Archive for August 2015

Kroatien 27.08. – 20.09.2015

August 27, 2015

Kroatien2015

27.08.2015, kurz vor halb sechs begann heute Morgen unsere Fahrt in Richtung Kroatien. Außer einigen kurzen Verzögerungen durch Baustellen kamen wir zügig voran. So waren wir bereits gegen 18:00 Uhr nach 1035 km auf einem noch im Aufbau befindlichem Stellplatz in Zagreb. Da dieser noch nicht fertig war, wurde auch nicht kassiert. Somit waren auch Ver- und Entsorgung und Strom kostenlos. Abendessen gab es dann noch vor dem Womo,

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aber danach zog es uns schnell rein, da wir morgen wieder früh weiterfahren wollen, um möglichst früh auf dem Stellplatz in der Nähe von Dubrovnik anzukommen.

28.08.2015, aufgrund der noch vor uns liegenden Wegstrecke bis zum Stellplatz Minicamp Kate in Mlini, ca. 6 km hinter Dubrovnik, wurde heute Morgen um 06:00 Uhr mit Wecker aufgestanden. Nach dem Frühstück ging es dann auf Tankstellensuche, um anschließend ohne weiteren Tankstop die gut 600 km die noch vor uns lagen, durchfahren zu können. Auf der Autobahn ging es recht zügig voran, so dass wir kurz nach 15:00 Uhr an Dubrovnik vorbeifuhren.

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Gegen 15:30 kamen wir dann nach 1654 kmbei 32 Grad am Stellplatz an.

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Wir hatten richtig Glück, der letzte freie Platz mit Schatten durch Bäume war unserer. Nach dem Aufbau gab es erst einmal Kaffee unter der Markise,

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um dann anschließend die Wasserqualität der Adria zu testen.

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Das Ergebnis: nicht nur nass und klar, sondern auch angenehm temperiert. Anschließend zurück zum Womo, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

29.08.2015, heute hatten wir uns als Tagesaufgabe den Besuch der Altstadt von Dobrovnik vorgenommen. Bei der derzeitigen Wärme schon eine Herausforderung und deshalb haben wir uns anstelle der Busfahrt für das Taxiboot entschieden.

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Schon die Fahrt entlang der Küste war ein Erlebnis. Etwas erschreckt waren wir, dass entlang eines längeren Küstenstückes einige große Hotels anscheinend dem Verfall preisgegeben sind. Möglicherweise eine Folge des Krieges von 1991/1992. In der Altstadt sah man von diesen Ereignissen nichts mehr. Im Gegenteil , hier sah alles sehr gepflegt aus und die historischen Gebäude lassen eine reiche Vergangenheit in den früheren Jahrhunderten erahnen. Ganz besonders fielen uns die vielen alten, aber sehr gut erhaltenen Kirchen auf.

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Das Hauptzentrum war touristisch trotz der gerade beginnenden Nachsaison schon sehr überlaufen. Anstelle des Rundganges auf der komplett erhaltenen Stadtmauer, pro Person 15 Euro, entschieden wir uns für eine Fahrt mit der Kabinenbahn auf den Berg SRD. Von hier hatten wir einen fantastischen Blick nicht nur auf die Altstadt, sondern auch auf andere Stadtteile und die Küste.

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Beim Abstieg zum Zentrum gönnten wir uns eine Erfrischung

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und um 15:00 ging es mit dem Taxiboot zurück zum Campingplatz.

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Nach dem Kaffeetrinken gab es dann noch ein erfrischendes Bad in der Adria, bevor wir den Rest des Tages dann am Womo verbrachten.

30.08.2015, nach dem Frühstück Abbau und dann Weiterfahrt an Dubrovnik vorbei auf die Halbinsel Peljesac. Hier gab es einen ersten Stopp in dem Ort Ston. In diesem Ort ist laut der Eigenbeschreibung die längste Befestigungsmauer Europas, ca, 5,5 km lang.

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Vom weiten betrachtet ähnelt sie der chinesischen Mauer. Über 2 km der Mauer sind für Touristen begehbar, worauf wir bei 33 Grad gerne verzichteten. Auf der Weiterfahrt zu unserem Tagesziel , dem Campingplatz Nevio bei Orebic, kamen wir an riesigen Flächen vorbei, an denen es in den vergangenen Wochen Waldbrände gegeben hat. Auf dem Campingplatz konnten wir uns eine Platz aussuchen, hier fiel unsere Wahl auf einen Platz mit nicht verstellbarem Meerblick.

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Am späten Nachmittag konnten wir sogar ganz aus der Nähe ein vorbeifahrendes Kreuzfahrtschiff beobachten. Nach dem Aufbau und verspätetem Mittagsimbiss gab es wieder ein Bad in der Adria und anschließend nur noch relaxen am Womo.

31.08.2015, um 09:30 ging es heute mit dem Taxiboot vom CP eigenen Bootssteg zur Insel Korcula, wo wir die gleichnamige Stadt besichtigen wollten.

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In diesem Ort soll Marco Polo geboren worden sein. Durch den Turm Veliki Revelin

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gelangten wir in die hübschen Gassen der Altstadt.

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Vom Turm der Kathedrale

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hatten wir einen schönen Ausblick auf den Ort.

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Auffallend waren die alten Stadttürme, die nur in Richtung Wasser rund waren und auf der dem Land zugewandten Seite früher anscheinend offen waren.

