Archive for August 2017

Süd-Schweden 10.08. – 05.09.2017

August 11, 2017

 

Schweden2017

05.09.2017, nach ruhiger Nacht hätten wir nach dem Frühstück direkt in Richtung Heimat fahren können, aber um meine Neugier zu befriedigen, musste ich mir erst noch ein erst gestern schon im Dunkeln angereistes Wohnmobil anschauen.

DSC03560yy

DSC03561yy

Ein ehemaliger amerikanischer Schulbus, der schon etwas hermachte.

Bis auf leichte Staubehinderungen kamen wir gut durch und waren dann um 12:00 nach 3440 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 9,2 Ltr. Diesel wieder in Frankenberg.

04.09.2017, heute sind wir zum ersten Mal in diesem Urlaub mit dem Wecker aufgewacht, denn wir hatten einen Termin. Wir hatten uns vorgenommen die Fähre um 09:15 von Rodbyhavn nach Puttgarden zu nehmen. Also war um 06.30 die Nachtruhe beendet. Gerade noch früh genug um die aufgehende Sonne über Saksköbing zu berüßen.

DSC03542yy

Nachdem wir dann in Ruhe gefrühstückt hatten, wurde noch schnell entsorgt und los ging es. Auf der Strecke nach Rodbyhavn war entgegen unserer Erwartungen, es war schließlich Montag, wenig Verkehr und so kamen wir nach rund 30 km frühzeitig im Fährhafen an und durften uns als erstes Fahrzeug in die Abfertigungsreihe stellen. Pünktlich um 09:15 legte die Fähre ab und nach 45 Minuten hatten wir wieder deutschen Boden unter den Rädern, was man an der Qualität der Straße auch sofort merkte. Bis auf zwei längere Staus mit „Stop and Go“ kamen wir gut vorwärts und erreichten zur Kaffeezeit unser Tagesziel den Stellplatz in Hardegsen, nur 7 km von der Autobahn entfernt.

DSC03550yy

Ein sehr schön gelegener Platz, ideal für einen Zwischenstopp. Das Abschlussessen für diesen Urlaub gab es dann im Restaurant Illemann, nur ca. fünf Gehminuten vom Stellplatz entfernt.

03.09.2017, auch heute konnten wir den Tag wieder mit dem Frühstück im Freien beginnen. Anschließend fuhren wir dann zu der Brücke, die wir die vergangenen zwei Tage vom Womo aus im direkten Blickfeld hatten. Wahrscheinlich dem Sonntag geschuldet war vor der Mautstation nur wenig Betrieb, so dass wir uns in Ruhe orientieren konnten und dann durch die blaue Spur in Richtung Dänemark fahren konnten. Mit der Kulisse von Kopenhagen im Blick ging es zügig in Richtung der künstlichen Insel,

DSC03520yy

auf der die Brücke in einen Tunnel übergeht.

DSC03524yy

Auf fast leerer Autobahn fuhren wir dann in Richtung Saksköbing, unserem heutigen Tagesziel. Unterwegs konnten wir noch eine riesige Rauchwolke beobachten, und fragten uns was denn da wohl los sei.

DSC03528yy

DSC03526yy

Zum Mittagsimbiss waren wir dann am Tagesziel dem Stellplatz am Yachthafen, den wir schon vom ersten Tag unseres Dänemarkurlaubes vom vergangenen Jahr kannten.

DSC03533yy

DSC03530yy

Mittagsimbiss und Kaffeetrinken vor dem Womo im schönen Sonnenschein und anschließend noch eine Radtour durch den Ort.

02.09.2017, Frühstück heute morgen im Freien , im Windschatten hinter dem Wohnmobil, da der Wind trotz Sonnenschein recht kühl war. Direkt nach dem Frühstück ging es wieder mit den Rädern nach Malmö,

DSC03331yy

und zwar zuerst in das Malmöhus, ein ehemaliges Schloß bzw. das was davon übrig blieb, in dem heute mehrere Museen untergebracht sind.

DSC03381yy

DSC03382yy

Am Stortorget schlossen wir die Räder an und bummelten weiter zu Fuß durch die Stadt.

DSC03390yyDSC03354yy

DSC03473yy

Hier findet man hochmoderne Architektur,

DSC03336yy

DSC03337yy

DSC03350yy

aber auch sehr viele sehr gut erhaltene historische Gebäude.

DSC03332yy

DSC03333yy

DSC03335yy

DSC03355yy

DSC03347yy

DSC03338yy

Der neue Teil des Zentralbahnhofs

DSC03343ayy

Der alte Teil des Zentralbahnhofs

DSC03394yy

DSC03395yy

DSC03398yy

DSC03438yy

Am Lila Torget trafen sich sehr viele Menschen im Outfit der ca. 1920er Jahre mit entsprechend alten Fahrrädern,

DSC03451yy

DSC03454yy

DSC03462yy

DSC03467yy

einige gaben dazu ein kleines Konzert mit passender Musik.

DSC03445yy

Zum Schluss schauten wir uns noch die etwas versteckt liegende St. Petri Kirche an.

DSC03478yy

DSC03482yy

DSC03484yy

Wieder am Womo gab es dann aufgrund des kühlen Windes das Kaffeetrinken drinnen. Nach dem Kaffetrinken unternahmen wir nochmal eine Radtour möglichst nah an die Öresundbrücke, um diese aus der Nähe zu betrachten.

DSC03497yy

DSC03507yy

Die Öresundbrücke ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen und Eisenbahnverkehr. Gesamtlänge 7845 Meter, längste Stützweite 490 Meter, lichte Höhe 57 Meter. Den Rest des Tages dann im Womo mit diesem Bild.

DSC03510yy

01.09.2017, nach kurzem Einkauf sind wir heute morgen nach Lund gefahren. Lund ist eine alte Universitätstadt mit fast 90 Tausend Einwohnern, hiervon sollen nach widersprüchlichen Aussagen 30 bis 50% Studenten sein. Dies war zu mindestens auf den Straßen im Zentrum nicht zu übersehen. Rund um den Dom

DSC03275yy

DSC03279yy

und die alten Universitätsgebäude

DSC03288yy

DSC03296yy

gab es so gut wie keine neuen Gebäude, quasi eine geschlossene Altstadt.

DSC03261yy

DSC03262yy

Über die Lage der Fenster war man sich im Laufe der Jahrhunderte wohl nicht so recht einig.

DSC03265yy

DSC03268yy

DSC03292yy

DSC03315yy

DSC03273

DSC03316

DSC03320yy

DSC03321yy

Im Dom konnte man sich eine historische astronomische Uhr anschauen, von denen es nur noch wenige gibt.

DSC03281yy

Wir konnten uns zuvor in früheren Jahren bereits die astronomischen Uhren in Münster und in Prag anschauen. Was uns im Bereich der alten Universitätsgebäude auch auffiel, waren die zum Teil sehr alten Bäume.

