Archive for März 2016

2016 die Erste, Frankfurt und Neckar

März 28, 2016

Frankfurt, Neckar 2016

28.03.2016, heute ging es endlich wieder los. Nachdem Karin nach dem Nachtdienst ausgeschlafen hatte, konnte unsere Reise in Richtung Frankfurt beginnen. Bis zur A5 kamen wir gut voran, aber hier hatte man extra für uns über die Verkehrsregelanlage eine Langsamfahrzone eingerichtet, damit wir, die Landschaft genießen konnten. Aber letztendlich kamen wir doch wohlbehalten an unserem Ziel dem City Camp in Frankfurt an, um unseren reservierten Platz einzunehmen.

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Nach dem Kaffeetrinken ging es dann mit der U-Bahn zur Festhalle, um uns ein Konzert der Gruppe Revolverheld anzuschauen. Gegen Mitternacht waren wir dann am Womo zurück und hofften dass der Regen bis zum Morgen aufhört.

29.03.2016, nach einer sehr geruhsamen Nacht am Rande der Großstadt fuhren wir heute Morgen bei Sonnenschein und starkem Wind wieder mit der U-Bahn in die Stadt. Unser erstes Ziel war der Maintower, von wo aus wir den Blick über Frankfurt bei mittlerer Fernsicht genießen konnten.

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Man musste allerdings aufpassen, dass einem der Fotoapparat nicht aus der Hand geweht wurde.

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Anschließend Stadtbesichtigung zu Fuß, z. B. Römer,

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Paulskirche,

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Dom, Mainkai mit Eisernem Steg

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und das Museum für Kommunikation. Anschließend dann über die Zeil

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und ein Rundgang durch die Kleinmarkthalle. Abendessen dann im Lokal „Zu den zwölf Aposteln“. Danach ging es dann mit der U-Bahn wieder zurück zum Womo, um den Tag ausklingen zu lassen.

30.03.2016, über die Autobahn ging es heute Morgen nach Mannheim. Nach langer Parkplatzsuche (Parkhäuser gibt es reichlich) ging es zum Stadtrundgang. Pünktlich setzte der Regen ein. Eine zusammenhängende Altstadt war aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr zu finden und so gab es nur wenige für uns sehenswerte Gebäude zu besichtigen.

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Nach dem Rundgang gab es einen Mittagsimbiss im Womo, bevor es weiter nach Ladenburg ging. Hier konnten wir einen der letzten freien Plätze ergattern.

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Nach dem Kaffeetrinken starteten wir auch hier zu einem Rundgang, diesmal ohne Regen. Hier fanden wir einen noch gut erhaltenen Stadtkern mit sehr schönen historischen Gebäuden.

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Den Rest des Tages dann im Womo.

31.03.2016, nach heftigen Regenschauern in der Nacht sind wir nach dem Frühstück zunächst einmal bei leicht bewölktem Himmel von Ladenburg nach Neckargemünd gefahren, um uns die Stadt anzuschauen. Doch leider fanden wir hier mal wieder keinen Parkplatz für das Womo, so dass es bei einer Ortsrundfahrt blieb. Weiter ging es nach Neckarsteinach wo zumindest an der Ortsdurchfahrt auch keine passende Parkgelegenheit war. Somit fuhren wir weiter bis zu unserem Tagesziel Hirschhorn am Neckar auf den Stellplatz „Beim Ätsche“. Der Platz liegt direkt am Neckarufer , somit war mal wieder Schiffe gucken angesagt.

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Nach der Ankunft starteten wir direkt zur Ortsbesichtigung

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und konnten bei der Rückkehr den Mittagsimbiss bei 22 Grad

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in der Sonne einnehmen. Nachmittags dann Radtour nach Neckarsteinach

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und zurück. Kaffeetrinken ging dann noch vor dem Womo, bevor es wieder leicht zu regnen anfing. Den Rest des Tages somit im Womo.

01.04.2016, nach langem Schlafen sind wir nach dem Frühstück um kurz vor elf zu einer 12 km langen Wanderung auf dem Neckarsteig von Hirschhorn nach Eberbach gestartet.