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Um 13:00 ging es dann mit dem Taxiboot zurück zum Campingplatz. Den Rest des Tages relaxen und schwimmen im Meer.

01.09.2015, um frühzeitig an der Fähre von Trpanj nach Ploce zu sein, wurde heute mal wieder mit Wecker aufgestanden. Nach Abbau und Entsorgung ging es einmal quer über die Insel nach Trpanj, wo wir dann noch 90 Minuten bis zur Abfahrt der Fähre hatten. Also gab es einen kleinen Bummel an der Strandpromenade und ein Eis als zweites Frühstück um die Zeit zu überbrücken.

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Gegen 11:10 lief die Fähre in den Hafen ein

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und pünktlich um 11:30 legte sie nach Ploce ab um ca 50 Minuten später dort einzulaufen.

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Von Ploce aus ging es dann auf der Magistrale in Richtung Makarska. Ein großer Teil der Strecke ist absolut neu ausgebaut, so dass wir oftmals schneller fahren durften, wie uns unser Navi vorschlug. So kamen wir gut voran und fanden auf dem Campingplatz Jure schnell einen freien Platz. Doch der Wermutstropfen folgte bei der Anmeldung, der Platz wird zwar im ACSI-Führer gelistet, aber der Betreiber weigert sich den Rabatt zu gewähren. Also kostet die Nacht mal gerade 35 anstatt 16 Euro. Schöne Sch…….!

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Nach dem Mittagsimbiss ging Karin dann erst einmal den Strand und das Meer testen, wobei ich es vorzog am Womo zu relaxen. Doch schon bald war Karin wieder da, der Strand war total überlaufen und zusätzlich von der Strandbar aus kräftig beschallt. Nach dem Kaffeetrinken gab es dann einen Fußmarsch über die Promenade ca. 2 km in den Ort.

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Vom Betrieb am Strand her kann es am Ballermann nicht viel schlimmer sein. Den Rest des Tages dann am Womo.

02.09.2015, Frühstück, Abbau und dann die Überraschung. Karin kommt von der Reception zurück und erzählt, dass heute eine andere Dame dort Dienst hatte. Also das mit dem ACSI nochmals probiert, und siehe da, heute geht es. Im Gegenteil, die Dame fragt erstaunt, wer die Auskunft der Nichtanerkennung gegeben hat. Also Ende gut und fast alles gut. Aus unserer Sicht kein Platz für einen längeren Aufenthalt. Nachdem unsere ersten beiden Tagesziele wegen nicht Anfahrbarkeit aufgrund der Größe des Womo ausgefallen waren, fanden wir bei dem dritten Ziel der Radmanove Mühle im Tal der Cetina in einiger Entfernung eine Möglichkeit, das Womo quasi im Wald zu parken. Dann ging es entlang der Straße zurück zu der Mühle, die wegen ihrer Außengastronomie bekannt ist. Vor Ort sahen wir, dass wir alles richtig gemacht hatten, denn der Parkplatz der Mühle war auch nur für PKW geeignet. Heute blieb unsere Küche kalt, denn wir genehmigten uns hier schon zur Mittagszeit landesübliche Mahlzeiten. In der Mühle war richtig Betrieb, da hier ganze Reisegesellschaften,

Mit diesen Booten kommen die Reisegesellschaften.

Mit diesen Booten kommen die Reisegesellschaften.

aber auch einzelne Familien

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von Omis aus mit dem Boot anreisten.

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Die Bewirtung war flott und sehr gut. Die Fleischmahlzeiten wurden über dem offenen Feuer gegrillt. Unsere Weiterfahrt ging dann nach Stobrec, einen Vorort von Split auf den Campingplatz Split. Wir bekamen einen Platz ganz in der Nähe des Badestrandes, so dass wir diesen auch direkt nach dem Aufbau aufsuchten.

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Wir hatten immerhin 34 Grad und da tat die Abkühlung gut. Gegen Abend dann ein zweites Bad im Meer und danach noch ein Spaziergang in den kleinen Ort.

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Was mögen die beiden wohl besprechen?

Was mögen die beiden wohl besprechen?

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Den Rest des Tages dann wieder am Womo.

03.09.2015, um kurz vor 11:00 ging es heute mit der Buslinie25 direkt vom CP nach Split ins Zentrum, pro Person 13 Kuna (ca.1,80€). Dort ging es zuerst an der Hafenpromenade entlang,

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bevor wir den Weg in die Altstadt nahmen. Diese besteht zum großen Teil aus einem spätantiken römischen Palast,

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in diesen wurden in den späteren Jahrhunderten diverse andere antike Paläste, Kirchen etc. hinein gebaut.

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Durch Zufall kamen wir genau um 12:00 vor dem Eingang der Kathedrale an. Auf dem hier befindlichen Platz warteten schon hunderte Touristen auf eine Aufführung von römischen Legionären und Cäsar.

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Vor der Besichtigung der Kathedrale

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bestiegen wir noch deren Turm , von dem man eine tollen Blick auf die Dächer der Altstadt und den Hafen hatte.

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Dann ging es mit dem Bus 60 zurück nach Stobrec. Hier wechselten sich relaxen am Womo und Baden im Meer ab, bei wieder 35 Grad war auch nichts anderes mehr möglich.

04.09.2015, von Stobrec aus fuhren wir heute als erstes sozusagen in die Berge, und zwar nach Sinj. Hier, aus unserer Sicht abseits der Touristenströme war schon gegen 11:00 in den Straßencafes und –gaststätten Hochbetrieb.