DSC03314yy

DSC03294yy

Auf dem Weg zum Womo kamen wir noch durch ein Wohngebiet, in dem sich mehrere Straßenzüge mit den ursprünglichen kleinen Wohnhäusern befinden.

DSC03323yy

Anschließend fuhren wir nach Malmö auf den Stellplatz an den Lindhamn Lagunen mit Blick auf die Öresundbrücke.

DSC03358yy

DSC03365yy

DSC03376yy

Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo fuhren wir mit den Rädern eine erste Erkundungstour in das knapp sechs Kilometer entfernte Stadtzentrum. Wieder am Womo konnten wir noch einen tollen Sonnenuntergang über der Öresundbrücke beobachten.

31.08.2017, heute morgen steuerten wir Helsingborg an, den schwedischen Ort mit der kürzesten Entfernung (ca.6km) zu Dänemark, wodurch von hieraus Fähren nach Helsingör in Dänemark in recht kurzen Abständen fahren.

DSC03143yy

Helsingör auf der dänischen Seite des Öresund

Wir schauten uns das Zentrum an, dieses liegt parallel zu Uferpromenade, welche wir somit gleich mit ansehen konnten.

DSC03141yy

Besonders hübsch fanden wir das Rathaus,

DSC03157yy

aber auch das Umfeld in zweiter und dritter Reihe war von historischen Häusern geprägt,

DSC03165yy

DSC03167yy

DSC03168yy

sogar ein paar Fachwerkhäuser fanden wir.

DSC03175yy

DSC03203yy

Über eine breite Treppe stiegen wir dann zu dem Burgturm Kärnan

DSC03188yy

DSC03195yy

aus dem 14.Jahrhundert, der 35 Meter hoch ist und der Rest einer Burganlage. Zum Beginn des 20.Jahrhunderts wurde eine Treppenanlage auf den Hügel gebaut, auf dem der Kärnan steht.

Nach dem Mittagsimbiss im Womo fuhren wir weiter nach Landskrona. Auch hier erfolgte zuerst die Stadtbesichtigung, bei der wir auch hier sehr viele gut erhaltene historische Gebäude

DSC03209yy

DSC03212yy

DSC03214yy

und eine noch recht gut erhaltene Zitadelle ansehen konnten.

DSC03220yy

Anschließend fuhren wir auf den am Stadtrand in einer Marina liegenden Stellplatz Lundagrahamn.

DSC03237yy

Kaffeetrinken aufgrund des kühlen Windes im Womo, wie auch der Rest des Tages.

30.08.2017, über Nacht hatte es mal wieder geregnet und heute morgen war der Himmel sehr bewölkt aber trocken. Nach Ent- und Versorgung fuhren wir als erstes nach Halmstad, wo uns ganz besonders die Fußgängerzone wegen den vielen älteren Häusern gefiel. Hier hat weder die Spitzhacke noch der Bagger gesiegt, sondern es gibt ein Miteinander von historisch und neu, was ziemlich gut zusammen passte.

DSC03089yy

DSC03091yy

DSC03094yy

DSC03095yy

DSC03108yy

DSC03109yy

Auch ein altes Stadttor mit zwei kurzen Resten des ehemaligen Stadtwalls ist erhalten.

DSC03106yy

Auf dem Nissan, dem Fluß der durch Halmstadt fließt, liegt das 130 Jahre alte Segelschulschiff Najaden, ein Zweimaster der von einem Verein renoviert wird, vor dem roten Schloß welches heute Sitz der Kommunalverwaltung ist.

DSC03120yy

Am Marktplatz schauten wir uns die Nikolaikirche und den modernen Brunnen:“ Europa und der Stier“ an.

DSC03113yy

Kaum in Halmstad weiter gefahren, fing es heftig an zu regnen, worauf wir auf den Besuch von Ängelholm verzichteten und direkt zu unserem Tagesziel nach Höganäs auf den Stellplatz beim Ruderverein fuhren.

DSC03133yy

Nach dem Kaffeetrinken im Womo hatte es fast aufgehört zu regnen und so rafften wir uns auch hier zu einer Ortsbesichtigung auf. Der Ort bot nichts besonderes, außer einer Kirche mit einem aus meiner Sicht überdimensionierten Turm

DSC03137yy

und einem noch weniger passendem Hochhaus in dem kleinen Ort,

DSC03136yy

fiel uns nichts Besonderes auf. Den Rest des Tages dann im Womo.

29.08.2017, heute konnten wir mal wieder im Freien frühstücken, bevor wir nach Varberg weiter fuhren. In der 30.Tausend Einwohnerstadt fanden wir im Zentrum nur noch wenige historische Gebäude

DSC02982yy

DSC02985yy

DSC02999yy

„park and ride“ auf schwedisch

DSC02998yy

DSC03031yy

und ganz besonders wenige für Schweden typische Holzhäuser.

DSC02996yy

DSC02997yy

DSC03032yy

DSC03034yy

Gut gefiel uns das auf Stelzen errichtete Badehaus mit seinen Zwiebeltürmen.

DSC03008yy

Auf dem Weg zum Badehaus fanden wir auch noch das historische Zollamt.

DSC03001yy

Auch die Festung, die über mehrere Jahrhunderte bis 1931 als Gefängnis genutzt wurde schauten wir uns von außen an.

DSC03008byy

DSC03008ayy

DSC03016yy

DSC03021yy

Auf dem Weg nach Falkenberg, unserem heutigen Tagesziel, hielten wir noch einmal in dem kleinen Ort Träslövsläge. Hier gab es zwar keine direkt historischen Häuser, aber viele typisch schwedische Holzhäuser.

DSC03038yy

DSC03039yy

DSC03049yy

Das einzige wirklich alte Gebäude war die örtliche Kirche mit seiner schön bemalten Holzdecke.

DSC03041yy

DSC03042yy

DSC03045yy

In Falkenberg konnten wir uns einen Platz mit Blick auf die im Hafen liegenden Boote aussuchen.

DSC03050yy

DSC03054ayy

Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo fuhren wir mit den Rädern in den ca. 3,5 km entfernten Ortskern. Nach kurzem Suchen fanden wir rund um die Laurentii-Kirche

DSC03065ayy

etliche alte Holzhäuser ,die hier schon seit ca. 1800 stehen sollen.

DSC03060yy

DSC03062yy

DSC03063ayy

Wieder am Womo gab es das Abendessen dann drinnen aufgrund des kühler werdenden Windes.

28.08.2017, von Ulricehamn fuhren wir heute morgen nach Göteborg. Aus unserer Sicht fast ein Reinfall. Erst einmal hatte unser Navi Probleme, uns in Richtung Stadtzentrum zu bringen, da der Weg zu einem angeblichen Gästehafen aus dem Gästehamns Guide 2017 für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt war. Über Umwege kamen wir zu der Adresse, aber leider keine Stellmöglichkeit für das Womo.