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Zunächst führte der Weg ein Stück durch Hirschhorn und dann über viele Treppenstufen am Kloster vorbei zur Schloßanlage von wo wir einen guten Blick auf die Schleusenanlage hatten.

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Von hieraus ging es dann ca. zwei Kilometer über einen Trampelpfad steil bergauf. Der weitere Weg führte zumeist über recht gute Waldwege bis nach Eberbach.

Eberbach von oben

Eberbach von oben

Hier schauten wir uns den Ort an und fanden leider nur wenige historische Gebäude, da Eberbach zum einen von Bomben im 2. Weltkrieg getroffen wurde und in den siebziger Jahren wohl auch aus heutiger Sicht diverse Fehler bei der Altstadtsanierung gemacht wurden.

Katholische Kirche

Katholische Kirche

Evangelische Kirche

Evangelische Kirche

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Interessant waren die extremen Hochwasserstände in den vergangenen Jahrhunderten.

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Anschließend ging es mit dem Zug zurück nach Hirschhorn. Kaffeetrinken und den Rest des Tages dann im Womo.

02.04.2016, nach trockener aber kalter Nacht (2 Grad+) ging unsere Reise heute Morgen weiter entlang des Neckars nach Mosbach an der Elz. Nach der Ankunft auf dem kostenfreien Stellplatz starteten wir unseren Stadtrundgang.

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Zunächst ging es durch einen Park (ehemaliges Landesgartenschaugelände) und anschließend durch die Fußgängerzone mit ihren Seitenstraßen die auch den historischen Stadtkern darstellen. Auch wenn es hier ein paar Bausünden gab,

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war es doch eine sehr schöne Altstadt mit vielen sehr gut erhaltenen, historischen Gebäuden.

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Ganz besonders gelungen ist der Marktplatz, auf dem bis mittags noch Wochenmarkt war.

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Nach dem Mittagsimbiss im Womo starteten wir auf einem gut ausgebauten Radweg zu einer Radtour entlang der Elz. Kaffeetrinken dann bei unserer Rückkehr draußen vor dem Womo und den Rest des Abends wieder drinnen.

03.04.2016, nach dem Frühstückstarteten wir bei schönem Sonnenschein zu einer weiteren Wanderung auf dem Neckarsteig.

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Zunächst führte uns der Weg durch die Altstadt von Mosbach, um dann steil bergauf aus dem Ort heraus zu führen. In stetem Auf und Ab ging unser Weg oberhalb von Neckarzimmern vorbei

Staustufe Neckarzimmern

Staustufe Neckarzimmern

bevor wir zur Burg Hornberg aufstiegen.

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Von dort ging es in einer spitzen Kehre durch den Wald um dann wieder fast auf Nackarniveau wieder runter zu gehen. Der weitere Weg führte uns an Haßmersheim vorbei,

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bevor wir wieder steil bergauf zum Michaelsberg aufstiegen um dann wiederum steil bergab in Richtung Gundelsheim am Rande eines Weinbergs abstiegen.

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Hier führte der Neckarsteig leider nochmals in einem Bogen bergauf um dann von oben nach Gundelsheim reinzukommen. Im Ort gab es leider nur wenige historischeGebäude so das unsere Ortsbesichtigung schnell vorbei war.

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Unsere Tour endete nach 15 Kilometern am Bahnhof in Gundelsheim, von wo wir mit der S-Bahn nach Mosbach zurück fuhren. Kaffeetrinken dann vor dem Womo und ab dem Abendessen wieder drinnen.

04.04.2016, als erstes fuhren wir heute Morgen in die Fachwerkstatt Bad Wimpfen. Hier kamen wir was historische Gebäude anging voll auf unsere Kosten. Wir fanden eine noch sehr geschlossene Altstadt mit vielen engen Gassen und Winkeln, in denen noch viele sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser zu sehen waren.

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Rathaus

Rathaus

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Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind noch mehrere Türme und auch noch Teile der Stadtmauer erhalten.