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Die Stadt ist als Pilgerort und als Reitsportzentrum bekannt, doch heute fand von beidem nichts statt. Was weiter auffiel ,war der sehr gute Zustand der Kirche, sowohl außen als auch innen.

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Nach einem kurzen Rundgang, auch durch einen Teil des Stadtparks

 

Brunnen der Generationen

Brunnen der Generationen

fuhren wir weiter zum Perucko jezero Stausee, in dem der Fluß Cetina angestaut wird.  Von der E71 fuhren wir über eine sehr schmale Straße zum See und dann über den Staudamm, um dann über Rumin wieder in Richtung Sinj zu fahren. Es gab für die Straße zum See usw. keine Speerschilder etc. , aber wie es aussah war dies wahrscheinlich eine reine Betriebsstraße. Die Weiterfahrt ging dann über Split und Trogir auf die Insel Ciovo zum Campingplatz Rozac, der gerade noch zwei freie Plätze hatte. Wieder mal Glück gehabt.

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Nach dem Mittagsimbiss das schon übliche relaxen am Womo und Baden im Meer. Während wir das Abendessen am zubereiten waren, fing es leicht an zu regnen, so dass wir beim Essen unter der Markise schöne frische Luft hatten. Aber kaum waren wir fertig, ging das Ganze als Gewitter zur Sache. Also starker Wind und heftiger Regen, was sich aber bald wieder beruhigte. Für morgen hoffen wir wieder auf Sonnenschein, aber wären auch nicht bös drum, wenn das Thermometer mal unter 30 Grad zeigen würde. Rest des Tages im Womo.

05.09.2015, der gestrige Regen zog sich als leichter Landregen durch die ganze Nacht und ging wie vom Wetterbericht vorhergesagt mit kleinen Unterbrechungen bis gegen 11:00 Uhr. Als das Wetter dann aufklarte, ging es auf einem Fußweg vom Campingplatz über einen steilen Berg direkt zum Zentrum der Altstadt von Trogir.

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Hier lagen einige Kreuzfahrt-Segelschiffe im Hafen, wo heute die Passagiere ein- und auscheckten.

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Zum Ende unserer Ortsbesichtigung fuhren dann die ersten raus in die kroatische Inselwelt. Eine kleine, aber gut erhaltene mittelalterliche Altstadt,

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an deren Rand sich auch noch das zu mindestens von außen gut erhaltene Kastell Kamerlengo befindet, welches allerdings nicht zu besichtigen ist.

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Bei leichtem Regen ging es zurück zum Womo. Karin nutzte die regenfreie Zeit zum Schwimmen und ich kümmerte mich um den Austausch einer rechten Scheinwerferglühbirne, was bei dem Meisterwerk italienischer Autobaukunst im Ausbau des Scheinwerfers und mehrerer Verkleidungsteile gipfelte. Abendessen noch vor dem Womo, und als wir uns nach dem Spülen wieder dort niederlassen wollten, wurden wir mal wieder durch ein heftiges Gewitter vertrieben. Also den Rest des Tages wieder drinnen, wie gestern schon geübt.

06.09.2015, nachdem es auch in der vergangenen Nacht noch leicht geregnet hatte, schien heute Morgen wieder die Sonne und ein leichter Wind ging. So sollte es auch den Rest des Tages bleiben, wobei es sich auf ca. 25 Grad abgekühlt hatte. Sozusagen meine Temperatur. Nach Abbau und Ver- und Entsorgung ging unsere Weiterfahrt in den kleinen Ort Marina, direkt an der Magistrale. Außer einem recht großen Sportboothafen

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und einem Wehrturm von einem ehemaligem Kastell,

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in dem sich heute ein Hotel befindet, gab es hier aber nicht viel Sehenswertes anzuschauen.

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Weiter ging es in das kleine Dörfchen Vinisce, das gerade erst vom Tourismus entdeckt wird. Danach fuhren wir zu unserem Tagesziel, dem Campingplatz Adriatic in Dolac bei Primosten. Ein recht großer CP in dem schon ziemlich viele Plätze frei waren. Hier konnten wir uns einen Platz aussuchen. Unsere Wahl fiel auf einen Platz unter Pinien, somit hatten wir gleich einen natürlichen Sonnenschutz.

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Da es hier eine Waschmaschine gab, wurde gleich der für gestern angedachte Waschtag nachgeholt.

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Ansonsten nur relaxen bzw. baden im Meer. Abends dann am Womo, nach den beiden letzten verregneten Abenden wieder mit Sonnenuntergang.

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07.09.2015, mangels Fußweg am Wasser entlang bzw. Bürgersteig an der Magistrale sind wir heute ca. 3,5 km auf der Magistrale mit den Rädern vom Campingplatz nach Primosten gefahren. Bei den jetzigen Temperaturen von ca. 25 Grad auch gut machbar. Hier besichtigten wir die kleine, aber feine Altstadt.

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Der Ort liegt auf einer Halbinsel und steigt von allen Seiten zu einem kegeligem Berg an. Auf der Spitze dieses „ Berges“ ist eine für den Ort recht große Kirche

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mit einem angeschlossenen Friedhof. Von hier oben hatte man einen schönen Blick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln.

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Die Verstorbenen werden hier überwiegend in Familiengruften bestattet.