Um den ersten Frust los zu werden, fuhren wir dann erst einmal nach Ramberget in den Keillerspark, um uns von dort oben Göteborg anzusehen.

DSC02957yy

DSC02958yy

DSC02959yy

DSC02960yy

DSC02962yy

DSC02963yy

Anschließend fuhren wir dann wegen der 3,5 Tonnen wieder einen riesigen Umweg zum Stellplatz Lisebergs. Hier befand sich jedoch keinerlei Kennzeichnung als Stellplatz und bei näherem hinsehen waren die Beurteilungen bei Promobil in Sachen Einbruch auch nicht förderlich. Also zurück ins Tal zu dem Campingplatz Lisebergsbyn. Doch siehe da, wegen irgendwelcher Arbeiten bis zum 1.09. geschlossen. Jetzt war die Geduld am Ende und wir stehen jetzt in Frillesas auf einem kleinen Stellplatz direkt am Wasser.

DSC02964yy

DSC02965yy

DSC02980yy

27.08.2017, heute Nacht fing es leider wieder an zu regnen. Da wir aber als erstes die Kirche von Habo anschauen wollten, störte dies uns erst einmal nicht. Diese Kirche war nicht nur von außen schön anzuschauen, sondern war auch im Inneren etwas Besonderes. Wie bei vielen schwedischen Kirchen stand auch hier der Glockenturm etwas abseits,

DSC02854ayy

DSC02854byy

der Turm auf der Kirche wurde nur als Schmuck errichtet.

Im Inneren waren sowohl die Wände, als auch die Holzdecke komplett bemalt.

DSC02858yy

DSC02863yy

Hier wurden sowohl die zehn Gebote, als auch viele biblische Ereignisse bildlich dargestellt. Auch Altar, Kanzel und Orgel zeigten einen ganz besonderen Schmuck.

DSC02867ayy

DSC02865yy

DSC02880yy

Die Weiterfahrt ging dann bei Sonnenschein nach Jönköping, hier wurde ich zum ersten Mal auf dieser Reise enttäuscht. Nachdem ich vor 45 Jahren schon einmal hier war, fand ich fast nichts was mich an damals erinnerte. Das Rathaus war das einzige, woran ich mich zu erinnern glaubte.

DSC02928yy

Ansonsten fanden wir im Zentrum nur noch wenige historische Gebäude.

DSC02916yy

DSC02917yy

DSC02918yy

DSC02920yy

Das einzige Zündholzmuseum der Welt, an dem Ort wo die erste Zündholzfabrik stand.

DSC02921yy

DSC02927yy

Hier haben die Bagger wohl ganze Arbeit geleistet. Aber zum Beispiel der neue Bahnhof schien uns sehr gelungen.

Unser Tagesziel war dann Ulricehamn, dies war mal ein bekannter schwedischer Kurort am Äsundensee. Von dieser Zeit ist heute nichts mehr zu sehen. Im Zentrum gibt es in der Fußgängerzone noch einige ältere Gebäude,

DSC02948yy

DSC02949yy

DSC02950yy

DSC02951yy

DSC02953yy

und zwischen See und Zentrum an der neuen Hauptstraße ist der ehemalige Bahnhof noch schön anzusehen.

DSC02936yy

Auch das rund 100 m vom Ufer entfernte Badehaus, welches auf Stelzen errichtet wurde, gefiel uns. DSC02933yy

DSC02954yy

Das alte Wasserwerk von Ulricehamn, erbaut 1914 nahe am Seeufer

Da es zum Ende des Stadtrundgangs wieder einen kurzen Regenschauer gab, fand das Kaffeetrinken und der Rest des Tages im Womo statt.

26.08.2017, nach dem Frühstück sind wir mit der Fähre (kostenfrei, warum auch immer) zur Insel Visingsö ( 14 km lang) gefahren, um diese per Rad zu erkunden.

DSC02724yy

Zuerst radelten wir in den Süden der Insel zur Ruine von der Burg Näs,

DSC02751yy

DSC02753yy

DSC02749yy

welches die erste schwedische Königsburg war. In der Nähe der Ruine an einem Badestrand fanden wir ein paar interessante Objekte der touristischen Infrastruktur.

DSC02774yy

DSC02774ayy

DSC02774byy

DSC02766yy

DSC02767yy

Vorbei an vielen Einzelgehöften

DSC02745yy

DSC02741yy

oder Gruppen

DSC02776yy

DSC02777yy

fuhren wir dann in Richtung Norden der Insel und kamen an der Kirche Kumlaby vorbei, die sehr schöne Deckenbemalungen hat.

DSC02781yy

DSC02785yy

Die Weiterfahrt ging dann bis zum Flugplatz der Insel, wo der Weg aufhört.

DSC02796yy

Auf dem Rückweg kurz vor dem Fährhafen hielten wir dann noch an der Brahekirche, die eine sehr interessante Innenausstattung hat.

DSC02800yy

DSC02802yy

DSC02804yy

Wir hatten Glück und brauchten nur ein paar Minuten auf die Abfahrt der Fähre warten. Wieder in Gränna angekommen,

DSC02819yy

gab es noch den Mittagsimbiss, um dann an Jönköping vorbei nach Svedans Hamn bei Baskarp zu fahren. Hier fanden wir einen sehr hübschen Platz direkt am Strand für die kommende Nacht.

DSC02823yy

DSC02825yy

Karin machte sofort den Test auf Badetauglichkeit des Wassers, der bei 16,5 Grad schnell beendet war.

DSC02822yy

Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo unternahmen wir noch einen kurzen Spaziergang zum nahen Hafen.

DSC02838yy

DSC02842yy

Abendessen und den Rest des Tages dann im Womo.

25.08.2017, die für heute geplante Radtour entlang des Göta-Kanals musste leider ausfallen, da sie wegen dem in der Nacht einsetzenden Regen in das sprichwörtliche Wasser viel.

So ging es nach Ent- und Versorgung direkt weiter nach Vadstena, ein hübscher , kleiner Ort mit einem intakten historischen Stadtkern.

DSC02647yy

DSC02649yy

DSC02650yy

DSC02651yy

DSC02652yy

Bekannt wurde der Ort durch das weitläufige Klostergelände mit seiner riesigen Kirche

DSC02624yy

DSC02636yy

und durch das Wasserschloß in Hafennähe.

DSC02660yy

DSC02665yy

Während des Stadtrunganges hörte es auf zu regnen und der Himmel klarte auf.

Anschließend fuhren wir weiter nach Gränna auf den Stellplatz am Hafen.

DSC02666ayy

Nach dem Mittagsimbiss spazierten wir durch die stark touristisch geprägte kleine Stadt.

DSC02677yy

DSC02679yy

DSC02680yy

Hier reiht sich eine Bonbonkocherei an die andere.

DSC02669yy

Dies kommt daher, dass 1859 die Witwe Amalia Erikson die Erlaubnis erhielt, eine Bäckerei zu eröffnen und dort auch Zuckerstangen herzustellen.

