Kaffeetrinken mit den Nachbarn, mit denen wir uns schon in Kurzras unterhalten hatten und die wir hier zufällig wieder trafen. Anschließend Spaziergang durch den schönen Ort

DSC08867

DSC08868

DSC08869

DSC08870

DSC08876

DSC08876a

Was uns hier auffiel waren die fehlenden Grabsteine, hier gibt es nur metallische Kreuze.

DSC08878

Andreas Hofer und sein kirchlicher Mitstreiter Kapuzinerpater Haspinger gegen die bayrische Besetzung.

und den Rest des Tages dann im Womo, denn mit der untergehenden Sonne wurde es auch hier in 700m empfindlich kühl.

25.09.2018, beim Aufwachen konnten wir sofort feststellen, dass wir im Hochgebirge waren: die Wiesen waren voller Raureif, aber oben am Bergesrand war schon schöner Sonnenschein. Da für heute eine Wanderung zur gut 800m höher gelegenen Hütte „Schöne Aussicht“ angesagt war, wurde fix gefrühstückt und schon ging es los. Der Einstieg für unseren Weg befand sich hinter den Hotelanlagen.

DSC08827

Von hier aus ging es recht steil hinauf, so dass wir schon nach kurzer Zeit den Stellplatz von weit oben betrachten konnten.

DSC08830

Der Weg führte über viele Serpentinen und zum Teil recht anstrengende Steilstrecken im großen Bogen nach oben,

DSC08841

und rechts von uns konnten wir von oben auf ein neu entstehendes Skigebiet schauen.

DSC08839

DSC08848

Hierüber kann zukünftig vom Gletscher bis ins Tal gefahren werden. Schon bald konnten wir unser Ziel sehen, aber es sollte noch einige Schweißtropfen kosten, bevor wir bei ca. 2850m oben ankamen.

DSC08845

DSC08851

DSC08852

Die Hütte ist sehr schön gelegen, von hier hat man einen schönen Blick auf den Gletscher,

DSC08856

DSC08862

DSC08855

aber auch ins Tal und die gegenüber liegenden Berge. Eigentlich wollten wir mit der Grawand-Kabinenbahn, oberhalb vom Gletscher, zurück ins Tal fahren. Jedoch erwischten wir den falschen Weg, da aufgrund der Baustelle derzeit die Beschilderung fehlt. Wir gingen ca. eine Stunde in die falsche Richtung, und dann das ganze bergauf zurück. Nach einer weiteren Stärkung in der Berghütte blieb uns dann nur noch der anstrengende Abstieg über die extrem steile Fahrstraße. Nach ca. 17 km kamen wir an der Grenze unserer Kräfte wieder am Womo an. Den Rest des Tages wurden dann nur noch die Füße hochgelegt.

24.09.2018, heute Morgen wurden wir bei leichtem Nieselregen wach, jedoch über den Bergen linste die Sonne schon etwas raus. Bis wir bereit zur Weiterfahrt waren, hatte sich der Regen verzogen und die Sonne war unser. Das erste Etappenziel für heute war Glurns, laut Reiseführer die kleinste Stadt Italiens mit 900 Einwohnern.

DSC08768

Kloster Marienberg am Wegesrand

Der Ort ist noch komplett von einer Stadtmauer umgeben und der Zugang erfolgt durch Tore in den Wehrtürmen.

DSC08769

DSC08782

DSC08790

DSC08771

DSC08787a

DSC08791

DSC08792

Obwohl es in dem Ort eine sehr schöne kleine Kirche gibt

DSC08786b

DSC08787

hat man außerhalb der Stadtmauer noch eine größere errichtet bei der auch der Friedhof ist.

DSC08773a

DSC08775

Unser zweites Ziel war dann Schlunderns, wo wir uns das Schloss Churburg anschauen wollten.

DSC08798

Doch daraus wurde leider nichts, da hier montags Ruhetag ist. So konnten wir einzigst von der Höhe aus den Blick über den Ort Schlunderns ins Etschtal genießen.

DSC08804.JPG

DSC08805

In der Ferne konnte man den kompletten Ort Glurns sehen.

Eigentlich wollten wir dann den Tag auf dem Stellplatz in Schlanders beschließen, doch den gibt es wohl schon seit zwei Jahren nicht mehr. Auf dem nahe gelegenen Campingplatz hatte man nur noch zwei Komfortplätze frei, die Nacht zu 41 Euro. Doch da kam bei uns der Geiz durch und wir steuerten das Schnalstal an. Über diverse Tunnel und Serpentinen und vorbei am Vernagtsee fuhren wir auf den Stellplatz nach Kurzras in 2003 m Höhe.

DSC08808

Hier oben wehte bei schönstem Sonnenschein ein recht kühler Wind, so dass wir unsere Stühle im Womo ließen und zum Kaffeetrinken eine Sitzgarnitur im Windschatten des Sanitärhauses nutzten. Nach einer kurzen Ortsbesichtigung,

DSC08815

DSC08817

Talstation der Schnalstaler Gletscherbahn

DSC08820a

DSC08820

Denkmal für die Erbauer der Bergbahnen und Skipisten.

der anscheinend nur aus touristischer Infrastruktur besteht, zogen wir es vor den Rest des Tages im Womo zu verbringen.

23.09.2018, nach dem gemeinsamen Frühstück und der Verabschiedung mit dem Versprechen in zwei Jahren wieder dabei zu sein, verließen wir unsere Freunde und fuhren über Füssen, den Fernpass und den Reschenpass

DSC08761

Der Kirchturm der ehemaligen Kirche von Altgraun die mit dem Ort vom Stausee überflutet wurde.

nach St.Valentin an der Haide auf den Campingplatz Thöni, wo wir einen der letzten Plätze bekamen.

DSC08766

Kaffeetrinken erfolgte noch draußen, doch nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden war, verschwanden wir auch schnell im Womo , um dort den Rest des Tages zu verbringen. Obwohl wir noch 18 Grad Außentemperatur hatten war der Wind hier oben bei 1480m schon recht kühl.

22.09.2018, nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir heute mit dem Linienbus nach Meersburg, wo wir uns die Burg und die schöne Altstadt anschauten.

DSC08666

DSC08673

DSC08681

DSC08682

DSC08684

DSC08708

DSC08662

DSC08664.JPG

DSC08668

DSC08711

DSC08705

DSC08704

DSC08713

Anschließend fuhren wir mit einem Ausflugschiff zurück nach Immenstaad.

DSC08726.JPG

DSC08738.JPG

Schloß Hersberg, unsere Unterkunft.

DSC08742

DSC08743

21.09.2018, heute ging unsere Reise erst einmal an den Bodensee nach Immenstaad , wo wir bis Sonntag an unserem alle zwei Jahre stattfindendem Adoptivelterntreffen teilnehmen.

Werbeanzeigen