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Hier stellte sich für uns die bis jetzt noch nicht beantwortete Frage, wie die Toten in die Gruft kommen. Da die Menschen hier zum großen Teil katholisch sind, schließen wir Verbrennung aus. Sind die Gruften sehr tief, so dass die Särge übereinander gestapelt werden können? Wir wären für Informationen dankbar. In einer der engen Gassen wagten wir einen indiskreten Blick in den Wohnraum einer alten Dame

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und danach machten wir uns Gedanken, wie sich diese Situation mit dem auf dem Weg nach Primosten gesehenen Eingang in eine Apartmentanlage

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verträgt. Rund um die Halbinsel führt ein Fußweg und auf einem kurzen Teil eine schmale Straße zwischen der Bebauung und dem Wasser entlang.

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Anschließend ging es mit dem Rad zurück zum Campingplatz, um den Rest des Tages zu schwimmen, schnorcheln und zu relaxen am Meer und am Womo.

08.09.2015, nach dem Frühstück, zum ersten Mal auf dieser Reise mit langer Hose, 18 Grad, ging es direkt zum Camp Marina bei Lozovac, da dies günstig zu den Krka-Wasserfällen liegt. Direkt nach unserer Ankunft im Camp ging es mit den Rädern ca. 3 km in Richtung Wasserfälle. Hier ging es von einem Großparkplatz mit einem Shuttelbus zum Eingang des Wasserfallrundweges. Hier kann man von dem ca. 2,5 km langem Weg die Wasserfälle aus den verschiedensten Richtungen sehen.

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Abschließend erfolgte eine Bootsfahrt zur Insel Visvac,

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wo sich seit 1445 ein Franziskanerkloster befindet.

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Dort konnte man sich eine halbe Stunde umsehen und dann ging es auf dem gleichen Weg zurück in Richtung Wasserfälle.

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Nach dem Besuch des Nationalparks fuhren wir mit den Rädern zurück zum Camp, um dann vor dem Womo noch einen Kaffee zu trinken.

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Abendessen in dem zum Camp gehörenden Restaurant. Dann den Rest des Tages am/im Womo.

09.09.2015, vom Camp Marina fuhren wir nur wenige Kilometer in die kleine Stadt Skradin, die mit ihrem Yachthafen malerisch am Fluß Krka liegt.

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Wir spazierten durch die Altstadt mit ihrer Fußgängerzone,

Rentnerplausch morgens um 10.

Rentnerplausch morgens um 10.

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Hostel

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um von dort über eine steile Treppe

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auf einen Fußweg zur ehemaligen Festung Turina zu kommen. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen.

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Weiter ging es nach Sibenik, um nach kurzem Einkauf am Rande der Stadt auf den dortigen Campingplatz Solaris zu fahren, der zu einer Einheit aus verschiedenen Hotels, Mobilheimen, Zelt- und Campingplätzen und einer eigenen großen Marina besteht.

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Den Rest des Tages schwimmen, lesen , relaxen und die Anlage erkunden in der man sich verlaufen kann.

10.09.2015, nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern nach Sibenik, um uns die Stadt anzuschauen. Da wir uns nach den Verkehrsschildern richteten, mussten wir erst einmal durch ein ziemliches Verkehrsgewühl , um in die Altstadt zu kommen. Am Rande der Altstadt stellten wir die Räder ab, um den Rest zu Fuß zu erledigen. Auch hier gibt es viele verwinkelte Gassen und Sträßchen, oftmals verbunden über Treppen.

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Beeindruckend war der Dom

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und das gegenüberliegende Rathaus.

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Über viele Treppenstufen empor ging es von hier zur Festung St. Michael.

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Von der Festung hatte man einen guten Überblick über die Altstadt, den Hafenbereich

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und auch zur noch weiter oben gelegenen Festung St. John.

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Auch die Vorstadt Sibeniks mit etlichen Hochhäusern konnte man von hier gut überblicken.

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Auf dem Rückweg zu den Rädern besuchten wir noch kurz den hübsch angelegten Klostergarten,

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in dessen Eingang sich ein Cafe befindet. Den Rest des Tages haben wir dann wieder am Strand und am Womo verbracht.

11.09.2015, nach dem Abbau ging es heute weiter in den kleinen Ort Vodice. Hier gab es nur einen kleinen alten Ortskern,

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Komplett aus Stacheldraht gewickelt.

Komplett aus Stacheldraht gewickelt.

der aber sehr gut erhalten war, zu besichtigen. Anhand eines für den Ort etwas überdimensionierten Denkmals und dem Baustil des Hotels Punta kamen wir zu dem Schluß, dass es hier auch schon zu Zeiten Titos Tourismus gegeben hat.

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Die Weiterfahrt ging dann zu unserem Tagesziel dem Campingplatz Oasa Mira in Draga, der sehr schön an eine Hanglage angepasst ist.

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Nach dem Kaffeetrinken gab es noch einen Spaziergang in den kleinen Ort. Dort war etwas erschreckend zu sehen, bei wie vielen Häusern Zimmer und Apartments angeboten wurden, und wie viele weitere in Bau befindliche Apartmenthäuser es noch gab. Hier scheint sich ein riesiges Überangebot zu entwickeln. Je weiter man vom Meer weg in Richtung Magistrale kam, sah es in dem Dorf recht ärmlich aus. Den Rest des Tages dann wieder am Womo.