DSC02700yy

Amalia Erikson

DSC02701yy

Das ehemalige Haus von Amalia Erikson

Diese Zuckerstangen sind rot und weiß gestreift und haben einen Pfefferminzgeschmack, sie tragen den Namen Polkagrisar, was soviel wie Polkaschwein bedeutet. Gränna ist bis heute das Zentrum der Herstellung von Polkagrisar geblieben und zieht damit die Touristen an.

In der Nähe der Kirche

DSC02681yy

führt ein Weg mit einer Holztreppe mit 278 Stufen zu einem Aussichtspunkt über der Stadt. Von hier hat man einen schönen Blick über die Stadt und den Vätternsee zur Insel Visingsö,

DSC02694yy

DSC02699yy

DSC02696yy

der durch das diesige Wetter heute leider etwas getrübt wurde.

DSC02692yyDSC02693yy

Die touristische Infrastruktur am Aussichtspunkt hatte leider geschlossen.

Der Rückweg ging dann direkt zum Womo, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

24.08.2017, nach einer kühlen Nacht wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf. Auf der Schattenseite vom Womo waren es noch ca. 11 Grad. Bis wir fertig zum Frühstücken waren, konnte dies bereits in der Sonne im Freien stattfinden.

IMG-20170824-WA0001

Anschließend fuhren wir nach Askersund, eine kleine nette Stadt am nördlichsten Ende des Vätternsees.

DSC02509yy

DSC02510yy

DSC02511yy

DSC02530yy

Hier fiel uns auf, dass es zu mindestens früher eine große Frömmigkeit in der Gegend gegeben haben muss. Außer der auf einer Anhöhe über dem Ort liegenden Sofia Magdalene Kirche

DSC02512yy

DSC02515yy

gab es auch noch eine große Kirche am Friedhof am Rand der Stadt.

DSC02504ayy

DSC02504byy

Außerdem waren im Ort noch zwei Freikirchen.

Anschließend ging es weiter nach Medevi-Brunn, Schwedens ältestes Kurbad, 1678 um eine heilkräftige Quelle gegründet und zwei Jahrhunderte Treffpunkt der Adeligen und Reichen.

DSC02551yy

DSC02561yy

DSC02567yy

DSC02568yy

DSC02579yy

Das ganze Anwesen ist in einem parkähnlichen Gelände mit einem sehr altem Baumbestand.

DSC02566yy

DSC02547yy

Heute gehören die Villen und Herbergen zu einem Hotel oder sind im Privatbesitz.

Weiter ging es dann nach Motala auf den Stellplatz Södra Hamnen mit Blick auf den Hafen von Motola,

DSC02582yy

DSC02581yy

von hieraus geht der Götakanal nach Stockholm ab und der Fluß Motala fließt von hier aus dem Vätternsee ab.

Der Götakanal geht von Göteborg am Kattegat über den Vänernsee und den Vätternsee bis nach Stockholm an die Ostsee. Der Kanal hat eine Länge von 190,5 km, wovon die 87,3 km lange tatsächliche Kanalstrecke zwischen den fünf verbundenen Seen in den Jahren 1810 bis 1832 von 58.000 schwedischen Soldaten ohne Maschinen gegraben wurden. Zwischen Göteburg und Stockhom werden durch 58 Schleusen und 2 Trogbrücken 91,8 Höhenmeter überbrückt.

DSC02606yy

Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo machten wir noch einen Stadtrundgang. Am Hauptplatz der Stadt gibt es leider nur noch ein historiches Gebäude, den Mittelbau eines Hotels.

DSC02611yy

Außer im Bereich des Hafens und am Kanal

DSC02604yy

DSC02605yy

DSC02612yy

DSC02603yy

sahen wir kaum noch typisch schwedische Gebäude. Abendessen dann im Womo.

DSC02616yy

Für morgen sieht der Wetterbericht leider nicht gut aus, aber wir werden sehen.

23.08.2017, bei schönem Sonnenschein verließen wir heute morgen Västeräs in Richtung Örebro, unserer heutigen ersten Station. Wir fanden eine quirlige Stadt mit über 100 Tausend Einwohnern. Weiterhin sehr gewöhnungsbedürftig ist für uns, wie schon in anderen Städten gesehen, dass nebeneinander von historischen Gebäuden und architektonisch nicht daran angepasste, später entstandene Nachbargebäude.

DSC02460yy

DSC02459yy

DSC02463yy

DSC02462yy

In der Ortsmitte gibt es ein Wasserschloß, welches sehr gut erhalten ist.

DSC02464yy

DSC02467yy

Im anschließenden Park waren diverse Kunstwerke ausgestellt,

DSC02472yy

DSC02477yy

DSC02469yy

diese ließen mich mal wieder an den Spruch denken „Ist das Kunst oder kann das weg“. Meiner Meinung nach hätte davon einiges weg gekonnt. Die daneben ausgestellten Kunstwerke aus vergangener Zeit gefielen uns besser.

DSC02475yy

DSC02474yy

Die Kunst steht links.

Die Weiterfahrt führte uns dann nach Karlskoga auf den Stellplatz an dem See, der direkt an den Ort angrenzt. Hier hat die Gemeinde einen Stellplatz mit 14 Plätzen errichtet, der sich vom Komfort her mit manchem Campingplatz gut messen kann, und dies alles kostenlos.

DSC02498yy

DSC02487yy

Es gibt ein Sanitärgebäude mit Toiletten und Duschen, Wasserver- und Entsorgung,

DSC02486yy

Strom an jedem Platz und geteerte Stellflächen. Der Ort ist erst durch die Ansiedlung von Rüstungsindustrie in der Mitte des vorigen Jahrhunderts zu einem eigenen Ort entstanden, vorher waren es nur einzelne verstreute Häuser. Das einzige wirklich historische Gebäude im Zentrum war die Kirche am Friedhof.

DSC02495yy

Kaffeetrinken und Abendessen konnten wir im Freien, aber dann wurde es zu kühl und der Rest des Tages fand im Womo statt.

22.08.2017, heute morgen sind wir nochmals mit der U-Bahn in die Stadt gefahren ,um uns ein paar Ecken anzuschauen, die wir noch nicht abgearbeitet hatten.

DSC02402yy

20170822_101838yy

Wir, im Hintergrund das Stadthaus

DSC02401yy

DSC02406yy

DSC02409yy

Anschließend ging es zu Fuß , da unsere 24 Stundenkarte abgelaufen war, zurück zum Womo. Nach Ent- und Versorgung verließen wir Stockholm in Richtung Västeräs am Mälarensee. Hier fuhren wir auf den Stellplatz am Hafen. Wir bekamen einen Platz mit Blick auf den Segel- und Yachthafen.

DSC02457yy

Jedoch direkt vor uns war noch eine Wasserski-Schleppanlage, auf der wir auch ein paar Nutzer beobachten konnten.

