Thüringen, Gera, Jena, Weimar, Erfurt, Gotha

Thüringen 11 2012

15.11.2012, Aufwachen bei noch dichterem Nebel als am Vortag. Nach dem Frühstück ging es dann weiter nach Gotha. Während der Fahrt verdichtete sich der Nebel immer mehr, so dass es eine Nebelwanderung in der Stadt wurde. In Gotha merkt man, das hier so Magnete wie Goethe und Schiller, Regierungspräsidium, Landesregierung oder Universität etc. fehlen. Die Stadt nennt sich Residenzstadt aber es gibt hier noch viel zu tun. Rund um das Rathaus fanden wir aber dennoch einige gut erhaltene Zeugen früherer Jahrhunderte. Anschließend Heimfahrt. Nach ca. 650 km kamen wir wieder in Frankenberg an.

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Rathaus Vorderseite

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Rathaus Rückseite

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14.11.2012, bei heraus kommender Sonne ging es nach dem Frühstück weiter nach Erfurt. Leider liegt Erfurt etwas tiefer als Weimar und so ging es wieder in den Nebel, der uns dann den ganzen Tag begleitete.  Unser Ziel war der Stellplatz an der Eichenstraße. Vier schmale Stellplätze am Rande eines großen Parkplatzes, nicht wie im Stellplatzführer kostenlos, sondern 12 Euro für 24 Stunden aber halt zentral gelegen. Direkt neben den Stellplätzen lief rund um die Uhr eine Wärmepumpe, der wir mit Ohrenstopfen in der Nacht paroli boten. Auf dem Domplatz war man schon dabei den Weihnachtsmarkt aufzubauen.

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Dom und St. Severikirche

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In Erfurt kann man im Zentrum von einem historischem Haus zum anderen gehen und fast alles ist in sehr gutem Zustand.

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Rathaus

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Aufgang zur Krämerbrücke

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Ausgang Krämerbrücke mit Ägidenkirche

So macht es Spaß Städte mit Vergangenheit an zu schauen. Kaffeetrinken und Aufwärmen im Womo.  Karin nutzte dann erst einmal das Angebot der Erfurter Kaufhäuser aus. Zum Abendessen ging es dann in das Gasthaus Zum Güldenen Rade. Sehr schönes Lokal mit guter Speisekarte zu erschwinglichen Preisen.

13.11.2012, nach dem Frühstück ging es über die B7 in Richtung Jena. Wir haben dem Navi für die nächsten drei Tage die Autobahn verboten, um auch abseits davon etwas von Thüringen kennen zu lernen. Nach einigem Suchen fanden wir den Parkplatz am Lutherplatz. Hier konnten wir ohne Probleme parken und waren in wenigen Minuten mitten im Zentrum. Zentral im Zentrum befindet sich der JenTower,  ein runder Büroturm aus der Zeit der DDR.

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JenTower

Hier fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die 28. Etage um uns von der  Aussichtsterasse  ein Bild von Jena von Oben zu machen. Wir genossen einen herlichen Blick über die Stadt und das Saaletal.

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Von hier oben konnte man die Ausmaße der Werke von Zeiss und Schott gut erkennen. Auch konnte man von hier viele noch gut erhaltene Villen und Häuser aus der Zeit um 1900 sehen. Von Jena ist trotz Luftangriffen noch ein großen Teil der Altstadt erhalten geblieben,

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jedoch direkt im Zentrum ist einiges neu entstanden. Wir konnten jedoch nicht feststellen ob Luftangriffe oder die DDR hierfür Platz gemacht haben. Anschließend Weiterfahrt nach Weimar wo wir den Stellplatz am Hermann Brill Platz ansteuerten. Auch hier hatten Personen, die sich noch nie mit der  Situation von Wohmobilisten beschäftigt haben die Stromsäule gesetzt, nämlich direkt unter hohe Bäume. Also auf der anderen Seite des Platzes aufgestellt und fast 50 m Kabel ausgerollt. So kann Fernsehen genutzt und die Bordbatterie aufgefüllt werden, und die Frau des Hauses kann auch den Fön benutzen. Direkt nach dem Aufbau in die Stadt, ca. 10 Minuten zu Fuß bis in das Zentrum. Neben den Wohnhäusern von Goethe

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Wohnhaus Goethe

und Schiller

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Wohnhaus Schiller

gibt es noch reichlich Geschichte zu sehen.

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Rathaus von Weimar

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Alte Post

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Goethe und Schiller

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Hier ist auch um diese Jahreszeit noch reichlich Tourismus vorhanden. Den Rest des Tages dann wieder im Womo.

12.11.2012, gegen 08.Uhr  bei nebligem Wetter Start in Richtung Thüringen. Schon bald kommen die ersten Sonnenstrahlen durch und wir fahren Streckenweise bei schönstem Herbstwetter gegen Osten. Die Reise geht über Bad Wildungen, Homberg/ Efze, Kirchheimer Dreieck und dann über die A4 bis Gera. In Gera dann bei schönem Sonnenschein Besichtigung der Reste der Altstadt, bzw. dessen was der Zweite Weltkrieg und 40 Jahre DDR davon übrig gelassen haben.

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Theater

Alles in allem eine sehr aufgeräumte Stadt. Anschließend Weiterfahrt nach Bad Klosterlausnitz, wo wir den Stellplatz an der Kristalltherme ansteuerten.  Nach dem  Kaffeetrinken erst einmal eine kurze Ortsbesichtigung.

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Am Schwanenteich

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Auf dem Stellplatz gibt es aufgrund von Bäumen leider keinen Fernsehempfang. Also kurzerhand auf den ebenfalls zur Therme gehörenden Ausweichparkplatz umgesetzt und alles wird gut. Karin geht in die Therme um das gute Dutzend an Saunen auszuprobieren und ich kann in Ruhe Zappen. Den Rest des Tages im Womo.

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