Archive for Juli 2014

02.07.- 09.07.2014 Werra-Meißner – Thüringen – Sachsen-Anhalt

Juli 2, 2014

Wanfried über Halle bis Hofgeismar

02.07.2014, nach dem Frühstück ging es heute wieder auf die Reise. Unser erstes Ziel war Eschwege , die Stadt der 1000 Fachwerkhäuser an der Werra. Auch wenn es hier viele leer stehende Läden gibt, ist die Stadt für Freunde von alten Städten doch ein lohnenswertes Ziel. Im Zentrum der Altstadt pulsierte das Leben und zusätzlich war heute auch noch Markttag mit einem schönen Warenangebot.

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Die Weiterfahrt führte uns dann auf den Stellplatz in das zehn Kilometer entfernte Wanfried.

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Aufgrund der Nachbarschaft (Friedhof) ist von einer ruhigen Nacht auszugehen. Nach dem Mittagsimbiss ging es dann zur Ortsbesichtigung. Von der wohlhabenden Zeit, die es für Wanfried während der Zeit der Werraschifffahrt gab ,zeugen noch einige große Lagerhäuser in Fachwerkbauweise, aber im Ort stehen auch hier leider sehr viele Läden und auch einige Wohnhäuser leer.

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Aber alles in allem ein schöner Ort. Am alten Werrahafen an der Schlagd hat man ein sehr schönes Ausflugsziel geschaffen: die Gaststätte „In der Schlagd“.

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Nach einer Erfrischung mit einem Radler ging es zurück zum Womo, wo wir bei schönstem Sonnenschein den Nachmittagskaffee zu uns nahmen. Zum Abendessen ging es dann wieder an die Schlagd, um die warme Küche auszuprobieren. Alles einfach nur top. Wo bekommt man schon eine Portion warmes Essen für unter zehn Euro und das in einem angenehmen Ambiente. Den Rest des Tages dann am Womo.

03.07.2014, nachdem unsere Nachbarn letzte Nacht schön still waren, konnten wir nach dem Frühstück gut ausgeruht eine Radtour entlang der Werra starten. Auf einem gut ausgebautem Radweg, zum Teil auf einer ehemaligen Bahnlinie, ging unsere Fahrt bis Treffurt. Nach der Besichtigung des alten Ortskernes gab es ein Eis vor dem toll renovierten Rathaus.

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Anschließend ging es zurück nach Wanfried ,wo wir noch unseren Mittagsimbiss vor dem Womo im Schatten der Markise genießen konnten. Danach ging unsere Reise weiter nach Bad Langensalza auf den Stellplatz an der Frederiken-Therme.

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Nach dem Kaffeetrinken eine kleine Ortsbesichtigung in den sehr schönen Ortskern per Rad,

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um uns zu orientieren, damit wir morgen schon mal wissen wie wir zu dem Radweg in Richtung Mühlhausen kommen. Den Rest des Tages am Womo draußen genossen.

04.07.2014, wieder eine schön ruhige Nacht gehabt. Nach dem Frühstück ging es dann direkt mit dem Rad in Richtung Mühlhausen. Ein schöner Radweg durch das Tal der Unstrut, nur bei der derzeitigen Witterung hätte ich mir etwas mehr Schattenstellen gewünscht. Mühlhausen hat eine sehr schöne Altstadt

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und zu unserer Überraschung in der Fußgängerzone nur einen leer stehenden Laden. Es gibt einige sehr schön restaurierte Kirchen. Ich denke mal , dass man hier auch Kirchensteuern zum Sanieren verwendet hat. Jetzt nennt man die Gotteshäuser Museen und nimmt 3 Euro Eintritt. Fazit: Die Marktwirtschaft ist angekommen. Der Rückweg nach Bad Langensalza ging auf der gleichen Strecke nur diesmal bergab. Und trotzdem mussten wir 5 km vor dem Ziel einen Boxenstop an einer Eisdiele einlegen. Am Womo zurück war dann nach 50 km auf dem Rad nur noch relaxen angesagt. Abends beim WM-Spiel Deutschland gegen Frankreich hatten wir im Womo bestimmt genau so eine Temperatur wie die Fußballspieler in Rio.

05.07.2014, nach Ent- und Versorgung und kurzem Besuch des Rosengartens

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in Bad Langensalza ging unsere Reise heute morgen bei hochsommerlichem Wetter, an Sömmerda vorbei, weiter nach Naumburg an der Saale auf den Stellplatz an der Vogelwiese.

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Nach dem Mittagsimbiss ging es dann zu Fuß in den Bereich der Altstadt bzw. Fußgängerzone. Auch hier fanden wir meist sehr schön renovierte Häuser, doch leider auch viele leer stehende Geschäfte.