DSC02421yy

Nach dem Mittagsimbiss fuhren wir mit den Rädern in den Ort, um uns das Stadthaus,

DSC02425yy

DSC02429yy

Die Bronzeskulptur zeigte die Mitarbeiter von ABB auf den Weg zur Arbeit.

den Dom

DSC02433yy

DSC02438yy

und die Siedlung mit den Häusern aus dem 18.-Jahrhundert anzuschauen.

DSC02445yy

DSC02449yy

DSC02451yy

DSC02453yy

Der kleine Schwede weint, weil die Schule wieder angefangen hat.

Abends gegrillt und den Rest des Abends aufgrund der kühlen Witterung im Womo verbracht.

21.08.2017, um unser für heute vorgesehenes Programm zu schaffen, musste heute morgen der Wecker ran. Nicht weit vom Stellplatz ist eine U-Bahnstation, von hier fuhren wir mit der Linie 14 bis zur Centralstation, was problemlos klappte. Auf der Straßenseite gegenüber der Centralstation fanden wir eine Haltestelle der Hop on-Hop off Buslinie.

DSC02400

Mit dieser Linie machten wir eine Rundfahrt, die an so ziemlich allen wichtigen touristischen Punkten vorbeikam.

DSC02231yy

DSC02233yy

DSC02242yy

DSC02250yy

DSC02252yy

Kindergartenausflug

DSC02264yyDSC02265yy

Wie gehofft kamen wir früh genug an der Haltestelle Gamla Stan an, um bei dem um 12:15 stattfindenden Wachwechsel vor dem Schloss zu zuschauen.

DSC02286yy

DSC02289yy

DSC02302yy

DSC02306yy

Die Zeremonie war beeindruckend. Anschließend ging es zur zweiten Rundfahrt, diesmal mit dem Boot. An dem Vasa-Museum

DSC02310yy

unterbrachen wir die Rundfahrt, um uns das hier ausgestellte Segelschiff Vasa,

DSC02315yy

DSC02319yy

DSC02326yy

welches 333 Jahre in der Ostsee versunken war, anzuschauen. Anschließend gingen wir zum ca. 600m entfernten ABBA-Museum,

DSC02330yy

DSC02240yy

welches sich Karin anschaute. Danach fuhren wir mit dem Schiff unsere Runde zu Ende.

DSC02343yy

DSC02349yy

DSC02350yy

Unser nächste Ziel war das Nobel-Museum, welches uns jedoch nicht besonders zusagte. Über den Stockholmer Dom

DSC02360yy

DSC02361yy

gingen wir dann weiter zum Schloss, um uns dieses von innen anzusehen.

DSC02372yy

DSC02373yy

DSC02381yy

DSC02383yy

Hiernach führte uns der Rückweg noch zur Riddersholmskirche, in der Mitglieder der schwedischen Königsfamilie beigesetzt werden. Für die Rundfahrten und die Museums- und Kirchenbesuche hatten wir uns die Stockholmcard zugelegt, nicht ganz billig, aber wenn man alles gegenrechnet haben wir bei zwei Personen rund 600 Kronen gespart. Von der Station Gamla Stan fuhren wir dann mit der U-Bahn zurück zur Station Hornstull, um von da zu Fuß nach wenigen Minuten beim Womo zurück zu sein. Kaffeetrinken dann noch vor dem Womo im Freien, um uns dann vor der kühler werdenden Luft ins Womo zurück zu ziehen.

20.08.2017, heute morgen schien wieder die Sonne und dem Frühstück im Freien stand nichts im Weg. Bevor es zu unserem heutigen Tagesziel Stockholm ging, machten wir noch eine kurze Radtour durch den Ort Oxelösund, jedoch ohne einen alten Ortskern zu finden. Wikipedia verriet uns dann, dass der alte Ort, nachdem 1955 beschlossen wurde das Eisenwerk erheblich zu vergrößern, bis auf ein paar Villen abgerissen und etwas weiter von der Küste neu aufgebaut wurde. Deshalb gibt es hier fast nur Straßen im Stil der fünfziger Jahre. Auf einem Hügel etwas über dem Ortszentrum fanden wir eine Kirche aus dem Jahr 1957 mit interessanter Architektur und einem ansprechenden Inneren.

DSC02126yy

DSC02129yy

DSC02134yy

Zurück am Womo ging es in Richtung Stockholm, wo wir per Mail auf dem Langholmes Husbilcamping einen Platz gebucht hatten.

DSC02222

Nach dem Kaffeetrinken ging es dann zu Fuß zum Gamla Stan, der Insel auf der sich der Königspalast und viele schöne historische Gebäude befinden.

DSC02153yy

DSC02161yy

Wachwechsel bei der Torwache

DSC02172yy

DSC02178yy

DSC02167yy

DSC02174yy

Nicht historisch aber trotzdem nett anzusehen.

DSC02149yy

DSC02197yy

DSC02198y

Der Weg von ca. drei Kilometern führte am Wasser entlang.

DSC02140yy

DSC02141yy

Das Stadthaus

Hier lagen jede Menge Hausboote, die wir mit Interesse betrachteten.

DSC02138yy

Ob Karin wohl überlegt das Wohnmobil gegen ein Hausboot einzutauschen?

DSC02138

Ob Karin wohl überlegt das Wohnmobil gegen ein Hausboot einzutauschen?

Durch die Straßen der Gamla Stan schoben sich wahre Massen von Touristen. Wieder am Womo gab es dann das Abendessen wegen kühlem Wind im Womo, wo wir auch den Rest des Abends verbrachten.

19.08.2017, auch in der vergangenen Nacht hat es wieder geregnet, was uns aber nicht weiter belastete, da der Himmel wieder recht gut aussah. Nach Ent- und Versorgung führte uns die Reise heute nach Norrköping, in der Stadt war früher die Textilindustrie zuhause. Nachdem diese Betriebe am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig waren, hat man die Gebäude, welche zum Teil sehr dicht an der Wohnbebauung standen, nicht einfach abgerissen sondern einer anderen Verwendung zugeführt.

DSC02054yy

DSC02059yy

DSC02055yy

DSC02060yy

Hierbei sind recht interessante Lösungen herausgekommen(überwiegend Museen). Unser Rundgang wurde durch einen zeitgleich stattfindenden Jedermanns-Stadtlauf etwas gestört, aber auch hierzu wurde das neu entstandene Büro- und Wohnviertel mit genutzt.

DSC02061yy

Direkt im Zentrum fanden wir nur wenige historische Gebäude,

DSC02064yy

DSC02067yy

aber zwischen der Fußgängerzone und dem Bahnhof

DSC02100yy

gibt es noch sehr viel schöne alte Gebäude,

DSC02077yy

DSC02078yy

Rathaus

DSC02089yy

Der Radlader wird als LKW-Sperre verwendet, Nizza und Berlin lassen grüßen.