12.09.2015, heute sind wir mit dem Shuttlebus vom Campingplatz nach Biograd gefahren. Die in den Reiseführern angepriesene weiße Stadt am Meer suchten wir allerdings vergebens. Der Ort hat eine sehr kleine, aber ganz gut erhaltene Altstadt,

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aber die Häuser an der Strandpromenade, in denen sich im Erdgeschoß Gaststätten befinden, sehen fast alle im oberen Bereich ungepflegt aus.

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Im Ort gibt es einige größere Hotels und deren Gäste prägen den Ort. Aus unserer Sicht kein Ort, um hier länger zu verweilen. Am Campingplatz zurück gab es das übliche Programm lesen, schwimmen, kaffeetrinken und relaxen. Um die Küche im Womo zu schonen, gab es heute das Abendessen in einem Lokal mit Meerblick.

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Danach den Rest des Tages vor dem Womo.

13.09.2015, vom Campingplatz Oasa Mira fuhren wir heute nach Ent- und Versorgung weiter nach Norden zum Holliday Resort Zaton, eine riesige Anlage in der Nähe des gleichnamigen Ortes. Auch hier konnten wir uns wieder unter vielen freien Plätzen selbst einen Platz aussuchen.

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Nach dem Mittagsimbiss fuhren wir dann mit den Rädern in den kleinen Ort Nin, dessen altes Zentrum eigentlich auf einer Insel liegt,

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aber heute über zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist.

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In dem alten Ortskern wurden diverse Überbleibsel aus der Zeit der Römer ausgegraben,

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unter anderem die Reste eines Tempels.

hier mit einer rekonstruierten Säule.

Hier mit einer rekonstruierten Säule.

In der Nähe der Ausgrabungen war ein neu angelegter Friedhof, auf dem für uns ungewöhnlich, der komplette Platz schon mit aus Beton gegossenen Familiengruften belegt war. Nur die Gruften die schon in Benutzung sind werden hier mit den eigentlichen Grababdeckungen versehen.

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In dem Ort war der älteste Bischofssitz Kroatiens und hier befindet sich auch die kleinste Kathedrale des Christentums aus dem 9. Jahrhundert.

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Ein schöner kleiner Ort, der zu mindestens heute nicht überlaufen war.

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Danach ging unsere Radtour weiter nach Zaton. Dieser Ort hatte außer seiner Kirche, mit dem wie in dieser Gegend üblich abseits stehenden Turm, nichts Sehenswertes.

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Zurück am CP dann Kaffeetrinken und Karin erkundete den Badestrand, hier erstmals Sandstrand, und ich versuchte mir mit dem Fahrrad einen Überblick in dem riesigen Gelände zu verschaffen. Abendessen und den Rest des Tages dann am Womo.

14.09.2015, nach anfänglichen Schwierigkeiten an die Abfahrtzeiten der Linienbusse nach Zadar zu kommen, gelang es uns dann doch den Bus von Nin zu nehmen. Wir wurden ziemlich zentral in Zadar abgesetzt, so dass wir nur einen kurzen Weg zurücklegen mussten, um über die Most-Brücke in die Altstadt,

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die teilweise noch von Stadtmauern umgeben ist, zu gehen. Wir gingen als erstes quer durch den Ort, um zur Seepromenade zu gelangen. Da heute ein ziemlich starker Wind wehte, war entsprechend starker Wellengang, so dass man aufpassen musste, um nicht geduscht zu werden.

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Hier gingen wir bis zur Spitze der Altstadthalbinsel und lauschten den Klängen der Meeresorgel

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und sahen auch das Kunstwerk „Gruß an die Sonne“.

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Weiter ging es an der fast runden Kirche St. Donat

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vorbei in Richtung Kathedrale St. Stosija.

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Hier bestiegen wir den 56 Meter hohen Glockenturm

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und genossen von dort den tollen Blick auf die Stadt.

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Weiter ging es durch die Fußgängerzone zu dem Stadttor Porta Terraferma,

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vor dem auch ein kleiner Hafen ist. Über den Volksplatz Narodini trg,

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an dem sich das Rathaus , die Stadtwache und der Uhrturm befinden, gingen wir dann nochmals quer durch die Altstadt, um dann auf der Stadtmauer

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zurück zur Most-Brücke zu kommen. Hier beendeten wir die Altstadtbesichtigung und fuhren mit dem Bus zurück. Am Womo angekommen, gab es dann den Nachmittagskaffee und den Rest des Tages verbrachten wir am Womo.

15.09.2015, von Zaton aus führte unsere Weiterfahrt auf die Insel Pag. Direkt nachdem wir über die Pag-Brücke gefahren waren,

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war uns klar, was man im Reiseführer damit gemeint hatte, dass die Insel sehr karg wäre. Steine nichts als Steine.

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Als erstes führte uns unser Weg in die Stadt Pag, ein kleiner überschaubarer Ort mit einer noch kleineren, aber sehr aufgeräumten Altstadt.

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Zum Teil war diese auch noch von einer Stadtmauer umgeben.

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Anschließend fuhren wir in Richtung Simuni. Dazu mussten wir von 0 Meter Meereshöhe auf fast 300 Meter über eine Serpentinenstraße , um dann wieder auf nahe 0 Meter bei unserem Tagesziel dem Campingplatz Village Simuni herunter zu fahren. Kurz vor der „Passhöhe“ konnten wir noch einen schönen Blick von oben auf die Pager Bucht genießen

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und zwei ukrainischen Malern bei der Arbeit zu schauen. Auf dem Campingplatz gab es viele freie Parzellen, so dass wir schnell fündig wurden.