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Auch dem bekannten Naumburger Dom

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statteten wir einen Besuch ab. Ein sehr imposante und gut erhaltene Anlage, aber auch hier ist die Marktwirtschaft eingezogen, 6,50€ pro Person und der elektronische Guide hätte nochmals 3€ pro Nase gekostet. Das löst bei mir persönlich einiges an Unbehagen aus. Zwischenzeitlich hatte es sich etwas abgekühlt und so verbrachten wir den Rest des Tages dann am Womo, um uns von den Strapazen von gestern zu erholen.

06.07.2014, trotz aller Unkenrufe über den Stellplatz in Naumburg hatten wir eine ruhige Nacht und auch die Strom und Wasserversorgung funktionierten. Doch leider ist die Station für die Abwasserentsorgung für Fahrzeuge mit tiefem Ablass zu hoch gebaut, und solange das Wasser nicht bergauf läuft, können wir an solchen Anlagen nicht entsorgen und uns bleibt nur der nächste Gulli. Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern in Richtung Saaleradweg,

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um diesen dann bis Weissenfels zu folgen. Der Ort Weissenfels

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sagte uns leider nicht so zu, aber der Radweg entlang der Saale ist sehr zu empfehlen. Auf dem Rückweg gab es dann noch eine Erfrischung im Lokal Felsenkeller direkt am Radweg, einfach nur gut. Wieder am Womo angekommen, gab es dann den Mittagsimbiss und unsere Reise ging weiter an den Geiseltalsee auf den Stellplatz Mobilpark am Geiseltalsee. Eine noch etwas rustikale Anlage, aber alles vorhanden was der Wohnmobilist braucht. Auch die Küche ist zu empfehlen. Nach dem Abendessen dort verbrachten wir den Rest des Tages am Womo. Inklusive einer kleinen Nachmittagstour sind wir heute 54 km geradelt.

07.07.2014, nach dem Frühstück unter den Platanen des Stellplatzes

starteten wir zur Umrundung des Geiseltalsees, an dem die touristische Infrastruktur noch im Aufbau ist. Bis auf eine sehr starke Steigung an einem Teilstück lässt sich der See sehr gut umradeln. Wieder am Womo gab es dann noch den Mittagsimbiss unter Platanen und dann ging unsere Reise weiter über Merseburg, nach Halle. In Halle fanden wir auf dem Parkplatz an der Stadtschleuse eine zentrumnahe Gelegenheit zur Übernachtung. Nach der Erkundung der Altstadt

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trafen wir uns mit einem in Halle wohnendem Bekannten, mit dem wir dann gemeinsam bei der Schnitzelwirtin im Biergarten zu Abend gegessen haben. Sehr schmackhaft und zu soliden Preisen. Nach einem Abstecher in ein Szenelokal ging es dann am späten Abend zurück zu Womo.

08.07.2014, dank Ohrenstöpsel hatten wir trotz der Nähe der Hochstraße und der Straßenbahngleise eine ruhige Nacht. Unsere Weiterfahrt ging dann zuerst nach Eisleben, in der Stadt gab es ausser Luthererinnerungen

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aus unserer Sicht nicht viel zu sehen. Etwas erstaunt waren wir darüber, dass man diverse Hausfassaden per Anstrich saniert hatte, aber an den Gebäuden sonst nichts passiert war. Schade um das verausgabte Geld. Nach dem Stadtrundgang ging es dann weiter nach Sangershausen. Hier fanden wir im Ortskern nicht nur viele gut sanierte Häuser,

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Der Marktplatz.

Der Marktplatz.

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sondern zu unserer Überraschung auch sehr viele kleine Einzelhandelsgeschäfte und nur wenige Leerstände. Den Rest des Nachmittags nutzten wir zu einem größeren Sprung in Richtung Heimat. Hier war das Tagesziel Hofgeismar, der Stellplatz Am Sälbertor.

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Auch eine Fachwerkstatt, diesmal im Westen.

Rathaus mit Ständebaum

Rathaus mit Ständebaum

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Würfelspiel um das Wohl der Stadt Hofgeismar.

Würfelspiel um das Wohl der Stadt Hofgeismar.

Und auch hier mussten wir beim Stadtrundgang feststellen, dass es auch hier bei der Erhaltung von alter Bausubstanz erheblichen Nachholbedarf gibt. Nach dem Stadtrundgang dann den Rest des Tages im Womo, da es jetzt doch etwas kühler geworden ist als in den vergangenen Tagen.

09.07.2014, nachdem es die ganze Nacht stark geregnet hatte und der graue Himmel keine Wetterbesserung erwarten ließ, viel es uns nicht schwer nach dem Frühstück den Heimweg anzutreten. Gegen Mittag waren wir nach 675 km und einem Durchschnittsverbrauch von 10,5 ltr. Diesel wieder zu Hause.

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