DSC02096yy

DSC02095yy

Auf diesem Blumenbeet wird jedes Jahr ein neues Muster aus 25000 Kakteen gepflanzt.

die allerdings überall in Europa stehen könnten. Hier merkt man, dass Norrköpping mit bald 100 T- Einwohnern doch schon fast eine Großstadt ist.

Weiter ging es dann nach Nyköping, wo wir den Stellplatz am Hafen ansteuerten. Leider war dieser komplett belegt. So entschlossen wir uns, zu einem Rundgang zu Fuß um dann später weiter zu fahren.

DSC02102yy

Hafenkontor, auf dem Weg zur Innenstadt

Die meisten Häuser in der Innenstadt waren weniger schwedisch, sondern mehr europäisch,

DSC02106yyDSC02117yy

obwohl der Ort mit ca.30 T.-Einwohnern noch nicht so sehr groß ist. Was uns besonders auffiel, war an dem an sich recht schönen Marktplatz

DSC02115yy

DSC02116yy

der Stadt der Neubau des Stadthauses.

DSC02111yy

Aus unserer Sicht eine Bausünde, aber die Schweden sehen das wahrscheinlich etwas anders.

Auf der Suche nach einem Stellplatz fuhren wir dann weiter nach Oxelösund zu dem Stellplatz am Hafen. Auch hier waren schon alle offiziellen Plätze belegt,

DSC02119yy

aber auf einem angrenzenden Grundstück schien aus unserer Sicht der passende Platz für eine Nacht auf uns zu warten.

DSC02118yyVon dort aus hatten wir auch Ausblick auf den Hafen, indem wegen Samstag allerdings alle Arbeiten ruhten. Kaffeetrinken konnten wir im Freien vor dem Womo und dann kam auch schon der fast unvermeidliche abendliche Regenschauer.

DSC02125yy

Und fast genauso unvermeidlich war der Besuch des Hafenmeisters, um das Platzgeld zu kassieren. Einer Diskussion ob der Bereich, wo wir standen, auch kostenpflichtig ist fühlten wir uns nicht gewachsen. Fassen wir uns kurz, wir waren um 150 skr ärmer, können dafür heute Nacht ruhig schlafen.

18.08.2017, über Nacht hatte es wieder angefangen leicht zu regnen, aber auf der Fahrt nach Västervik, unserer ersten Station klarte der Himmel auf und die Sonne kam raus. In Västersvik dann einen Stadtbummel, außer der St. Gertruds Kirche

DSC02025yy

DSC02026yy

DSC02028yy

und der Touristinfo

DSC02037yy

gab es hier keine richtig alten Gebäude zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der im 20. Jahrhundert erbauten St. Petrikirche vorbei.

DSC02019yy

DSC02020yy

DSC02021yy

In dem Stadtzentrum gab es ansonsten fast nur die typischen Schwedenhäuser

DSC02024yy

und ein Gründerzeithaus am Marktplatz.

DSC02036yy

Im Hafen lag ein Dreimaster mit dem man Segeltörns buchen kann.

DSC02039yy

Die Weiterfahrt ging dann nach Gamleby, wo angeblich ein besonders schöner älterer Bereich sein sollte; da wir diesen nicht fanden fuhren wir direkt weiter nach Valdemarsvik auf den Campingplatz Grännäs, wo reichlich freie Plätze zur Verfügung standen.

DSC02043yy

Nach dem Kaffeetrinken im Freien und einem erneuten Regenschauer gingen wir dann, wieder bei Sonnenschein, zu Fuß ca. 1,5 km nach Valdemarsvik. Außer einem recht großen Freizeithafen,

DSC02046yy

mehreren alten Fabriken,

DSC02051yy

die einer neuen Verwendung zugeführt wurden , stach uns nur noch über dem Ort die Kirche ins Auge.

DSC02047yy

DSC02048yy

Das Abendessen gab es dann noch im Freien, bevor uns die kühle Luft in das Womo trieb.

17.08.2017, heute morgen war die Sonne wieder da, und zwar so warm, dass wir zum ersten Mal in diesem Urlaub im Freien Frühstücken konnten. Anschließend fuhren wir zu der rekonstruierten Winkingerburg Eketorp,

DSC01982yy

DSC01983yy

ganz in der Nähe von Grönhögen.

DSC01987yy

DSC01988yy

DSC01997yy

DSC01994yy

Nach der Besichtigung verließen wir die Insel Öland in Richtung Mönsteras. Dort nahmen wir am Hafen unseren Mittagsimbiss ein und entschieden uns anschließend weiter nach Figeholm zu fahren, da der Platz in Mönsteras aus unserer Sicht keine Atmosphäre hatte. Figeholm ist ein kleiner Freizeithafen

DSC02013yy

DSC02007yy

DSC02015yy

DSC02012yy

mit einigen Wohnmobilstellplätzen nach unserem Geschmack. Hier konnten wir mit Blick auf das Wasser Kaffeetrinken.

DSC02004yy

Nach dem Ortsrundgang und dem Besuch des Hafenmeisters, zwecks Bezahlung des Stellplatzes, verzogen wir uns wegen des aufkommenden kühlen Windes ins Womo.

16.08.2017, ich hatte gestern Petrus mal wieder zu früh gelobt. Heute Nacht ist eine Regenfront reingezogen und der leichte Nieselregen endete erst gen 10:00 Uhr. Als erstes fuhren wir von Borgholm aus zu der Kirche von Gärdslösa, die als besonders sehenswert angepriesen wird.

DSC01903yy

DSC01906yy

DSC01908yy

Die Deckenmalereien sind jedoch schwer renovierungsbedürftig.

Als nächstes Ziel steuerten wir das Freilichtmuseum Himmelsberga an, ein typisches ländliches Dorf aus dem 18. Und 19. Jahrhundert.

DSC01932yy

DSC01940yy

DSC01920yy

DSC01922yy

DSC01923yy

DSC01918yy

Auf der Weiterfahrt kamen wir bei Lerkaka an einer Reihe Windmühlen aus früheren Jahrhunderten vorbei, die man auch von innen besichtigen konnte.

DSC01946yy

DSC01953yy

DSC01948yy

DSC01950yy

Einst gab es ca. 2000 davon auf der Insel, heute sollen es noch ungefähr 400 sein.

Nun fuhren wir fast bis zum südlichsten Zipfel der Insel, nach Grönhögen und dort auf den Stellplatz im Hafen.

DSC01966yy

DSC01963yy

DSC01962yy

Hier fanden wir wieder einen Platz mit schöner Aussicht auf die Ostsee bzw. den Kalmarsund.

Nach dem Kaffeetrinken vor dem Womo unternahmen wir noch eine Radtour zum südlichsten Punkt der Insel zu dem Leuchtturm „Der lange Jan“, welcher mit 41,6 Metern der höchste Leuchtturm ist und von 1784 bis 1785 erbaut wurde.