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Am Nachmittag dann gelesen, geschwommen und relaxt.

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Abendessen und den Rest des Tages dann am Womo.

16.09.2015, nachdem wir heute etwas länger geschlafen und entsprechend spät gefrühstückt hatten, haben wir uns erst einmal ums Abendessen gekümmert, da der Fischladen nur bis mittags geöffnet hatte. Im CP eigenen Fischladen wurden zwei Fische und ein kleiner Tintenfisch gekauft, wir freuen uns schon drauf.

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Dann ging es zu Fuß am Strand längs nach Simuni. Der kleine Ort liegt in einer fjordähnlichen Bucht. Außer dem Sportboothafen und einigen Appartementhäuser war hier vom Tourismus nicht viel zu spüren.

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Einige Lokale hatten schon abgeräumt und die Winterpause begonnen. Am Nachmittag dann wieder gelesen, geschwommen und relaxt. Abendessen dann mit dem morgens gekauften Fisch

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und den Rest des Tages dann am Womo.

17.09.2015, heute Morgen wieder mal mit Wecker aufgestanden. Wir hatten uns vorgenommen, um 10:30 die Fähre von Zigljen nach Prizna zu erreichen. Alles hat prima geklappt

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und so konnten wir auf dem kürzesten Weg nach 15 minütiger Überfahrt weiter nach Norden fahren. Auch auf dem Stück bis zu unserem heutigem Tagesziel, dem Autocamp Selce, war die Magistrale gut ausgebaut. Das hatten wir von 2003 ganz anders in Erinnerung. Nach dem Aufbau in Selce

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war nur noch schwimmen und ruhen möglich, denn wir hatten mittags schon wieder 32 Grad und es war sehr schwül. Am frühen Abend dann ein Spaziergang in den Ort Selce.

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Hier war alles auf Tourismus geprägt, aber zum Glück ist ja schon Nachsaison. Auf dem Rückweg noch etwas Erfrischendes in Strandnähe

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und dann den Rest des Tages am Womo, jetzt um 21:00 noch „erfrischende“ 26 Grad.

18.09.2015, bei der Abfahrt heute Morgen gegen 09:30 hatten wir schon wieder 30 Grad. Unsere Fahrt ging erst einmal in Richtung Rijeka. Im Gegensatz zu unserer Reise in 2003 gibt es hier jetzt fast überall Ortsumgehungen und um Rijeka herum sogar ein Stück Autobahn, so dass wir zügig vorwärts kamen. Den Campingplatz am Bleder See erreichten wir gegen 13:00 und konnten uns dort unter vielen freien Plätzen einen aussuchen.

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Da es hier anscheinend erst kürzlich geregnet hatte, schieden diverse Plätze wegen Matsch sofort aus, ein Kriterium auf das wir die letzten drei Wochen keine Rücksicht nehmen mussten. Nach Mittagsimbiss und etwas ruhen starteten wir mit den Rädern zu einer Rundfahrt (ca. 7,5 km) um den See.

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Kaffeetrinken auf einer Terrasse am See.

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Dann den Rest des Nachmittags vorm Womo. Abends dann im Womo.

19.09.2015, nach dem wahrscheinlich letzten Frühstück im Freien für dieses Jahr ging unsere Weiterfahrt gegen 10:00 staufrei durch Slowenien und Österreich. Bei der Einreise nach Deutschland hatten wir jedoch ca. 40 Minuten Verzögerung wegen angeblicher Grenzkontrollen, von denen wir außer von am Rande der Autobahn geparkten Polizeifahrzeugen nichts gemerkt haben. Gegen 18:45 beendeten wir dann die Tagesetappe an dem Stellplatz an der Mainfähre bei Dettelbach.

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Aufgrund der schrägen Zufahrten zur Fähre ist diese wegen der Gefahr mit dem Heck aufzusetzen von den meisten Wohnmobilen nicht zu nutzen. Da der Platz komplett belegt war, mussten wir mit einem Platz an der Zufahrt Vorlieb nehmen.

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Direkt nach der Ankunft unternahmen wir noch einen Rundgang durch den Ort. Hier mussten wir feststellen, dass der Ort anscheinend schon erheblich bessere Zeiten erlebt hat. Der überwiegende Teil der ehemals vorhandenen Gaststätten und Restaurants hat leider dichtgemacht und verschandelt das Ortsbild. Dieser Eindruck kann auch von den wenigen schönen älteren Gebäuden, zu denen auch das Rathaus gehört, nicht aufgehoben werden.

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Abendessen dann im Hotel Grüner Baum. Es gab Schäufele, und dass war hervorragend. Den Rest des Abends dann im Womo.

20.09.2015, kurz nach 09:00 ging es dann an das letzte Stück der Heimreise. Wieder auf der A3 kamen wir zügig voran, so dass wir nach 3597 km und einem Durchschnittsverbrauch von 11,6 Litern gegen 13:00 wieder zu Hause waren.