Blauer Turm

Blauer Turm

Roter Turm

Roter Turm

Der Schwippbogen

Der Schwippbogen

Den blauen Turm kann man derzeit leider nur mit Gerüst sehen, da hier anscheinend eine größere Sanierung ansteht. Alles in allem eine sehr schöne Altstadt.

Unsere Weiterfahrt ging dann zum Tagesziel nach Heilbronn an dem ehemaligen Landesgartenschaugelände.

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Nach dem Mittagsimbiss ging es dann in Richtung Stadtzentrum, um die Reste der historischen Altstadt zu besichtigen, da Heilbronn nach dem Krieg zum großen Teil zerstört war. Das Wenige, was wir fanden waren alles wiederaufgebaute Gebäude.

Rathaus mit astronomischer Uhr

Rathaus mit astronomischer Uhr

Kilianskirche

Kilianskirche

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Nachmittagskaffee dann wieder vorm Womo und den Rest des Tages darin.

05.04.2016, nachdem es in der Nacht gewittert hatte, war es morgens wieder sonnig und warm, so dass wir nach dem Frühstück erst einmal 20 km entlang des Neckars mit den Rädern fuhren. Nach dem Räder verladen fuhren wir nach Lauffen am Neckar. Hier gibt es noch viele historische Häuser im Stadtkern, doch leider fast alle in einem sehr schlechten Zustand.

Heilbronnertor

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Von Altstadtsanierung hat man hier anscheinend noch nichts gehört. Der größte Teil der Fachwerkhäuser ist noch verputzt, wie man dies früher mal wegen dem Brandschutz machen musste. Die Weiterfahrt ging dann direkt zum Stellplatz in Eppingen, doch leider waren alle vier vorhandenen Stellflächen besetzt. So suchten wir uns zwecks Mittagsimbiss und Ortsbesichtigung eine Parkmöglichkeit, um dann von dort in den Ort zu gehen. Hier fanden wir noch etliche schön restaurierte Fachwerkhäuser,

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aber auch hier war erheblicher Sanierungsbedarf.

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Da am Stellplatz, wie zu erwarten, noch nichts frei geworden war, fuhren wir weiter nach Sinsheim auf den neu angelegten Stellplatz am Freibad. Eine wirklich vorbildlich geplante Anlage mit allem was man benötigt, also ohne WC/Dusche, und das für 6 Euro!

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Kurz nach unserem Eintreffen fing es an zu regnen und somit gab es heute das Kaffeetrinken im Womo. Zum Abendessen soll es in den Ort gehen, mal sehen wohin es uns verschlägt.

06.04.2016, wir hatten gestern Abend Glück mit dem Wetter bei der Suche nach einem Restaurant, aber nicht bei der Suche. Es gab sehr viele gastronomische Einrichtungen, die aber alle sehr einfach waren. Für unser Abschlußessen wollten wir gerne ein Lokal in dem man gemütlich sitzen kann und nicht von den abholern von Pizza oder Döner etc. gestört wird. Wir fanden dann noch das Gasthaus Zum Lamm, wo wir wirklich schmackhafte deutsche Küche serviert bekamen. Auf dem Weg dorthin mußten wir leider feststellen, dass in Sinsheim viele historische Gebäude der Spitzhacke geopfert wurden bzw. durch Umbauten verschlimmbessert wurden. Somit fanden wir nur wenige Häuser die uns gefielen.

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Nach dem Frühstück versuchten wir möglichst zügig in Richtung Heimat zu starten, doch kaum auf der Autobahn standen wir auch schon im Stau. Hierdurch verloren wir eine gute halbe Stunde, so das unser Tempo auf der Autobahn etwas höher ausfiel wie normal um unsere geplante Ankunftszeit möglichst einzuhalten. Wir kamen dann gegen 15:15 nach 670 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,2 Litern Diesel in Frankenberg an. Die Erkenntnis aus dieser Hiemfahrt wer keine Zeit hat muss Geld zum Tanken haben.

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