DSC01959yy

Nach der Radtour beabsichtigte ich die Wassertemperatur der Ostsee zu messen, aber nicht so wie dann geschehen. Aus Unachtsamkeit rutschte ich auf einem großen Stein aus und konnte die 20 Grad Wassertemperatur direkt ausprobieren, denn ich lag kopfüber fast komplett im Wasser. Aber wie sagt man so schön: Es hätte schlimmer kommen können.

Gegen 18:00 war die Sonne nochmal rausgekommen und hatte die Luft so erwärmt, dass wir auch nach dem Abendessen die untergehende Sonne noch im Freien beobachten konnten.

DSC01979yy

DSC01980yy

15.08.2017, es wird schon langsam zur Gewohnheit, der Sonnenschein beim Aufwachen. So soll Urlaub sein. Nach dem Frühstück ging es zuerst nach Kalmar, ca. 85 km total entspannte Fahrt auf der E22. Wir hatten Glück und fanden direkt an der E22 in Höhe des Bahnhofes einen Parkplatz, der ungefähr in der Mitte zwischen Schloss und Stadtzentrum lag. Zuerst starteten wir die Schlossbesichtigung von außen,

DSC01837yy

DSC01841yy

DSC01852yy

Zugang zur Burg über die Zugbrücke

DSC01846yy

um dann anschließend die Stadt anzuschauen.

DSC01858yy

DSC01859yy

Kalmarer Dom mit Triatlontribüne

DSC01856yy

Wasserturm

DSC01866yy

Mit Sicherheit noch unbeliebter als das Finanzamt, das Gefängnis von Kalkmar

Im Stadtzentrum war man schon kräftig dabei , Tribünen für den am Wochenende stattfindenden Kalmar-Triathlon aufzubauen.

Vor der Weiterfahrt schnell noch einen Imbiss im Womo , um dann über die auf 156 Pfeilern ruhende und 6072 Meter lange Brücke Ölandsbron auf die Insel Öland zu fahren.

DSC01869yy

Die Insel ist 137 km lang und max. 16 km breit. Unser Ziel war der Stellplatz an der Marina von Borgholm, wo wir diesmal mit einem Platz in der zweiten Reihe vorlieb nehmen mussten.

DSC01902yy

Nach Kaffeetrinken und relaxen im Freien bei schönem Sonnenschein ging es dann zu Fuß ca. 2 km zur Ruine von Schloss Borgholm.

FB_IMG_1502823985608

DSC01876yy

DSC01883yy

Die ehemalige Küche

FB_IMG_1502824021482

FB_IMG_1502824049188

DSC01892yy

Ein großes beeindruckendes Bauwerk , welches im Sommerhalbjahr für Konzerte etc. genutzt wird. Abschließend noch ein Spaziergang durch die für den kleinen Ort extrem lange aber gut belebte Fußgängerzone. Abendessen dann noch im Freien und den Rest des Tages im Womo.

DSC01901yy

Der Himmel verspricht gutes Wetter für Morgen

DSC01898yy

Blick von Öland zum Festland

14.08.2017, auch heute wieder Sonnenschein beim Aufwachen, aber leider etwas zu kühl, um im Freien zu Frühstücken. Als erstes fuhren wir heute nach Karlhamn und schauten uns das Stadtzentrum an. Bei der Carl Gustafs Kirche

DSC01777yy

war besonders interresant, dass die Kirche einen relativ abseits stehenden, und zwar auf der anderen Straßenseite, Kirchturm hat.

DSC01782yy

Dieser Kirchturm ist entstanden, weil sich der Glockenturm auf der Kuppel der Kirche als instabil erwies. In der Stadt waren viele recht große der typisch schwedischen Holzhäuser.

DSC01783yy

DSC01785yy

Auf der anderen Hafenseite prägt die riesige Fettfabrik des AAK-Konzerns das Ortsbild.

DSC01787yy

Anschließend fuhren wir weiter nach Ronneby, um uns auch da den alten Kern des Ortes anzuschauen. Hier fiel besonders die nach dänischem Muster gebaute Heilig Kreuz Kirche auf.

DSC01791yy

DSC01801yy

Rund um die Kirche waren einige sehr schön anzusehende enge Gässchen mit schönen Holzhäusern.

DSC01800yy

DSC01802yy

Der Wasserfall von dem Fluß Ronnebyän im Ort führte leider kein Wasser,

DSC01803yy

aber dafür war das Haus daneben sehr schön anzuschauen.

DSC01804yy

Weiter ging es dann nach Karlskrona auf den Stellplatz an der Stadsmarina, wo wir einen Platz in der ersten Reihe erwischten.

DSC01805yy

DSC01807yy

Hier konnten wir im Freien Kaffee trinken, bevor wir mit den Rädern erst auf die andere Seite der Bucht fuhren und uns danach das Stadtzentrum ansahen. Besonders gefiel uns die Dreifaltigkeitskirche

DSC01824yy

mit ihrer riesigen Holzkuppel

DSC01828yy

an dem großen Marktplatz an dem unter anderem auch noch das Gebäude des Blekinge Tinngsrätt

DSC01821yy

und andere interessant Gebäude standen.

DSC01817yy

Auch interessant war der Admiralty Clock Tower,

DSC01829yy

der auf einem ehemaligen Eisenbahntunnel steht, der unter der kompletten Stadtinsel durchführt.

13.08.2017, nachdem es gestern Abend doch noch leicht zu regnen begonnen hatte, hatten wir heute Morgen Sonnenschein mit kräftigem Wind. Die Wodkastadt Ahus war heute Morgen unser erstes Ziel. Nachdem die Stadt früher hauptsächlich vom Aalfang lebte, lebt sie heute in der Hauptsache von der Wodkaproduktion und vom Tourismus.

DSC01738yy

DSC01740yy

Die riesige Destillerie von Vodka Absolut war nicht zu übersehen.

DSC01737yy

Die Weiterfahrt führte uns dann nach Kristianstad ,wo wir am Naturum Vattenriket parkten.

DSC01743yy

Von hieraus machten wir eine ca. 6 km lange Wanderung durch ein unter Naturschutz gestelltes Sumpfgebiet. Anschließend noch eine kurze Erkundung des Zentrums der Stadt,

DSC01748yy

Der Bahnhof

DSC01744yy

DSC01745yy

DSC01757yy

DSC01758yy

DSC01760yy

Schwedischer Handyvorläufer

unter anderem mit Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche.

DSC01746yy

DSC01750yy

DSC01752yy

Nach einem Imbiss im Womo fuhren wir zu dem Stellplatz Tosterberga Hamn,

DSC01771yy

dies ist ein ganz kleiner Hafen an der Ostsee. Wir konnten uns hier einen tollen Platz an vorderster Front zum Wasser aussuchen.

DSC01765yy

DSC01769yy

Den Nachmittagskaffee nahmen wir noch im Freien ein, den Rest des Tages dann aufgrund des kühler werdenden Windes im Womo.