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02.08. – 07.08.2015 Bundesgartenschau Brandenburg und Havelland

August 2, 2015

Brandneburg August 2015

02.08.2015, gegen 07:30 ging es von zu Hause los in Richtung Brandenburg um mich da mit Karin zu treffen, die das Wochenende mit Freundinnen in Berlin verbracht hatte. Wegen der Staugefahr auf der A7 fuhr ich ab dem Dreieck Drammetal von der A7 ab auf die A38 um dann später über Landstraßen eine Abkürzung auf die A14 in Richtung Magdeburg zu nehmen. Ab Magdeburg ging es dann auf die A2 die ich bis zur Abfahrt Brandenburg fuhr um dann in Brandenburg auf den Stellplatz am Grillendamm zu fahren auf dem noch reichlich freie Plätze waren.

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Der Stellplatz liegt sehr günstig zum Zentrum und auch zu dem Eingang zur Bundesgartenschau.

Direkt nach der Ankunft ging es dann zur ersten Stadterkundung zu Fuß durch die Stadt zum Bahnhof, um Karin vom Zug abzuholen. Wieder am Womo war erst einmal relaxen nach gut 400 gefahrenen Kilometern und wenig Schlaf in der Nacht zuvor angesagt. Am frühem Abend ging es dann nochmal zu Fuß zwecks Stadtbesichtigung

Alte Post

Alte Post

 

Rathaus

Rathaus

Plauer Torturm

Plauer Torturm

Fritze Bollmann Brunnen Zu Brandenburg uff’m Beetzsee, Ja da liegt een Äppelkahn, und darin sitzt Fritze Bollmann mit seinem Angelkram. Fritze Bollmann wollte angeln, doch die Angel fiel ihm rin, Fritze wollt se’ wieder langen, doch da fiel er selber rin. Fritze Bollmann rief um Hilfe, liebe Leute rettet mir, denn ick bin ja Fritze Bollmann, aus der Altstadt der Barbier. Und die Angel ward jerettet, Fritze Bollmann, der ersoff, und seitdem jeht Fritze Bollmann uff’n Beetzsee nich mehr ruff. Fritze Bollmann kam in’n Himmel: „Lieber Petrus laß mir durch, denn ick bin ja Fritze Bollmann, der Barbier aus Brandenburg.“ Und der Petrus ließ sich rühren und der Petrus ließ ihn rin hier jibts och wat zu balbieren, Komm mal her, und seif mir in.” Fritze Bollmann, der balbierte, Petrus schrie: „Oh’ Schreck und Graus, tust mir schändlich massakrieren, Det hält ja keen Deubel aus.“ „Uff’ de jroße Himmelsleiter kannste widder runter jehn, kratze Du man unten weiter, Ick laß mir’n Vollbart stehn.“

Fritze Bollmann Brunnen
Zu Brandenburg uff’m Beetzsee,
Ja da liegt een Äppelkahn,
und darin sitzt Fritze Bollmann
mit seinem Angelkram.
Fritze Bollmann wollte angeln,
doch die Angel fiel ihm rin,
Fritze wollt se’ wieder langen,
doch da fiel er selber rin.
Fritze Bollmann rief um Hilfe,
liebe Leute rettet mir,
denn ick bin ja Fritze Bollmann,
aus der Altstadt der Barbier.
Und die Angel ward jerettet,
Fritze Bollmann, der ersoff,
und seitdem jeht Fritze Bollmann
uff’n Beetzsee nich mehr ruff.
Fritze Bollmann kam in’n Himmel:
„Lieber Petrus laß mir durch,
denn ick bin ja Fritze Bollmann,
der Barbier aus Brandenburg.“
Und der Petrus ließ sich rühren
und der Petrus ließ ihn rin
hier jibts och wat zu balbieren,
Komm mal her, und seif mir in.”
Fritze Bollmann, der balbierte,
Petrus schrie: „Oh’ Schreck und Graus,
tust mir schändlich massakrieren,
Det hält ja keen Deubel aus.“
„Uff’ de jroße Himmelsleiter
kannste widder runter jehn,
kratze Du man unten weiter,
Ick laß mir’n Vollbart stehn.“

 

bis zum Nikolaiplatz und dann mit einem Zwischenstop an einer Außengastronomie über den Mühlendamm zurück zum Stellplatz. Anschließend noch eine Weile in der lauen Sommernacht vor dem Womo.

03.08.2015, nach ruhiger Nacht wurden wir pünktlich zum Brötchenservice um kurz vor halb neun wach. Nach dem Frühstück dann auf dem gestern schon erkundetem kürzestem Weg zur Buga. Als erstes besichtigten wir die diversen Gartenpräsentationen am Packhof,

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um dann mit dem Wassertaxi

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zur Blumenschau in und an der St. Johanniskirche

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zu fahren.

Danach zu Fuß durch den Park Humboldhain zum Ausstellungsgelände am Marienberg. Hier erinnerte uns die Treppenanlage ein kleines bisschen an die Cascaden in Yerevan.

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Das schon früher als Ausflugsgelände genutzte Areal ist sehr schön aufgehübscht worden und wird den Brandenburgern nach der Buga wieder als Park zur Verfügung stehen.

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Nach der Bewältigung von 180 Treppenstufen konnten wir von dem Aussichtsturm Friedenswarte einen schönen Blick auf die Stadt werfen.

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Der Rückweg ging dann wieder über den Humboldhain und von dort mit dem Wassertaxi eine kleine Havelrundfahrt erst zu dem –Großparkplatz Wiesenweg

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Jahrtausendbrücke

Jahrtausendbrücke

und dann weiter zum Ausstellungsgelände Packhof. Von hier waren es dann nur gut zehn Minuten zu Fuß zurück zum Stellplatz. Für den Rest des Tages war dann nur noch relaxen am Womo bzw. Schwimmen im nahe gelegenen und frei zugänglichem Strandbad am kleinen Beetzsee angesagt.