12.08.2017, das mit dem Hoffen hatte erst einmal nicht funktioniert. Wir hatten extra lang geschlafen, um dem Wetter Zeit zu geben, aber beim Aufwachen gegen 09:00 hatten wir leichten Nieselregen. Aber Petrus hatte ein Einsehen, kurz nachdem wir nach dem Frühstück in Richtung Käseberga gestartet waren, hellte sich der Himmel auf und es blieb für den Rest des Tages trocken aber bewölkt. Hier in Käseberga schauten wir uns „Ales Stenar“,

DSC01697yy

DSC01700yy

eine Steinsetzung aus 59 Felsblöcken in Schiffsform an.

DSC01702yy

DSC01703yy

Die beeindruckende Anlage hoch auf einem Hügel direkt an der Küste misst ca.70×20 Meter. Man ist sich nicht sicher, ob es sich um eine Grabanlage oder um einen Sonnenkalender handelt.

DSC01698yy

Diese Abbildung stützt sich auf die Vermutung, dass es sich bei der seit ungefähr 600 n. Chr. enstandenen Anlage um einen Sonnenkalender handelt.

Den Rückweg zum Womo nahmen wir über den Hafen von Käseberga,

DSC01706yy

der ebenso wie Ales Stenar voll in touristischer Hand ist,

DSC01707yy

um dann durch den idyllischen Ort zurück zu gehen.

DSC01710yy

DSC01711yy

DSC01696yy

Weiter ging es zu dem Küstenstädchen Simrishamn, hier bummelten wir durch den Ort und schauten uns unter anderem die Nicolaikirche an.

DSC01725yy

DSC01722yy

DSC01723yy

DSC01724yy

DSC01721yy

Außer dem Tourismus sind hier der Fischfang und die Fischverarbeitung zu Hause.

DSC01729yy

Unser abschließendes Tagesziel war der Stellplatz Rusthällsvägen

DSC01734yy

ganz in der Nähe des Hafens von dem kleinen Ort Kivik.

DSC01731yy

Nach einem Rundgang durch den Ort verbrachten wir den Rest des Tages aufgrund der kühlen Witterung im Womo.

11.08.2017, kurz vor 05:00 war aufgrund der unbequemen Ruhesessel die Nachtruhe rum. Für zukünftige Fährfahrten blieb als Resüme, dass eine Isomatte am Fußboden wahrscheinlich mehr Entspannung bietet wie ein solcher Sessel. Das frühe Ende der Nachtruhe hatte aber auch den Vorteil, dass wir den Sonnenaufgang über der schwedischen Küste sehen konnten.

20170811_050456yy

DSC01647yy

DSC01651yy

Kurz danach konnte man dann auch schon die Hafenumrisse von Trelleburg erkennen.

DSC01652yy

Hier liefen wir gegen 06:15 ein.

DSC01657yy

Auf dem Schiff gönnten wir uns noch ein Frühstück und konnten dabei der langsam aufsteigenden Sonne zuschauen. In Trelleborg angekommen , suchten wir uns erst einmal einen Parkplatz, um uns etwas frisch zu machen und starteten dann um 08:00 zur Stadtbesichtigung. Hier hatten wir die Fußgängerzone fast für uns alleine.

DSC01664yy

Besonders gefiel uns das Bahnhofsgebäude

DSC01662yy

und die ehemals königliche Post.

DSC01658yy

Auch das Rathaus

DSC01663yy

und einige andere ältere Häuser waren schön anzusehen,

DSC01665yy

DSC01669yy

aber insgesamt bietet der Altstadtbereich nicht viel.

Die Weiterfahrt ging dann fast immer in Sichtweite zur Ostsee nach Ystad auf den Stellplatz an der Marina , Segelgatan.

DSC01676yy

Nachdem wir dort die Füße etwas hochgelegt hatten, ging es auch hier zur Ortsbesichtigung. Hier fanden wir eine hübsche Altstadt

20170811_130517yy

20170811_130659_001yy

20170811_130659_02

20170811_130659_003

20170811_130800_001yy

mit einem Marktplatz, von wo aus man Rundfahrten mit einem historischem Feuerwehrauto machen konnte,

20170811_131301_001yy

und eine ehemalige Klosteranlage

20170811_131600yy

mit einem sehr schön angelegten Kräutergarten.

20170811_132224yy

Auch die Fußgängerzone war schön anzusehen

20170811_133048yy

und an deren Ende ist ein kleiner Park, um den rundherum Imbisswagen mit den verschiedensten Speisenangeboten stehen, die gleich vor Ort im Schatten der Bäume verzehrt werden können.

20170811_135238yy

Den Rest des Tages dann erst vor dem Womo und nachdem es dann wegen fehlender Sonne zu kühl wurde im Womo. Ab 19:30 leichter Nieselregen, wir hoffen für morgen wieder auf Sonne.

10.08.2017, heute morgen, nachdem Karin aus dem Nachdienst nach Hause kam, starteten wir zu unserem großen Jahresurlaub nach Schweden. Bis auf einige Staus aufgrund von Baustellen, auf der A7 im Bereich Kassel und im südlichen Niedersachsen, kamen wir gut voran und waren bereits um kurz nach 16:00 Uhr in Rostock ,von wo wir um 23:55 mit der Fähre nach Trelleborg starten wollten. Bei einem kurzem Besuch im Fährcenter riet man uns, mit dem Stadtbus, der um 16:35 fährt, in die Stadt zu fahren, da aufgrund der derzeit stattfindenden Hanse Sail die Parkplatzsituation im Bereich des alten Hafens sehr eingeschränkt sei. Wie sich später rausstellte ein sehr guter Rat. Nach einer gut halbstündigen Busfahrt kamen wir am Kröppeliner Tor, ganz in der Nähe des alten Hafens, an. Hier hieß es dann rund zwei Stunden Segelschiffe und Menschen schauen.

20170810_174335yy

20170810_174538yy

20170810_180129yy

Beides ungefähr gleich interessant. Anschließend mit dem Bus zurück zum Fährterminal, wo wir auf dem Parkplatz noch in Ruhe zu Abend essen konnten.

DSC01633yy

Gegen 22:30 reihten wir uns dann in die Warteschlange am Terminal ein, in der Hoffnung früh auf die Fähre zu kommen.

DSC01637yy

Die Einweiser zum Boarding sahen dies jedoch anders, die Reihe 54 in der nur Wohnwagengespanne und Wohnmobile standen, kam ziemlich zum Schluss dran. Erst einmal an Bord suchten wir auch gleich den Raum mit den Ruhesesseln auf, um uns auf die Nachtruhe vorzubereiten. Die Ruhesessel erfüllten jedoch nicht das was wir erwartet hatten, sehr eng und ohne Fußteil, und dann auch noch direkt unter einem Ausströmer der Klimaanlage.

DSC01641yy

Pünktlich um 23:55 legte die Fähre ab, wobei dies so ruhig ablief das man es kaum merkte.