04.08.2015, nach Ver- und Entsorgung führte uns die Reise heute zuerst nach Premnitz, um das dortige Bugagelände zu besichtigen. Vom speziell für Wohnmobile ausgewiesenem Parkplatz war es nur ein kurzes Stück bis zum Bugaeingang. Hier hat man entlang einer Plattenbausiedlung und dann am Ufer der Havel entlang eine parkähnliche Struktur geschaffen, von der wahrscheinlich auch viel weiter genutzt werden wird.

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Mit Sicherheit ein großer Gewinn für den kleinen Ort.

Die Weiterfahrt ging dann nach Rathenow auf den Stellplatz an der Baustraße.

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Bis zum Eingang der Buga waren es hier auch nur ca. zehn Minuten Fußweg. Das hiesige Gelände besteht zu einem großem Teil aus dem schon bestehendem Optikpark und dem Weinbergpark mit dem Bismarckturm,

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welchen wir natürlich bestiegen. Diese beiden Einrichtungen wurden durch eine über dreihundert Meter lange Brücke über die Havel verbunden

IMG_2583und um einige zusätzliche Flächen mit Blumenbeeten erweitert.

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Der Park auf dem Weinberg bot aufgrund seines schon alten Baumbestandes viele schattige Wege, was bei den heutigen 32 Grad sehr angenehm war. Im Optikpark gefiel auch der sehr ansprechend angelegte Seerosenteich.

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Anschließend besichtigten wir noch die wieder aufgebaute Stadtkirche.

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Eine Altstadt sucht man in Rathenow leider vergebens, da diese zu über 70% im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Somit gibt es nur noch wenige ältere Häuser. Den Rest des Tages dann vorm Womo.

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Die für den Abend geplante Radtour musste wegen einem aufziehenden Gewitter leider ausfallen, aber wie es derzeit aussieht bleibt es bei starken Windböen.

05.08.2015, direkt nach dem Frühstück fuhren wir heute über Schollene und Sandau nach Havelberg. Hier führte uns der Weg direkt zu dem Stellplatz auf der Spülinsel. Allen Unkenrufen im Internet zum Trotz gab es nichts zu klagen und somit konnten wir uns auf kurzem Weg direkt zu den Ausstellungsorten der Buga begeben. Als erstes ging es zur St. Laurentius Kirche,

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in der eine sehr schöne Hortensienausstellung war.

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Anschließend führte uns der Weg durch die Altstadt

Rathaus

Rathaus

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und dann entlang der Havel

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zum Ausstellungseingang am Wasserturm. Von hier aus ging es durch eine Ausstellung für Friedhofsgestaltung in das Gelände des Havelberger Kleingärtnervereins, in dem unter anderem eine große Anzahl an Gewürzkräutern ausgestellt war.

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Auch eine Besichtigung des Havelberger Doms gehörte zu unserem Programm,

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bevor wir nochmals durch einen anderen Teil der Altstadt zurück zum Womo gingen.

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Hier gab es dann eine verspätete Mittagspause

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und nach dem Nachmittagskaffee eine Radtour. Diese führte uns mit 30 km über Jederitz, Neukamern, Wulkau und Sandau wieder zurück nach Havelberg. Nach einem Radler zum Auffüllen der Elektolyte ging es dann zurück zum Womo, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

06.08.2015, nachdem wir auch heute wieder draußen frühstücken konnten, fuhren wir zunächst nach Stendal, um uns dort die Altstadt anzuschauen.

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Ehemaliges Stadttor

Die Fußgängerzone war echt schön und hatte auch fast keine leeren Geschäfte.

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In den Seitenstraßen waren jedoch noch viele heruntergekommene Häuser aus DDR-Zeiten, hier gibt es noch einiges zu tun.

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Was uns besonders auffiel, waren die vielen gut erhaltenen Häuser im Stil des Historismus.

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Es scheint als habe Stendal in der Zeit vom 19. zum 20. Jahrhundert eine Blütezeit gehabt.

Anschließend ging es direkt weiter nach Tangermünde auf den Stellplatz Tangerplatz. In  der Fußgängerzone und den Seitenstraßen pulsierte das Leben. Hier hat man es geschafft, die Stadt für den Tourismus zu öffnen.

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Was sich auch in den vielen Gaststätten und Hotels zeigt. Neben den sehr schön renovierten Häusern gefielen besonders die Türme der ehemaligen Stadtmauer,

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das in seiner Architektur interessante Rathaus,

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die Schloßanlage

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und die diversen Kirchen. Hier besonders die ehemalige Nikolaikirche

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in der sich heute eine Gaststätte befindet.

Kaffeetrinken dann am Womo bei 35 Grad im Schatten.

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Abendessen im Ort und den Rest des Abends vor dem Womo.

07.08.2015, heute mit Wecker aufgestanden, um die Heimreise nicht zu spät zu beginnen. Ohne Stau oder sonstige Störungen kamen wir gegen 15:00 wieder in Frankenberg nach 975 km mit einem Durchschnittsverbrauch von 11,1 ltr. an. Ca. 500 km davon wurden mit zügiger Autobahnfahrt zurückgelegt.